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Vorchöre und Grundschule Pielenhofen singen bei Kapitelsamt mit

Gottesdienst am 5. Sonntag im Jahreskreis - 7. Februar 2010

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Am Sonntag, 7. Februar gestalteten der Nachwuchschor und die 3./4. Klassen der Vorchöre und der Grundschule Pielenhofen (Einstudierung: Petra Kellhuber / Thomas Gleißner) unter der Gesamtleitung von Karl-Heinz Liebl das Kapitelsamt im Dom St. Peter um 10 Uhr. Mit dabei waren auch die Instrumentalisten des Blechbläserensembles des Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen, welche den Instrumentalpart der vierstimmigen Missa buccinata von Christian Heiß gestalteten. Somit waren 100 Knabenstimmen und 30 Männerstimmen vor dem Hochaltar versammelt, zur Ehre Gottes und zur Freude für die Menschen. Domkapitular Prälat Anton Wilhelm hieß die jungen Sänger und ihre Eltern und Angehörigen besonders willkommen und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass möglichst viele im neuen Schuljahr dann auch "richtige" Domspatzen am Musikgymnasium werden. Für die Sänger der Vorchöre und aus Pielenhofen war es das erste Mal, dass sie in Chorkleidung mit den aktiven Domspatzen mitwirken konnten. Die Freude, aber auch Anspannung war bei allen groß.



Zukünftige Domspatzen schnuppern im Nest

Ca. 80 Buben besuchen mit ihren Familien den Tag der offenen Tür

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Zahlreiche interessierte Buben besuchten mit ihren Eltern den traditionellen Informationstag mit Vorsingen (1. Tag der offenen Tür) bei den Regensburger Domspatzen am Samstag, 30. Januar 2010. Viele nahmen auch das Angebot wahr, dem Domkapellmeister und den weiteren Chorleitern vorzusingen.
Hier die Berichte von Blizzaktuell und der Mittelbayerischen Zeitung
Weitere Möglichkeiten für das Vorsingen werden noch an folgenden Samstagen angeboten: 6. Februar, 13. Februar, 27. Februar, 13. März!
Zudem besteht die Möglichkeit, auch beim 2. Tag der offenen Tür am Samstag, 6. März 2010 bei den Domspatzen vorzusingen.
Es ist aber unbedingt erforderlich, einen Termin telefonisch unter Telefon 0941-7962-0 oder per e-Mail: pforte(at)domspatzen.de zu vereinbaren. Dies gilt auch für Vorsingwünsche am "Tag der offenen Tür".
Bilder vom letztjährigen "Tag der offenen Tür" finden Sie hier!
Was für  beim "Tag der offenen Tür" geplant war und auch am 6. März 2010 wiederum staffinden wird, können Sie hier ersehen, ebenso wichtige Erst-Informationen.



Aktuelle Informationen zur Schule

Die Mittelbayerische Zeitung berichtet

In einer ganzseitigen Präsentation befasste sich die Mittelbayerische Zeitung in ihrer Ausgabe vom 16.1.2010 intensiv mit dem Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Alles Wissenswerte können Sie hier nachlesen!



US-Generalkonsul Conrad Tribble

Besuch bei einer Chorprobe der Domspatzen

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Am Dienstag, 19. Januar  2010, besuchte der amerikanische Generalkonsul in Bayern, Conrad Tribble, im Rahmen seines Regensburg-Besuches eine Chorprobe bei den Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner. Der Generalkonsul wurde begleitet von Konsulin Kathryn Crockart (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit) sowie Kulturreferentin Nina Gartz. Vertreter der Mittelbayerischen Zeitung, von TVA und Radio Charivari waren ebenfalls zu Gast. Domkapellmeister Roland Büchner begrüßte den hohen Gast musikalisch mit der Motette "Dextera Domini" von J. Rheinberger. Sodann stellte er den anwesenden Chor mit seinen 66 Sängern (Buben der 7. und 8. Klasse und Männerstimmen der K 12) vor. Insgesamt singen gegenwärtig 100 Knaben- und Männerstimmen im Chor des Domkapellmeisters, das Domspatzen-Institut besuchen z.Zt. 500 Domspatzen. Nach einer kurzen Einführung zu Chor, Schule und Internat  lud Domkapellmeister Roland Büchner den Generalkonsul, der ein passionierter Sänger ist, ein, im Tenor beim Stück "Kommt ein Vogerl geflogen", das gerade einstudiert wird, mitzusingen. Mit großer Freude und Begeisterung nahm der Generalkonsul unter den Männerstimmen des Tenors Platz und sang mit den jungen Tenören. Danach lud Manfred Hofmann, Fachbetreuer für Englisch am Musikymnasium die großen und kleinen Sänger ein, Fragen an den Generalkonsul zu stellen, welche dies mit großem Eifer taten. Äußerst eloquent und in hervorragendem Deutsch antwortete Conrad Tribble auf Fragen zum Aufgabengebiet eines Generalkonsuls, über die aktuelle Katastrophe in Haiti oder den Einsatz der US-Armee in Bagdad. Gemeinsam sang der Generalkonsul dann noch im weiteren Verlauf der Probe bei Palestrinas "Pueri Hebraeorum" mit. Conrad Tribble lobte vor allem das große Interesse der Sänger an den USA und die weltoffene Art, zu fragen. Sichtlich vergnügt verabschiedete sich der Generalkonsul von Domkapellmeister Büchner, der ihm noch in Form von CDs einen musikalischen Gruß mitgab.



Georg Ratzinger feierte seinen 86. Geburtstag

Domkapellmeister Roland Büchner gratulierte

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Es ist schon Tradition, dass Domkapellmeister Roland Büchner am 15. Januar eines Jahres bei seinem Vorgänger Georg Ratzinger anläutet und zum Geburtstag gratuliert. Diesmal war er zusammen mit dem neuen Kuratoriums- und Vereinsvorsitzenden Prof. Dr. Dr. Ulrich Hommes und Chormanager Christof Hartmann gekommen, um die Glückwünsche der gesamten Domspatzen-Familie auszusprechen. Neben ein paar Flaschen süßen Weines hatten die Gratulanten noch einen großen Posten CDs "Musikalische Erinnerungen" mit Aufnahmen des Geburtstageskindes aus den Jahren 1979 und 1980 im Gepäck, quasi ein Geschenk zum Weiterverschenken  für die vielen Gäste die Georg Ratzinger empfängt. Der Domkapellmeister nahm sich viel Zeit, um sich über aktuelle Geschehnisse zu informieren, die neuesten Pläne der Domspatzen zu erfahren und auch  in Erinnerungen zu schwelgen. Die Gratulanten bewunderten die geistige Frische des 86jährigen Stiftskanonikus und seinen charmanten Humor. Eine kunstvoll gestaltete Geburtstagstorte - leider nur als Attrappe und nicht in Marzipan - durfte Domkapellmeister Büchner mit in das "Kaff" an der Reichsstraße nehmen.



Teilzeitstelle "Chorsekretariat mit Sachbearbeitung" (m/w)

Bewerbungen bis zum 5.2.2010 erbeten

Zum bald möglichen Zeitpunkt ist die Teilzeitstelle "Chorsekretariat mit Sachbearbeitung (m/w)" zu besetzen.
Lesen Sie hier die Stellenausschreibung!



Domspatzen - ein Jahr mit Deutschlands ältestem Knabenchor

WDR-Fernsehen, Sonntag, 10.1.2010, 12.05 Uhr

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Der mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnete Film von Matti Bauer kommt am Sonntag, 10.1.2010, um 12.05 Uhr im Fernsehprogramm des WDR.
Auf die Frage, wie Heimweh sich anfühlt, antwortet einer der Neulinge: "Traurigkeit, manchmal auch Verzweiflung, also, wenn's ganz schlimm ist. Eigentlich kann man das gar nicht beschreiben, das sind halt so Phasen, manchmal beim Essen, in der Kirche, im Bett".
Das Heimweh ist nicht das einzige Problem, dem sich die frischgebackenen "Domspatzen" stellen müssen, es sind neue Mitschüler, Fremde im Zimmer, fremde Lehrer, harte Anforderungen, Prüfungsstress und Fehlschläge aber es gibt auch Momente des Glücks, wenn es mit dem hohen Ton klappt, der erste Auftritt im Dom, der erste Applaus.
Seit über tausend Jahren pflegt der Knabenchor der Regensburger Domspatzen den liturgischen Gesang. Es ist eine intensive Ausbildung, die die zehnjährigen Buben absolvieren. Fern von den Eltern richten sie sich im Alltag des katholischen Internats ein, bemühen sich um Anerkennung durch die Lehrer und Mitschüler und kämpfen gegen das Heimweh. Was sie eint, ist die Liebe zum Gesang und der Ehrgeiz, in den berühmten Konzertchor zu kommen, der weite Konzertreisen unternimmt und im Fernsehen auftritt. Ein Jahr lang hat Regisseur Matti Bauer die jungen Sänger - davon vier besonders nah - beobachtet und Höhen und Tiefen ihres Lebens als angehende Domspatzen miterlebt. Es sind keine Wunderkinder. Jeder hat seine eigene Persönlichkeit und besonderen Wünsche, die im Lauf des Jahres immer wieder auf die Probe gestellt werden. Kameramann Waldemar Hauschild bleibt dicht an den jungen Domspatz-Sängern, wenn sie durch die Gänge des Internats jagen und Freudentänze vollführen. Mit viel Kraft und oft unfreiwilliger Komik verfolgen die Buben ihre Ziele. Die Zuschauer werden Zeugen dieser Anstrengungen, ihrer Ängste und ihrer Ausgelassenheit und lassen sich verzaubern von ihrem Gesang, der zwar nicht immer perfekt, aber von Mal zu Mal besser wird und bei den Auftritten des Konzertchors für bewegende Höhepunkte sorgt.



Wolfgang Amadeus Mozart "Große Messe c-Moll" KV 427

BR alpha am Sonntag, 10.1.2010, um 11.30 Uhr (Wiederholung der Erstsendung vom 1.11.2009)

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Nach der grandiosen Aufführung der "Großen Messe in c-Moll" von W.A. Mozart in der Sixtinischen Kapelle anlässlich des 85. Geburtstages von Domkapellmeister em. Georg Ratzinger am 17. Januar 2009 in Anwesenheit des Heiligen Vaters brachten die Regensburger Domspatzen diese "Lieblingsmesse" der Ratzinger-Brüder auch in Regensburg zu Aufführung. Während wiederum das L'Orfeo Barockorchester aus Linz mit der Konzertmeisterin Michi Gaigg von der Partie ist, waren beim Solistenquartett drei neue Künstler verpflichtet. Die Solo-Sopran-I-Partie war Dorothee Mields übertragen und die Solo-Sopran-II-Partie Siri Karoline Thornhill. Als Bass wirkte Manfred Bittner mit, von der Matthäus-Passion als Arien-Bass noch bestens in Erinnerung. Die Tenorpartie gestaltete Robert Buckland. Das Konzertprogramm umfasste im ersten Teil die so genannte "Linzer Symphonie", Symphonie C-Dur KV 425 (Sendung erfolgt als Wiederholung am 3.1.2010 um 11.30 Uhr) und im zweiten Teil die "Große Messe c-Moll" für Soli, Chor und Orchester KV 427 (Sendung als Wiederholung am 10.1.2010 um 11.30 Uhr auf BR Alpha). Das Programm wurde dargeboten in der Basilika Alte Kapelle (Alter Kornmarkt) am Mittwoch, 27.5., um 20 Uhr in einer öffentlichen Generalprobe, am Donnerstag, 28.5., ebenfalls um 20 Uhr im Vorpremieren-Konzert und am Freitag, 29.5., 20 Uhr im Eröffnungskonzert der 25. Tage Alter Musik Regensburg. Die Fernseh- und Radioproduktion erscheint im Frühjahr 2010 auf CD und DVD.



Stationen - Domkapellmeister Georg Ratzinger

Portrait anlässlich des 85. Geburtstages im vergangenen Jahr 2009 am Sonntag, 10.1.2010 um 10.15 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Das bayerische Fernsehen wiederholt ein Portrait von Georg Ratzinger am Sonntag, 10.1.2010, um 10.15 Uhr in der Reihe "Stationen"
Am 15. Januar 2009 wurde Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt XVI., 85 Jahre alt. Zu diesem Anlass zeichnete Martin Posselt ein Lebensbild dieses liebenswürdigen und bescheidenen Priesters und Musikers, der dreißig Jahre lang einen der berühmtesten Domchöre der Welt geleitet hat. Georg Ratzinger war als Chef der "Domspatzen" längst eine prominente Erscheinung in Regensburg, als 1969 auch Professor Joseph Ratzinger auf einen Lehrstuhl in die Stadt an der Donau gerufen wurde. Damals beschrieben die Regensburger den Theologen Ratzinger als "Bruder des Domkapellmeisters". Heute hatAm 15. Januar 2009 wurde Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt XVI., 85 Jahre alt. Zu diesem Anlass zeichnete Martin Posselt ein Lebensbild dieses liebenswürdigen und bescheidenen Priesters und Musikers, der dreißig Jahre lang einen der berühmtesten Domchöre der Welt geleitet hat. Georg Ratzinger war als Chef der "Domspatzen" längst eine prominente Erscheinung in Regensburg, als 1969 auch Professor Joseph Ratzinger auf einen Lehrstuhl in die Stadt an der Donau gerufen wurde. Damals beschrieben die Regensburger den Theologen Ratzinger als "Bruder des Domkapellmeisters". Heute hat sich das Verhältnis umgekehrt: Georg, der Ältere, ist als "Bruder des Papstes" international bekannt. Beide Brüder wurden am gleichen Tag zum Priester geweiht. Sie haben sich ihr Leben lang nie aus den Augen verloren und die freien Tage möglichst zusammen verbracht. Diese Tradition versuchen sie fortzusetzen, auch wenn Georg Ratzinger jetzt in den Vatikanpalast oder im Sommer nach Castel Gandolfo fahren muss. Und wenn der Papst etwas Heimweh hat, dann ruft er einfach beim Bruder in Regensburg an. Am 15. Januar 2009 wurde Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt XVI., 85 Jahre alt. Der Film zeichnet ein Lebensbild dieses Priesters und Musikers, der dreißig Jahre lang einen der berühmtesten Domchöre der Welt geleitet hat. Georg Ratzinger war als Chef der "Domspatzen" längst eine prominente Erscheinung in Regensburg, als 1969 Joseph Ratzinger auf einen Lehrstuhl in die Stadt an der Donau gerufen wurde. Damals beschrieb man den Theologen Ratzinger als "Bruder des Domkapellmeisters". Heute hat sich das Verhältnis umgekehrt: Georg, der Ältere, ist als "Bruder des Papstes" international bekannt



Gesundheit!

Das aktuelle Gesundheitsmagazin des Bayerischen Fernsehens ist diesmal vor Ort bei den aktuellen Weihnachtskonzertvorbereitungen der Domspatzen - eine Nachlese!

Am 9. Dezember 2009 war das Bayerische Fernsehen zu Gast bei den Domspatzen und filmte Stimmbildung, Teepause, Konzertvorbereitung, Stellprobe und Einsingen im Auditorium maximum und schließlich ein Stück des Regensburger Weihnachtskonzertes. Die Originalsendung wurde ausgestrahlt am 22.12.2009 und jetzt ist die Sendung in drei Wiederholungen zu sehen auf Eins plus. Am Mittwoch, 30.12.09, um 6.45 Uhr, am Donnerstag, 31.12.09 um 3.45 Uhr und am Freitag, 1.1.2010, um 0.45 Uhr. Weitere Informationen finden Sie hier!



Konzerte im Advent

Ein Beitrag von Theresa Trepesch für den "Jungen Kulturkanal", LernRadio 104,8 im Netz

Weihnachtszeit, besinnlich? Von wegen. Wir hetzen von einem Termin zum nächsten, müssen noch Geschenke kaufen, Plätzchen backen, die Tante besuchen usw. Ab und zu gönnt man sich in einem Konzert ein bisschen Abstand vom Alltag. Doch für viele Musiker gehören auch die Konzerte zum Alltag. Besonders viele Auftritte in der Weihnachtszeit haben die Regensburger Domspatzen. Neben dem ganz normalen Schulalltag müssen die Sänger des ältesten Knabenchores der Welt auch den Konzertstress bewältigen. Wir haben die Domspatzen einen Abend lang begeleitet. Hier ist der Beitrag zum Nachhören!
Die Autorin Theresa Trepesch hat die Domspatzen am Freitag, 11.12.2009 in Pforzheim begleitet. Sowohl ihr Vater war Domspatz als auch ihre Brüder Sebastian und Matthias. Derzeit ist noch ihr Bruder Johannes in der K 13 bei den Domspatzen und singt im Männerchor.



Ein Domspatz lernt fliegen

Ein Jahr im berühmtesten Knabenchor der Welt - Sendung am Heiligen Abend um 12.05 Uhr im Programm Bayern 2 Radio

BR-Reporterin Angelika Schüdel hat ein Jahr lang den Domspatz Patrick Aicheler begleitet und erzählt seine Geschichte vom Leben im berühmten Knabenchor aus Regensburg. Einschalten am Heiligabend, 12.05 Uhr im Programm Bayern 2



Gesundheit!

Das Magazin des Bayerischen Fernsehens am Dienstag, 22.12.2009 um 19 Uhr rund um das Singen mit den Regensburger Domspatzen

Das Bayerische Fernsehen hat die Domspatzen am Mittwoch, 9.12.2009 in Regensburg besucht und am Nachmittag von der Stimmbildung über die Teepause, das Einsingen und das Weihnachtskonzert im Auditorium maximum begleitet. Alles zum Thema Gesundheit und Singen können Sie in der Sendung "Gesundheit" am Dienstag, 22.12.2009, im Bayerischen Fernsehen sehen und hören, während der Konzertchor sein letztes Konzert in der Ulmer Pauluskirche gibt.



61 Domspatzen, Mitarbeiter, Eltern und ehemalige Domspatzen nahmen an der Typisierungsaktion für eine Knochenmarkspende teil.

Ehemaliger Domspatzen (Abitur 1997) schwer an Leukämie erkrankt

Dem Aufruf des Domkapellmeisters vornehmlich an die aktiven Domspatzen im Alter von mindestens 18 Jahren, aber auch erweitert an Mitarbeiter, Eltern und ehemalige Domspatzen zur Typisierung für eine Knochenmarkspende sind insgesamt 61 Teilnehmer gefolgt, bei denen dann der Mundschleimhautabstrich am Mittwoch, 16.12.2009, in der Zeit von 12 - 14 Uhr im Chorsaal 800 vorgenommen wurde. Die Aktion hat zum Ziel, einen ehemaligen Domspatzen (Abitur 1997), der schwer an Leukämie erkrankt ist, ggf. auf diesem Wege eine Knochenmarkspende zu vermitteln. Vor Ort war Frau Spitzer von der Aktion Knochenmarkspende Bayern e.V., die äußerst kompetent die Aktion durchführte. Auch Prof. Dr. Reinhard Andreesen, Spezialist vom Uniklinikum Regensburg und Domspatzennachbar kam vorbei, um mit den Spendern ins Gespräch zu kommen und für die Bereitschaft zu danken. Mehr Informationen zum Thema unter Aktion Knochenmarkspende Bayern e.V.



Domkapellmeister Roland Büchner überreicht Papst Benedikt XVI. das neue Domspatzen-Buch

Bischof Gerhard Ludwig Müller übergibt Domspatzen-CD „O du fröhliche“

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Einen Monat nach der offiziellen Präsentation des neuen Domspatzen-Buches mit dem Titel „Die Regensburger Domspatzen – Zur Ehre Gottes und zur Freude für die Menschen“ durfte Domkapellmeister Roland Büchner am vergangenen Mittwoch ein Exemplar der Neuerscheinung an Papst Benedikt XVI. überreichen. Im Anschluss an die wöchentliche Generalaudienz empfing der Heilige Vater die Regensburger Delegation, der an der Spitze Bischof Gerhard Ludwig Müller angehörte sowie Herausgeber Karl Birkenseer, Verlagsberater Dr. Konrad Maria Färber und Chormanager Christof Hartmann. Papst Benedikt XVI. war sichtlich erfreut über das 204seitige reich bebilderte Buch, das mit dem Hinweis „Gewidmet Papst Benedikt XVI., dem Förderer und Mitglied der „Domspatzenfamilie“ versehen ist. Er betonte, er habe über das Buch schon einiges gehört, da seinem Bruder schon viele Seiten daraus vorgelesen worden seien. Karl Birkenseer konnte darauf verweisen, dass in einem eigenen Kapitel die Beziehungen zwischen den Domspatzen und dem Heiligen Vater besonders dargestellt würden unter der Überschrift „Ein geradezu geschwisterliches Verhältnis“. Domkapellmeister Büchner zeigte dem Heiligen Vater im Buch die ganzseitige Fotoaufnahme aus dem Regensburger Dom anlässlich der Vesper im September 2006, wo der Heilige Vater umringt von allen Domspatzen abgebildet ist. Dies sei auch ein Ausdruck dieser familiären Beziehungen. Neben dem neuen Domspatzen-Buch überreichte Bischof Gerhard Ludwig Müller dem Heiligen Vater auch die neue Domspatzen-CD „O du fröhliche“, welche im Sommer aufgenommen und nun im Handel erhältlich ist. Insgesamt 22 Titel enthält diese CD mit einer Gesamtspielzeit von 52 Minuten, wobei neben bekannten Liedern und Motetten wie „O du fröhliche“ im Satz von Georg Ratzinger oder „Es ist ein Ros entsprungen“ auch das bekannteste italienische Weihnachtslied „Tu scendi dalle stelle“ zu hören ist. Chormanager Christof Hartmann durfte dem Heiligen Vater erläutern, dass diese CD die besondere Idee verwirkliche den Gesang mit Wort und Bild zu vertiefen. Dies bringe ein eigenes 52seitiges Meditationsheft zum Ausdruck, das Bilder aus Regensburg und vor allem dem Regensburger Dom, fotografiert von Michael Vogl, mit Meditationstexten von Chortheologen Christian Hambsch verbindet, welche direkten Bezug auf die einzelnen Chorstücken nehmen. Der Heilige Vater freute sich sehr über dieses Geschenk und würdigte dabei die Tatsache, dass die Regensburger Domspatzen auch mit dieser Veröffentlichung Botschafter des Glaubens seien.
Foto: Papst Benedikt XVI. (Mitte) freute sich über den Besuch aus Regensburg (von links): Domkapellmeister Roland Büchner, Bischof Gerhard Ludwig Müller, Dr. Konrad Maria Färber vom MZ-Buchverlag, Karl Birkenseer (Herausgeber des neuen Domspatzen-Buchs) und Chormanager Christof Hartmann



Ehemalige Domspatzen erhalten den Kulturpreis der Stadt Regensburg

Ludwig Hartmann und Stephan Schmid werden für 25 Jahre "Tage Alter Musik" ausgezeichnet - Verleihung am Samstag, 14.11.2009, um 20 Uhr im Historischen Reichssaal des Alten Rathauses

1971 wurde der Kulturpreis der Stadt Regensburg erstmals verliehen, an den Regensburger Domchor. Domkapellmeister Georg Ratzinger persönlich wurde die Ehre im Jahr 1985 zuteil, Domkapellmeister Roland Büchner folgte 2004. Im vergangenen Jahr wurde das Vokalensemble Singer Pur, dem heute noch drei ehemalige Domspatzen angehören, ausgezeichnet und nun sind Ludwig Hartmann und Stephan Schmid für ihre unermüdliche Arbeit und das erfolgreiche Wirken mit den vor 25 Jahren gegründeten Tagen Alter Musik. Die Regensburger Domspatzen gratulieren herzlich!  



Das neue Domspatzen Magazin ist erschienen

Ausgabe Nr. 37 - 11. Jg./1 - September 2009

Liebe Leser des Domspatzen Magazins,
kurz vor Beginn unserer Herbsttournee ist auch das neue Domspatzen Magazin erschienen. Sie können das aktuelle Magazin hier nachlesen.



Das neue Domspatzen-Buch

ab sofort im Handel erhältlich

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Den Regensburger Domchor gibt es seit über tausend Jahren, der Name „Regensburger Domspatzen“ entstand bereits im späten 19. Jahrhundert. Heute gelten die „Spatzen“ als einer der berühmtesten Knabenchöre der Welt. Herausgeber und Autoren wissen, worüber sie schreiben, denn sie sind ausnahmslos selbst Regensburger Domspatzen - darunter auch zwei aktive - und nicht zuletzt bestätigen sie, was Domkapellmeister Roland Büchner einmal über seine „Spatzen“ gesagt hat: „Ein typischer Domspatz muss ein bisschen frech sein und er sollte gut singen können. Die Jungs sind bereit, professionelle Leistung auf den Punkt abzuliefern und hinterher sind sie doch wieder ganz normale Buben.“ Alles, was man über die Regensburger Domspatzen wissen muss, erfährt man in diesem informativen, reich bebilderten und amüsant zu lesenden Buch.
Hier gleich zum Bestellen in den Shop: Neues Domspatzenbuch



Wilhelm Schwinghammer gewinnt 2. Preis beim ARD-Musikwettbewerb

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Willi Schwinghammer, Bass, ehemaliger Domspatz, hat beim renommierten ARD-Musikwettbewerb in München im Fach Gesang den 2. Platz errungen und teilt sich den Publikumspreis mit dem dritten Preisträger FalkoBönisch. Zuletzt wirkte Willi Schwinghammer bei der Aufführung der Regensburger Domspatzen der großen c-Moll-Messe von W.A. Mozart in der Sixtinischen Kapelle des Vatikan mit. Ein erster Preis sowie der Publikumspreis gingen an Anita Watson aus Australien. Einen zweiten bekam bei den Damen Sunyoung Seo, einen dritten Hye Jung Lee, beide aus Korea. Die Domspatzen gratulieren herzlich! Willi Schwinghammer ist nach Michael Schopper, der 1968 einen 1.Preis erzielte, der zweite Domspatz, der erfolgreich an diesem äußert renommierten Musikwettbewerb teilgenommen hat.



Erfolgreiche Domspatzen bei Abiturfeier verabschiedet

Hervorragende Ergebnisse Kai-Uwe von Hassel-Preis vergeben

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Nach dem traditionellen Gottesdienst mit den Abiturienten und ihren Angehörigen in der Hauskapelle, zelebriert von Domkapitular Prälat Johann Neumüller und Internatsdirektor Domvikar Rainer Schinko, fand die Verabschiedung der Absolvia 2009 im festlich geschmückten Wolfgang-Saal mit zahlreichen Ehrengästen statt.
Die Musik spielt natürlich bei den Domspatzen auch hier eine große Rolle und so wurden die Abiturienten von der Fanfarengruppe von Herrn Schäffer empfangen. Den Auftakt zur Feier machte das große Orchester unter der Leitung von StD Mayer mit Edward Elgars „Pomp and Circumstance“.
Auch einige  Abiturienten, alle Preisträger bei hochkarätigen Musikwettbewerben,  traten noch einmal vor ihrer Schulfamilie auf.
In seiner Ansprache setzte sich Schulleiter OStD i.K. Berthold Wahl kritisch mit verschiedenen Entwicklungen der Gesellschaft auseinander und dankte allen Mitarbeitern im Hause und den Eltern der diesjährigen Abiturienten für die stete Fürsorge und Unterstützung. Er lobte die Absolvia 2009 für die hervorragenden Leistungen in Schule und Chor, womit sie die Institution in hervorragender Weise nach außen vertreten haben, ob beim Papst, beim Bundespräsidenten oder mit dem Bischof in Südafrika.
Anlässlich des 200. Geburtstags von Charles Darwin spannte  Wahl in seiner Rede den Bogen von den Darwinfinken zu den Domspatzen. Die Domspatzen hätten aber keine besonders ausgeprägten Schnäbel, müssten nicht um sich hacken und müssten sich auch nicht aufplustern, denn sie haben Fähigkeiten entwickelt, um die sie viele beneiden.
Den zweiten Höhepunkt erreichte die Feier mit der Abiturrede von Ernest Rappel und Christoph Reindl, in der sie Anleihen aus einem berühmten Gedicht von Hermann Hesse nahmen und  die Verbindung zwischen Heimat und Weltgeist herstellten. Den Weltgeist durften viele der Abiturienten auf den Chorreisen nach Südafrika, Schottland oder Japan sehr intensiv erleben. Mit jeder Reise lernten sie dazu und entwickelten sich weiter, stets bereit „zu Aufbruch und Reise“ wie Hesse weiter schreibt.
Ein Domspatz müsse immer bereit zum Aufbruch und zur Reise sein, auch wenn es diesmal der Aufbruch in einen neuen Lebensabschnitt ist. Der Abschied fällt vielen sehr schwer.
Mit Spannung wurde die Bekanntgabe des Gewinners des Kai-Uwe-von-Hassel-Preises erwartet.
In diesem Jahr ging der Kai-Uwe von Hassel-Preis im Wert von € 1000,00 an den Abiturienten Michael Pernpeintner. Zudem gab es drei Förderpreise in Höhe von jeweils
€ 400,00, die an die Schüler Tobias Baierl, Sebastian Heß und Florian Wirth gingen sowie einen weiteren Förderpreis als Sonderpreis, in Höhe von € 1000,00 an Josef Weinzierl.
 Die besten Ergebnisse erzielten Pernpeintner Michael, (1,0),  Florian Wirth (Notendurchschnitt: 1,1)  und  Benedict Wild, Sebastian Heß und Josef Weinzierl, die jeweils mit dem (Notendurchschnitt: 1,2 absolvierten.
Zum Schluss verabschiedete der Konzertchor der Regensburger Domspatzen unter Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner die Absolvia 2009 mit Mendelssohns „Denn Er hat seinen Engeln befohlen…“. Und die Absolvia selbst verabschiedete sich mit dem Chorvortrag „Nehmt Abschied, Brüder…“.

Die Preisträger der Kai-Uwe von Hassel Stiftung auf dem Foto von links::
Dr. Monika von Hassel, Schulleiter OStD i.K. Berthold Wahl, Florian Wirth, Sebastian Heß, Tobias Baierl, Michael Pernpeintner, Josef Weinzierl, Jan von Hassel und Domkapellmeister Büchner



Hochschule für Kirchenmusik bestellt Domkapellmeister Büchner als Honorarprofessor

„Stärkung der Verbindung zwischen den Domspatzen und der Hochschule für Kirchenmusik“

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Die Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg hat im Rahmen einer Feierstunde am Montagabend in Regensburg Domkapellmeister Roland Büchner zum Honorarprofessor bestellt. Der Stiftungsrat hatte dies im vergangenen März beschlossen. Bischof Gerhard Ludwig Müller, der der Großkanzler der Hochschule ist, gratulierte dem neuen Honorarprofessor herzlich und überreichte die dazugehörige Urkunde.

Bischof Gerhard Ludwig verwies auf die Diakonia wie auch die Leiturgia als Grundvollzüge der Kirche. „Die Musica sacra ist in der Liturgie beheimatet. Gegenseitig verleihen sie sich Glanz“, so der Bischof. Außerdem sprach er von den Verdiensten, die sich Roland Büchner bei seinem Wirken für die Regensburger Domspatzen erworben habe. „Auf die Regensburger Domspatzen kann ich als Bischof stolz sein“, so der Bischof, der im weiteren an seine Pastoralreise mit den Regensburger Domspatzen nach Südafrika sowie an die Konzerte des renommierten Chores in der Sixtinischen Kapelle vor dem Heiligen Vater erinnerte.

Prof. Franz Josef Stoiber, Rektor der Hochschule, gratulierte Büchner und sprach von einer weiteren Stärkung der Verbindung zwischen den Regensburger Domspatzen und der Hochschule für katholische Kirchenmusik. „Diese Verbindung hat ja bereits Tradition“, so Stoiber. Außerdem wurde darauf verwiesen, dass Prof. Büchner einen erheblichen Teil seiner musikalischen Ausbildung hier erhalten hat. Bereits in der Vergangenheit hatte er an der Hochschule gelehrt.
Prof. Büchner sagte bewegt, dass ihn die Bestellung als Honorarprofessor ehre und freue. Seiner Aufgabe, mit den jungen Menschen zu arbeiten, komme er gerne nach. Das im Zusammenhang mit der Ernennung verbundene Lob gebühre jedoch vor allem seinen Mitarbeitern. „Sie bilden ein großes Netzwerk, aus dem ich schöpfen kann.“ An Bischof Gerhard Ludwig Müller gewandt, sagte Professor Büchner: „Wir alle spüren Ihren Eifer für das Wohl der Kirche, was sich nicht zuletzt in der schönen Feier der Liturgie im Dom ausdrückt.“ 
Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 18.6.2009. Hier nachzulesen!



25. Regensburger "Tage Alter Musik": Viertägiger Konzertmarathon mit einigen Glanzlichtern

Aus der Gesamtkritik über die "Tage Alter Musik Regensburg" von Stefan Rimek für www.oberpfalznetz.de

Die Wiener Klassik des Wolfgang Amadeus Mozart war bei den 25. Regensburger "Tagen Alter Musik" die "neueste" der "alten" Tonkunst und die erklang gleich beim Eröffnungskonzert am Freitagabend in der Basilika Alte Kapelle, wo die Regensburger Domspatzen zusammen mit dem österreichischen Barockorchester L'Orfeo und Vokalsolisten die sogenannte Linzer Sinfonie sowie die "Große Messe in c-Moll" unter der Gesamtleitung des Regensburger Domkapellmeisters Roland Büchner zur Aufführung brachten.
Das Orchester fand durchwegs zu angemessenen und in den Ecksätzen passend lebendigen Tempi und agierte als geschlossener Klangkörper. Der Intonationsreinheit des gesamten Orchesters schlossen sich auch die Hörner an. Schön stellten die Ausführenden den Tanzcharakter des Menuetts heraus, ohne dabei auf dynamische Nuancen zu verzichten.
Mozarts Messe
Als Hauptwerk dieses Eröffnungskonzerts stand dann Mozarts "Große Messe in c-Moll" auf dem Programm und auch hier vernahm man eine musikalisch hochwertige Interpretation. Das gilt sowohl für das gut abgestimmte Orchester als auch für den Domspatzenchor, der für Transparenz bis in die imitatorisch gearbeiteten Passagen sorgte.
Lob gebührt auch den Vokalsolisten und hier insbesondere zum einen der ersten Sopranistin Dorothee Mields, vor allem für die Interpretation des "Et incarnatus est" im "Credo", und zum anderen der zweiten Sopranistin Siri Thornhill für ihre beeindruckende Bewältigung der nicht leichten Koloraturen an Stellen wie "Laudamus te" im Gloria. Aber auch Tenor Robert Buckland und Bass Manfred Bittner überzeugten, wenngleich Letzterem im Solisten-Quartett des Benedictus mehr Durchsetzungsvermögen nicht geschadet hätte.

Hinweis: Der Satz zu den Sopranistinnen wurde nach Rücksprache mit dem Rezensenten Stefan Rimek richtig  gestellt (In der ursprünglichen Kritik war fälschlicherweise die Partie "Laudamus te" der ersten Sopranistin zugeschrieben).



Fulminantes Domspatzen-Konzert

Auftakt der Tage Alter Musik - Regensburger Wochenblatt online

Das Eröffnungs-Konzert dieser Jubiläums-Tage Alter Musik in Regensburg war ein ganz besonderes: Die Regensburger Domspatzen hatten im Januar diesen Jahres in der Sixtinischen Kapelle vor Papst Benedikt XVI. und dem Bruder Seiner Heiligkeit, dem früheren Leiter des Knabenchors, Prälat Georg Ratzinger, dessen Lieblings-Messe Mozarts in c-Moll gesungen. Bereits zu diesem außergewöhnlichen Konzert wurden sie begleitet vom L\'Orfeo Barock Orchester, das auch gestern in Regensburg die instrumentale Begleitung übernahm.
Die barocke Alte Kapelle in Regensburg diente, ein klein wenig wie die Sixtina des Nordens, als historische Aufführungsstätte für diese grandiose Messe. Mozarts Werk ist eine Ton gewordene Verklärung der Leidensgeschichte Christi, eine musikalische Lobpreisung. Der fulminante Beginn, ein Meer aus Stimmen, die das Kyrie Eleison intonieren, auf und abbrausend, den Kirchenraum füllend, eröffnete den zweiten Teil dieses wunderbaren Konzerts, das vom Barock Orchester zuvor konzertant eingeleitet wurde.
Angesichts des wunderbaren Aufführungsortes – die Alte Kapelle ist seit Menschengedenken ein Ort des Geistes, bereits zur Römerzeit soll hier ein Tempel gestanden haben – war es allerdings schade, dass der Bayerische Rundfunk das Konzert aufzeichnete. Bei allem Verständnis für die Organisatoren, die für ihre mittlerweile weltweit bekannte Veranstaltungsreihe jede mediale Unterstützung gut brauchen können, störten die immer wieder hin und her fahrenden Kamerawägen, die grellen Scheinwerfer blendeten das Publikum.
Zumal das Konzert bereits aus der Sixtina Live übertragen wurde. Natürlich – ein solch' außergewöhnliches Konzert sollte so vielen Menschen wie möglich zugänglich gemacht werden. Bei der begrenzten Zahl an Plätzen in der Alten Kapelle ist das selbstredend unmöglich. Doch andererseits: Der Charme der Tage Alter Musik besteht nicht nur in der historischen Aufführungsweise der Stücke, sondern auch darin, dass Regensburg einzigartige Stätten bietet. Wenn diese zu Fernsehstudios umfunktioniert werden, verlieren diese Konzerte einen großen Teil ihres Reizes.
Doch zurück zum Konzert: Die großen Stars des Abends waren nicht etwa die beiden Sopran-Stimmen, der Tenor und der Bass, sondern die Regensburger Domspatzen. Domkapellmeister Roland Büchner arrangierte Instrumente, Chor und Solosänger derart geschickt und ging in seiner Rolle als Dirrigent so auf, dass es am Ende sicherlich zu einem außergewöhnlichen Konzerte wurde. Das Musik-Genie Mozarts, die herrlichen Stimmen der Domspatzen, der Rahmen der Tage Alter Musik: Am gestrigen Freitag hat Regensburg einen Glanzpunkt des kulturellen Lebens erfahren dürfen. Das Publikum dankte mit stehendem Applaus …



Domspatzen-Duos erneut erfolgreich bei Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Essen

Julian Freibott erzielt 24 Punkte

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In der Kategorie Duo Kunstlied (Singstimme und Klavier) des diesjährigen Bundeswettbewerbs „Jugend musiziert“, der vom 29. Mai -6. Juni 2009 Essen stattfindet, erzielten vier Domspatzen in der Altersgruppe VI (Geburtsjahrgänge 1988 - 1990) hervorragende Ergebnisse. Der 20jährige Tenor Uwe Gottswinter aus Saalhaupt erzielte mit seinem Klavierpartner Tobias Baierl (19) aus Schwarzenfeld 19 Punkte und das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg teilgenommen“.
Julian Freibott (19), der im unterfränkischen Ebern zu Hause ist, erreichte mit 24 Punkten die höchste Punktzahl in seiner Altersgruppe unter insgesamt 20 Ensembles, zusammen mit Josef Weinzierl (18) am Klavier, der aus Rettenbach stammt. Diese Wertung bedeutete den 1. Preis. Julian Freibott war bereits 2008 1. Preisträger im Bundeswettbewerb in der Kategorie „Gesang solo“. Das Programm beinhaltete bei einer Dauer von 20 Minuten Kunstlieder von Robert Schumann, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Hugo Wolf, Leonard Bernstein, Max Reger und Bertold Hummel. Höchst erfreut zeigten sich auch Domkapellmeister Roland Büchner sowie der Schulmusiker des Musikgymnasiums, Bernhard Mayer, der seine beiden Schüler in der Stimmbildung betreut und auf den Wettbewerb vorbereitet hat.



Hörer-Mail zur Live-Übertragung auf Bayern 4 Klassik

"Ist das ergreifend und erhebend gewesen!"

Sehr geehrte Damen und Herren,
vorhin hörte ich die Übertragung von Mozarts c-Moll-Messe auf Bayern 4 Klassik aus der Alten Kapelle in Regensburg. Ist das ergreifend und erhebend gewesen!
Haben sie vielen Dank! Auch dafür, dass man im Internet reichhaltige Begleitinformationen dazu aufrufen konnte; besonders erwähnen muss ich dabei auch das komplette Programmheft, das als PDF auf der Domspatzen-Page angeboten wird, mustergültig gestaltet. Den darin wiedergegebenen Worten von Ulrich Hommes schließe ich mich an:
"Es ist schon so, auch wenn wir uns das nicht erklären können, dass man beim Hören großer Musik einer Kraft gewärtig werden kann, die zu tragen und zu befreien vermag und mit der sichtbar wird, worauf es mit dem Menschen hinaus soll."
Mit freundlichen Grüßen
E. D.



Überwältigende Strahlkraft des Chores

Glanzvoller Auftakt des weltweit hoch angesehenen Festivals "Tage Alter Musik Regensburg" - Regensburger Domspatzen mit Mozarts "Große Messe in c-Moll"
Kritik von der Aufführung am 29.5.2009 in der Basilika "Alte Kapelle"

Am Anfang mussten sie sich gegen manchen Widerstand durchsetzen: die jungen Enthusiasten von „Pro Musica Antiqua“, die sich 1984 anschickten, in Regensburg „Tage Alter Musik“ zu veranstalten. Inzwischen, im 25. Jahr des Bestehens, ist aus dem damals von vielen Außenstehenden skeptisch betrachteten Impuls eine Erfolgsstory geworden: ein Festival, das dem Regensburger Kulturleben internationale Ausstrahlungskraft verleiht. Bezeichnend für die inzwischen erworbene Reputation: das Eröffnungs-Konzert in der „Alten Kapelle“ wurde diesmal nicht nur live im Radio übertragen, sondern auch vom Bayerischen Fernsehen mitgeschnitten.
Domspatzen in bestechender Form
Der Auftakt im hellen Scheinwerferlicht geriet auch musikalisch glanzvoll. Mozarts „Linzer Sinfonie“ verbreitete dem Jubiläumsanlass gemäß festliche Stimmung, auch wenn Mozart dem pompös inszenierten C-Dur-Jubel seiner Partitur immer wieder schmerzvoll chromatische Wendungen entgegensetzt. Bläserdominiert erklang die Sinfonie in der Interpretation durch das „L’Orfeo Barockorchester“, während der Streicherklang historischem Vorbild gemäß betont schlank blieb. Vom ersten Violinpult gab Konzertmeisterin Michi Gaigg die Impulse für einen Kopfsatz voller Brio und ein spritziges Finale, zu dem ein im Tempo zurückhaltend musiziertes Andante das Gegengewicht bildete. Hauptwerk des Abends war danach, unter der souveränen Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner, der überdimensionale Torso von Mozarts c-Moll-Messe. Die Domspatzen, die den anspruchsvollen Chorpart übernahmen, präsentierten sich von den ersten kraftvoll intonierten Kyrie-Rufen an in bestechender Form.
Vorzügliche Solisten
Überwältigend war die Strahlkraft des Chorklangs selbst noch in den vielstimmig doppelchörigen Abschnitten, bewundernswert die lockere Beweglichkeit der Stimmen und die Konzentration aller Sänger in den vielfach verästelten Fugen-Sätzen.
In das vorzügliche Gesamtbild fügten sich die Solisten ein: der Tenor Robert Buckland und der Bass Manfred Bittner, beide selbst aus der Domspatzen-Talentschmiede hervorgegangen, durften ihr Können allerdings nur im Ensemble-Verbund mit den Frauenstimmen zeigen, denen Mozart mehr Freiheit zu solistischer Entfaltung einräumt. Die beiden Sopranistinnen zeigten sich den exorbitanten Anforderungen Mozarts, was Stimmumfang, Sprungsicherheit und Beweglichkeit betrifft, bestens gewachsen. Während man aber bei Siri Karoline Thornhill gelegentlich noch eine Spur von Anstrengung merkte, bestach Dorothee Mields mit einer schlackenlosen, in den Registern ganz ausgeglichen Gestaltung ihrer Partie, die die Ebene der Mühen hinter sich lassend ganz im Reich der Freiheit wohnte.
Gerhard Dietel, Mittelbayerische Zeitung, 2. Juni 2009



MOZART-Konzerte am 27./28./29. Mai 2009 in der Alten Kapelle

Aktuelles Programmheft

Das aktuelle Programmheft zu den Mozart-Konzerten am 27./28. und 29. Mai 2009 kann hier nachgelesen werden.
Mögliche Restkarten zu den Konzerten - Informationen hierzu ab Mittwoch, 27.5.2009, 13.00 Uhr unter Telefon 0941-7962-0!!



Ministerpräsident Horst Seehofer gratuliert

Bayerischer Fernsehpreis an Matti Bauer

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Das war ja wirklich ein aufregender Tripp! Am Freitagnachmittag (15.5.09) starteten 5 Domspatzen mit Fotograf Michael Vogl und Chormanager Christof Hartmann in geheimer Mission nach München. Ziel: Das Münchner Prinzregententheater und die Verleihung des Bayerischen Fernsehpreises an Matti Bauer für seinen Dokumentarfilm "DOMSPATZEN". Es sollte eine Überraschung werden und das wurde es auch. Die fünf Buben, Protagonisten des Films durften in Anwesenheit von Ministerpräsident Horst Seehofer an Matti Bauer den BLAUEN PANTHER überreichen. Zuvor um 16.15 Uhr war Probe auf der Bühne mit Steffen Seibert, es folgte das Abendessen in der Kantine des Prinze und dann ab 17.00 Uhr bis 18.45 Uhr mussten alle in einem Raum bleiben, damit keiner von Matti Bauer entdeckt wurde. Gesellschaft leistete uns Ulirch K, Wegener, ehemaliger Chef der GSG 9, der ebenfalls Überraschungsgast war. Die Buben erzählten, wie sie zu den Domspatzen gekommen sind und Herr Wegener berichtete detailliert von der Befreiung der Geiseln in der Lufthansa-Maschine "Landshut" (Oktober 1977). Da verging die Zeit wie im Flug! Dann ging es raus an die frische Luft, Fachgespräche mit den "Sportfreunden Stiller" und schließlich ein überzeugender Live-Auftritt mit "Als wir jüngst in Regensburg waren". Danke an das ZDF, dass das Fernsehen auch noch wirkliche Überraschungen produzieren kann! Matti Bauer war sichtlich überrascht und hoch erfreut. Weitere Bilder sind hier zu sehen wie auch der Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung (mit Titelfoto auf der Seite 1).
Auf dem Bild (Michael Vogl) von links die Domspatzen Maximilian Niebler, Peter Geyer, Johannes Fischer, Marco Illichmann und Maximilian Eibl. Dahinter Regisseur und Fernsehpreisträger Matti Bauer und Ministerpräsident Horst Seehofer.



"DOMSPATZEN"-Film von Matti Bauer gewinnt den Bayerischen Fernsehpreis

Freuen Sie sich mit Matti Bauer und den Regensburger Domspatzen

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Das muss man wissen: Im Schuljahr 2007-2008 begleitete der Filmemacher Matti Bauer fünf Domspatzen während ihres ersten Domspatzen-Jahres in Chor, Schule und Internat bei Siegen und Niederlagen, bei Jubel und Enttäuschung, bei Freudengeheul und Heimwehtränen. Ein realistischer Film dieser Dokumentarfilm - so geht es bei den Domspatzen wirklich zu. 
Hier die Begründung der Jury:
Die Regensburger Domspatzen sind der älteste und wohl auch bekannteste Knabenchor Deutschlands und gleichzeitig eine Schul- und Internatsgemeinschaft, in der die jungen Sänger von der 5. bis zur 12. Klasse eine wichtige Zeit ihres Lebens verbringen. Der Autor und Regisseur Matti Bauer begleitet in „Domspatzen" fünf Neuanfänger über ein ganzes Schuljahr hinweg auf ihrem steinigen Weg von der Aufnahme über die Chorproben, das Vorsingen und den Schulalltag bis zum glanzvollen Auftritt mit dem Konzertchor. Ganz nah an den Figuren, niemals anbiedernd, aber immer einfühlsam erzählt der Film eine ergreifende Geschichte von Erfolg und Niederlage, Heimweh und Einsamkeit, aber auch Familie, Freundschaft und Freude. „Domspatzen" ist ein bezaubernder Film über echte Buben mit wunderbaren Stimmen, unterhaltsam und anrührend zugleich.
Eine besondere Ehre: Peter Geyer, Johannes Fischer, Maximilian Eibl, Maimilien Niebler und Marco Illichmann durften den Blauen Panther überreichen - live in der Gala im Prinzregententheater

Der Film ist als DVD im Handel erhältlich, natürlich auch im Domspatzen-Shop.



Großartig und absolut ergreifend

Bachs Matthäus-Passion mit den Domspatzen und Concerto Köln im Audimax - Konzertkritik der aufführung vom 3.4.2009 in Regensburg von Gerhard Heldt, Mittelbayerische Zeitung Regensburg, 6.4.2009

Die Domspatzen zeigten sich bei der dritten Aufführung von Bachs „Matthäus-Passion“ auf ihrer kleinen Tournee (Garmisch, München, Regensburg, Nürnberg) beim Heimspiel im voll besetzten Audimax in ebenso bestechender Form wie das Orchester „Concerto Köln“ und die exquisiten Gesangs-Solisten. Bachs opus magnum, geschrieben für zwei Chöre, zwei Orchester und Soli, war nach der Leipziger Frühfassung von 1727 und drei weiteren Aufführungen in Vergessenheit geraten und erst über 100 Jahre danach vom 20-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy 1829 in Berlin wieder aufgeführt worden.
Mehr Stärke als Schwäche
Domkapellmeister Roland Büchner nähert sich dem Werk, dessen in Musik gefasste theologische Botschaft mehr Stärke und Trost als Schwäche und Entsagung vermittelt, respektvoll-beobachtend. Im ersten Teil, in dem eine eher epische Erzählhaltung dominiert, überlässt er es vor allem dem brillanten Evangelisten Werner Güra (Domspatzen-Zögling wie Altus Franz Vitzthum und die Bässe Peter Lika und Manfred Bittner), mit dem Evangeliumsbericht Spannung aufzubauen und zu halten. Gleich hier sind nach dem sorgfältig phrasierten, alternierend zwischen beiden Chören und Orchestern verlaufenen Eingangschor die Wegmarken klar abgesteckt: Der Gesamtklang ist präsent, aber schlank und transparent, korrespondiert mit dem durchsichtigen Klang des ausgezeichneten Concerto Köln. Dessen hervorragende Instrumentalsolisten (Violinen, Flöten, Oboen, Violoncello, Gambe) rückten mit dem virtuosen Vortrag ihrer Parts die Dramatik der Leidensgeschichte Jesu immer wieder in den Mittelpunkt. Kein Spannungsabfall
Die musikalische Dramaturgie Roland Büchners zielte auf die Stringenz der Erzählung; hier ließ er bei durchgehend zügigen Tempi keinen Spannungsabfall zu. Die Arien waren dazwischen Ruheinseln individueller Kontemplation, aber auch stürmischer Erregung. Die Choräle kamen stets zügig und volksnah.
Büchners genialer Partner war Werner Güra, der den Evangelistenbericht zunächst sachlich fasste, sich im Verlauf des Geschehens aber immer stärker emotional engagierte, so zur tragenden Figur des Abends wurde. Ihm zur Seite der Konzertchor der Domspatzen, im Eingangs- und Schlusschor des ersten Teils erweitert um Soprane des Nachwuchschors, die sich gut in den Gesamtklang einfügten. Es erstaunt, wie es bei den Domspatzen immer wieder gelingt, trotz jährlicher Ab- und Zugänge einen Chor so vorzubereiten, dass er auf den Punkt genau mit glanzvoller stimmlicher Präsenz und ausgezeichneter Phrasierung aufwarten kann, besonders eindrucksvoll in den gemeißelt artikulierten Turba-Chören.
Der Sopran der jungen Katja Stuber, zart, leicht und elegant, überzeugte mit individuellem Timbre und bestechender Höhensicherheit. Die Alt-Partie hatte Franz Vitzthum übernommen. Hatte man das Besondere dieser Stimme erfasst (dem Altus fehlen Tiefenregister eines Frauen-Alt), erfuhr man tief empfundene Ausgestaltungen der Trauer-Texte, die Bach dem Alt zugewiesen hat. Peter Lika schenkte der Christus-Partie mit stimmlichem Gewicht Erhabenheit, in Erwartung des Todes auch tiefe Verzweiflung. Die Tenor-Arien sang Andreas Wagner mit klarer, leicht ansprechender Stimme, den Bass-Arien gab Manfred Bittner scharfe Konturen, aber auch balsamisch fließende Klangfülle. Dem kraftvollen Schlusschor folgte eine Minute stiller Ergriffenheit, die sich in jubelnden Standing Ovations löste.   



Stimmlagen der Passion

Konzertkritik von Egon Bezold zur Aufführung von Bachs Matthäus-Passion in Nürnberg am 4. April 2009, erschienen am 6.4.2009 in den Nürnberger Nachrichten

Werkspezifische Kriterien erhitzten die Gemüter anlässlich der Uraufführung von J. S. Bachs Matthäuspassion. Heute betrachten wir die erhabenste Passions-Vertonung der Musikgeschichte als singuläres Meisterwerk, dessen Interpretation vielschichtiges Stilempfinden verlangt. Concerto Köln, die natürlich artikulierenden Regensburger Domspatzen und ein handverlesenes Solistenteam sorgten mit «historischem» Interpretationsansatz für eine kontrastreich durchgeformte biblische Erzählung. Der lockere Klang des Instrumentalensembles sowie eine perfekte chorische Leistung schlugen die Zuhörer in den Bann. Schade, dass die Meistersingerhalle nur schütter besetzt war.
An vielen Stellen, wo kunstvolle Einwürfe vermittelt werden, reagierte der Chor mit vorbildlicher Klarheit. Die hasserfüllten Turbae-Einschübe «Er ist des Todes schuldig» bezeugten Realistik, artikulierten Grausamkeit, Hohn, Spott. Wie schlüssig Domkapellmeister Roland Büchner sein Konzept entwickelte, bewiesen die Choräle: Er empfand sie im ersten Teil mehr als neutrale Kommentare, keinesfalls emotionsarm, doch wohltuend distanziert. Auf dem Weg zur Kreuzigung gewannen sie dann zunehmend an Dramatik. Sehr kultiviert trugen Holzbläser das Melos in die Begleitstimmen der Arien. Die gut verfolgbaren Stimmenverläufe ließen aufhorchen.
Werner Güra versetzte als Evangelist die Zuhörer in rezitative Hochspannung. Die Auftritte des Altus Franz Vitzthum verrieten in den hohen Registern kunstvoll farbenreiche Differenzierung, doch im Duett mit der Sopranistin Katja Stuber («So ist mein Jesu nun gefangen», 27a) wirkten die Stimmlagen keinesfalls optimal abgemischt. Mit opernhaftem Aplomb gab der Bassist Peter Lika die Partie des Christus, während Andreas Wagners Arie «Geduld! Wenn mich falsche Zungen stechen» temperamentvoll-emotionales Pathos atmete. Der Bassist Manfred Bittner, edel begleitet von der Solovioline, durchmaß die Arie «Gebt mir meinen Jesum wieder» mit verinnerlichter Kraft.
Mit großem Beifall wurden die Interpreten gefeiert. Ein spannungsvoller langer Abend, reich an bewegenden Hörerlebnissen.



Einmaliges Klangbild

Konzertkritik der Regensburger Aufführung der Matthäus-Passion vom 3.4.2009 in der Rezension von Tobias Weber in der Passauer Neuen Presse vom 6.4.2009

Domkapellmeister Roland Büchner hat mit seinen Regensburger Domspatzen in den letzten Jahren etwas zu Wege gebracht, was auf den ersten Blick unvereinbar scheint: die eher romantisch eingefärbte Klangkultur des gut einhundert Sänger starken Elitechores für mustergültige Interpretationen in sogenannter „historischer Aufführungspraxis“ dienstbar zu ma-chen. Ergebnis ist ein völlig einmaliges Klangbild von enormem Suchtpotential für die Zuhörer, wovon die Aufführung der „Matthäus-Passion“ von Johann Sebastian Bach im Regensburger Audimax ein beredtes Zeugnis ablegte. Unterstützt vom „Concerto Köln“ als einem der besten Originalklangorchester und sechs hervorragenden Solisten - darunter vier ehemalige Domspatzen - ließen die jungen Sänger das monumentale Opus zu einem Konzertereignis geraten, das mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.
Ganz im Zentrum der Aufführung stand dabei der Tenor Werner Güra als phänomenaler Evangelist. Kein neutraler Berichterstatter ging da zu Werke, sondern ein hochdramatischer Deklamator des biblischen Textes, der dank einer vorbildlichen Artikulation bestens verständlich war und seiner Partie durch eine ungemein differenzierte Stimmgestaltung eine erschüt-ternde, fast szenische Plastizität verlieh.
Weniger als leidenden Gottesknecht denn als Gottessohn von voluminöser Majestät interpre-tierte Peter Lika die Gestalt des Christus. Die Solisten Manfred Bittner (Bass), Andreas Wagner (Tenor), Franz Vitzthum (Altus) und Katja Stuber (Sopran) zeichneten sich allesamt durch eine hochkultivierte, bestens in den schlanken Barockklang integrierte Stimmgebung aus. Allerdings litt der positive Eindruck etwas darunter, dass der Altus in den tieferen Lagen an Durchsetzungsvermögen einbüßte und die Konsonantenartikulation im Sopran schärfere Konturen vertragen hätte.
Eine bravouröse Leistung darf man uneingeschränkt dem Chor attestieren. Über die Länge des dreistündigen Werkes offenbarte sich die Berechtigung der so opulenten Besetzung, die jegliche Konzentrations- oder Stimmdefizite zuverlässig verhindert und selbst in achtstimmigen Sätzen wie „Sind Blitze, sind Donner“ eine bewundernswerte Prägnanz und Wucht ermöglicht.
Nur mit dem Ausdruck „von höchster Noblesse“ lässt sich das Spiel des Concerto Köln charakterisieren, das sich von Roland Büchner mit eher zügigen Tempi zu einer durchsichtigen Interpretation animieren ließ, in der zahlreiche Momente intimster Feinsinnigkeit die wahren Glanzpunkte setzten.    Tobias Weber
Den Live-Mitschnitt der Münchener Aufführung sendet Bayern4 Klassik am Karfreitag ab 16.05 Uhr.



Nach Jesu Ergreifung lockt der Prosecco

Regensburger Domspatzen gestalten eine eindrucksvolle Bachsche «Matthäus-Passion» - Bericht über die Konzertaufführung in Nürnberg am 4.4.2009 in www.nn-online.de von Michael Sikora

Wie schon vor drei Jahren tingeln die «Regensburger Domspatzen» unter Leitung von Roland Büchner mit «Concerto Köln» durchs Land und führen die «Matthäus-Passion» auf. Doch bei der letzten Station in der Meistersingerhalle bleibt beinahe jeder zweite Stuhl leer. Dabei genießen beide Ensembles doch mittlerweile Weltruhm.
Liegt es vielleicht am Umfang dieses monumentalen Werkes von Johann Sebastian Bach, das auch höchste Ansprüche an die Zuhörer stellt? Schon der imposant dahinrauschende Eingangschor («Kommt ihr Töchter helft mir klagen») verleitet einige zu spontanem Applaus.
Doch so richtig klagen oder gar leiden muss hier zunächst einmal niemand. Der Saal ist, anders als die meisten Kirchen, gut temperiert, die Sitze sind gepolstert und zudem hat man sich entschieden, das eigentlich unerbittliche Fortschreiten dieses Passionsdramas zu unterbrechen. Eine Pause mit Gelegenheit, sich bei einem Glas Prosecco und einer Breze zu erholen, kurz nachdem Jesus am Ölberg ergriffen und von allen Jüngern verlassen wird. Auch wenn der Saal von Anfang an abgedunkelt ist, fehlt für eine rundum gelungene Aufführung die sakrale Atmosphäre und der Blick in den Altarraum mit dem Heiland am Kreuze.
Die widrigen äußeren Umstände schmälern jedoch nicht die mitreißende Spielfreude des «Concerto Köln», das nicht nur exzellent besetzte Solostimmen vorweisen kann. Hier gibt es für den Dirigenten nicht allzu viel zu tun. Der Laden läuft. Und auch die Domspatzen überzeugen durch lebendige und frische Spritzigkeit ebenso wie durch ein hohes Verständnis ihrer dramatischen Funktion als Jünger, Volk, Hohepriester oder Älteste. Immer gelingt das Umschalten zu den ruhenden Oasen des Werks, zu den Pfeilern dieses barocken Hördramas, den Chorälen.
Von den Solisten ragen besonders Katja Stuber (Sopran) und Franz Vitzthum (Altus) heraus, die sich zurücknehmen, das Werk und nicht sich selbst in den Mittelpunkt stellen, so dass ihr Duett «So ist mein Jesus nun gefangen» meisterlich ergreifend gelingt. Peter Lika (Bass) ist ein kämpferischer und doch schlichter Jesus, Manfred Bittner (Bass) gibt einen kernigen, manchmal zu massiven Judas, Andreas Wagner (Tenor) überzeugt am wenigsten mit Koloraturen bei «Wenn mich falsche Zungen stechen» und Werner Güra als Evangelist trägt manchmal etwas überengagiert zu sehr auf und gestaltet nicht durchgehend auf gleich hohem Niveau.
Zum Schluss jedoch steht fest: «Bach ist Anfang und Ende aller Musik». Leider hat niemand als Zeichen hierfür, wenigstens mal ganz kurz, die Partitur hochgehalten. Zu schwer. MICHAEL SIKORA



Vielerlei Lesarten - die Regensburger Domspatzen mit Bachs "Matthäuspassion"

Kritik in der Süddeutschen Zeitung vom 1. April 2009 von Klaus P. Richter über das Konzert vom 29.3.2009 im Münchner Herkulessaal

"Erbarme dich, mein Gott" fleht der Alt in seiner großen Arie, nachdem Petrus seinen Herrn verraten hat. Da ist man in Bachs "Matthäuspassion" bereits im zweiten Teil auf dem unaufhaltsamen Weg zur Kreuzigung. Der Countertenor Franz Vitzthum verklärte ihre herzbewegende Dramatik durch die flirrenden Höhenregister seiner exquisiten Altusstimme: eine völlig andere Affektlage als gewohnt - mehr spirituelles h-Moll als auswegloses Lamento. Im Duett mit dem Sopran (Katja Stuber) hingegen "So ist mein Jesum nun gefangen" vermisste man die Tiefenregister des Alt und meinte beinahe, zwei Sopranstimmen zu hören. Auch im Dialog mit den Querflöten kämpfte sein Profil mit diffusem Mischklang. Ganz anders der Tenor Andreas Wagner. Er kontrapunktierte die intime Gambenbegleitung in der "Geduld"-Arie mit leidenschaftlichem Opernaffekt. Wieder anders der großartige Evangelist Julius Pfeifer, der in Stimmlage und Rhetorik in der traditionellen Rolle des Testo glänzte.
Die Kontrapunkte der Solisten waren auch die der Ensembles. Der strahlende Star des Abends, die Regensburger Domspatzen mit dem renommierten Concerto Köln: hier die "katholische" Kantorei mit 110 Kehlen, dort historische Aufführungspraxis mit barocken Instrumenten und geschärfter Artikulation. So lieferte uns Domkapellmeister Roland Büchner im Herkulessaal nicht nur eine spannende Passion, sondern auch ein vielschichtiges Tableau stilistischer Lesarten. Eindrucksvoll war, wie er die Choräle aus eher neutraler Reflexion im ersten Teil zum Medium dramatischer Deutung führte und dort die Passionsdramatik vorantrieb. Sehr bewegend: die beiden Bässe Peter Lika (Christus) und Manfred Bittner, beide wie Vitzthum Zöglinge der Regensburger Chortradition mit Weltruhm.
Klaus P. Richter, Süddeutsche Zeitung, München, 1. April 2009



Bachs Matthäus-Passion ohne Theater

Markus Thiel im Münchner Merkur über die Münchner Aufführung der Matthäus-Passion von J.S. Bach vom 29.3.2009 (Rezension vom 31.3.09)

Was man alles mit diesem Chor anstellen könnte: Der Klang hat Tiefenschärfe, ist geschlossen, leicht modellierbar und substanzhaltig, dabei nie überreizt. Und wenn man noch bedenkt, was es heißt, eine Heerschar von Buben an die Leuchttürme der Musikliteratur heranzuführen, verneigt man sich in doppelter Ehrfurcht vor Roland Büchner, dem Chef der Regensburger Domspatzen. Umso ernüchternder, dass er sich im ersten Teil von Bachs Matthäus-Passion allenfalls als freundlicher Animateur betätigte und dem Concerto Köln im fast ausverkauften Münchner Herkulessaal die Initiative überließ: Bei solch temperamentvollen Edel-Stilisten laufen ja selbst kniffligste Partituren wie auf Autopilot.
Nach der Pause gewann die Aufführung an Dichte und Kraft – was auch mit dem Werk zusammenhängt, eröffnen sich doch bei zugespitzter Handlung andere Ausdrucksmöglichkeiten. Büchner und seine Domspatzen gingen also mehr in die Offensive, wagten auch differenziertere Choräle. Zu erleben war eine exemplarische Chorkultur – und eine wohltuend untheatralische Bach-Deutung, die Büchner aus einem tänzerischen, mit Bedeutung nie überfrachteten Gestus entwickelte.
Aus dem Solisten-Sextett ragte Franz Vitzthum (Altus) heraus, dessen „Können Tränen meiner Wangen“ zu einem zentralen Moment des Abends wurde. Julius Pfeifer begriff den Evangelisten als so uneitlen wie zurückhaltenden Erzähler, Andreas Wagner (Tenor) und Manfred Bittner (Bass) warfen sich beherzter in ihre Partien.  Katja Stuber, eine der größten Hoffnungen unter den Oratorien-Sopranen, bevorzugt bei Bach einen Darmsaiten-Ton, der die Süße ihres Stimmklangs verdrängt. Und Peter Lika als weinerlicher, vokal schon überreifer Heiland wirkte wie ein Fremdkörper – als ob sich nicht mühelos andere Christusse finden ließen.
Markus Thiel, Münchner Merkur, 31.3.2009



Meine Hochachtung und vielen Dank!

Eine E-Mail zur Konzertaufführung der Matthäus-Passion am 29.3.09 in München

Liebe Domspatzen,
ich habe in fast 50 Jahren viele Aufführungen der Matthäuspassion besucht und war gestern bei Euch im Herculessaal München. Im Vorfeld hatte ich mir Gedanken gemacht, ob und wie denn in den Turbachören die in diesem Zusammenhang eigentlich „erwachsenen“ Charaktere von Spott, Hohn, Verachtung und Vernichtung von Euch “rübergebracht“ werden können. Ich kann nur sagen, dass ihr neben der absolut musikalischen Perfektion mehr an textinhaltlicher Emphase bis hin zum körpersprachlich wahrnehmbaren „Miterleben“ gezeigt habt, als mancher „erwachsene“ Chor. Das war absolut „überzeugend“ dargestellt. Meine Hochachtung und vielen Dank!



Eine neue Dimension für ein großes Werk

Kritik der Aufführung der Matthäus-Passion in Garmisch-Partenkirchen vom 28.3.2009
Margot Schäfer, Münchner Merkur, Garmisch-Partenkirchen, 30.3.2009

Sie feiern Erfolge in der ganzen Welt - und haben auch in Garmisch-Partenkirchen, wo sie am Samstag erstmals gastierten, die Herzen ihrer Zuhörer im Sturm erobert: die Regensburger Domspatzen.
Die Aufführung der berühmten Matthäus-Passion von Johann Sebastian Bach durch den "ältesten Knabenchor der Welt" mit Concerto Köln und den Gesangssolisten Katja Stuber (Sopran), Julius Pfeifer als Evangelist (Tenor), Andreas Wagner (Tenor), den ehemaligen Domspatzen Franz Vitzthum (Altus), Peter Lika als Christus (Bass) und Manfred Bittner (Bass) wurde unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner zu einem einmaligen Erlebnis. Die etwa 800 Zuhörer im Saal Werdenfels des Kongresshauses bedachten sie mit Ovationen.
Als die Matthäus-Passion entstand, hatte Bach schon einen Großteil seiner Kirchenkantaten geschrieben und diese mit seinen Thomanern, den Leipziger Kunstgeigern und Stadtpfeifern aufgeführt. Auch der Vertonung der Leidensgeschichte Christi hatte sich der Komponist 1724/25 in der Johannes-Passion bereits zugewandt. Mit der Matthäus-Passion, komponiert in ursprünglich 78 Sätzen, übertrifft Bach aber alles bis dahin Geschaffene. Heute unglaublich, dass sie nach seinem Tod 100 Jahre in Vergessenheit geriet. Erst Felix Mendelssohn Bartholdy ist die Wiederentdeckung 1829 zu verdanken.
Während der dreistündigen Aufführung konnten die Zuhörer die Genialität des Werkes mit seiner unglaublichen Fülle musikalischer Erfindungen, von Bach in ungewöhnliche Formen gebracht, und seine geistig-geistliche Bedeutung in vollem Umfang begreifen. Der Komponist hatte mit zwei Chören, zwei Orchestergruppen und zwei Orgeln den größten Aufführungsapparat vorgesehen, dessen er sich je bediente. Die 100 Knaben und jungen Männer des Domspatzenchores und das erweiterte Concerto Köln, das - der historischen Inszenierungspraxis verpflichtet - auf alten Instrumenten spielte, wurden diesen Anforderungen voll gerecht.
Ungewohnt schienen zum Teil die musikalischen Klänge, ebenso ungewohnt war es, einen Männer-Altus zu hören. Wie die Stimme von Vitzthum aber mit der lyrisch-hellen Sopranstimme von Stuber verschmolz, war ein ebenso herausragender Hörgenuss wie die rezitativischen Gesänge des Evangelisten Pfeifer, die Arien von Bittner und Wagner oder die Interpretation des Christus durch Likas gewaltigen Bass. Domkantor Büchner hatte mit der Wahl der Gesangssolisten die passenden Stimmen zu seinen Domspatzen gefunden. Die Stabführung gab er an diesem Abend keine Sekunde aus der Hand. Er vermittelte eine unglaubliche Sicherheit. Souverän und fast unmerklich korrigierte er einen zu frühen solistischen Gesangseinsatz und schaffte es mit seinem Dirigat, den großen musikalischen Spannungsbogen der Passion über die Pause bis zum Schuss zu halten.
Der unverwechselbare Chorklang der Regensburger Domspatzen, die bestens einstudiert, voll konzentriert und - für den zuhörer - scheinbar mühelos die schwierigen gesanglichen Anforderungen meisterten, war es vor allem, der die Aufführung der Matthäus-Passion in eine neue Dimension führte.
Margot Schäfer, Münchner Merkur, Garmisch-Partenkirchen, 30.3.2009

Für die Konzerte in Regensburg am 3.4.2009 um 19.00 Uhr und in Nürnberg am 4.4.2009 um 18.00 Uhr sind noch Karten erhältlich (T. 0941-79620)



J.S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244

Samstag, 28. März 2009, 17.00 Uhr, Garmisch-Partenkirchen, Kongresshalle
Sonntag, 29. März 2009, 18.00 Uhr, München, Herkulessaal
Freitag, 3. April 2009, 19.00 Uhr, Regensburg, Auditorium maximum der Universität
Samstag, 4. April 2009, 18.00 Uhr, Nürnberg, Meistersingerhalle

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Seit vielen Jahren bringen die REGENSBURGER DOMSPATZEN große Oratorien und Messen mit Orchester zur Aufführung. In diesem Jahr gelangt in der Passionszeit wiederum die einzigartige MATTHÄUS-PASSION von Johann Sebastian Bach zur Aufführung. Sie zählt zu den außergewöhnlichen Schöpfungen der Musikgeschichte, in denen einfach alles vollkommen ist. Mit ihrer inneren Glut und Leidenschaft spricht sie auch heute nicht nur den gläubigen Christen, sondern ebenso das Herz eines säkularisierten Menschen an. Vermutlich am Karfreitag 1729, also vor 280 Jahren erfolgte die Uraufführung in der Leipziger Thomaskirche. Mit CONCERTO KÖLN haben die Regensburger Domspatzen und Domkapellmeister ROLAND BÜCHNER erneut ein führendes Ensemble der historischen Aufführungspraxis verpflichtet, das als Garant für eine mustergültige Interpretation dieser Komposition gilt. Gleiches trifft auch auf die Solisten zu. Neben der jungen Sopranistin KATJA STUBER und dem Arien-Tenor ANDREAS WAGNER gestalten vier ehemalige Domspatzen die weiteren Partien. FRANZ VITZTHUM wusste bereits bei der Aufführung der Johannes-Passion von J.S. Bach (2005) als Altus die Zuhörer in seinen Bann zu ziehen und die beiden Bassisten MANFRED BITTNER (Arien) und PETER LIKA (Christus) glänzten bei verschiedensten Aufführungen (J.S. Bach: Matthäus-Passion, J. Haydn: Schöpfung, F. Schubert: Es-Dur-Messe) als Solisten. Eine besondere Freude ist es, dass mit WERNER GÜRA (Evangelist) ein ehemaliger Domspatz, der bereits auf eine fulminante Karriere zurückblicken kann und nun weltweit auf den Bühnen und Konzertsälen zu Hause ist, in Regensburg erstmals auftritt. Über ihn heißt es: „Seit über zwei Jahrzehnten gehört der gebürtige Bayer Werner Güra zu den wichtigen lyrischen Tenören im internationalen Sängerzirkus.“ Somit gilt für ihn besonders: Herzlich willkommen in Regensburg!Weitere Aufführungen sind am 28. März um 17.00 Uhr in Garmisch-Partenkirchen, am 29. März um 18.00 Uhr im Münchner Herkulessaal und am 4. April 2009 in der Nürnberger  Meistersingerhalle. Den ausführlichen Konzert-Termin-Prospekt zur Matthäus-Passion und allen weiteren Konzertterminen finden Sie hier. Das bei der Konzertaufführung erhältliche Abendprogramm kann hier schon eingesehen werden.



Domspatzen im Hörfunk - Hierabrufbar (Radio on demand)

Deutschlandradio Kultur porträtierte den Chor am Freitag, 20. März 2009, um 10.50 Uhr auf UKW 101,3 MHz

Deutschlandradio Kultur präsentierte die Domspatzen einem bundesweiten Publikum: Am 20. März (10.50 Uhr) widmete die Reihe "Profil" im Radiofeuilleton dem Chor eine Sendung. Der Beitrag ist Teil der Reihe "Chor der Woche", die jeden Freitag - in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Chorverbände - die Bandbreite der Laienchöre in Deutschland abbildet. Klicken Sie nachfolgend an und Sie können den Text lesen bzw. den Beitrag nachhören. Unter dem Titel "Ein junger Chor singt sich in die Weltgeschichte - Die Regensburger Domspatzen" (Nr. 24) erinnern die Radiomacher an die 1000-jährige Tradition des Chors, der zu den ältesten Knabenchören der Welt zählt. Die Journalisten berichten aus dem Musikgymnasium, von den Proben mit Domkapellmeister Roland Büchner und von erfolgreichen ehemaligen Domspatzen wie dem Vokalensemble "Singer Pur" oder dem Tenor Werner Güra. Deutschlandradio Kultur wird in Regensburg auf UKW 101,3 MHz ausgestrahlt. Weitere Empfangsmöglichkeiten bieten Satellit, Kabel, Digitalradio (DAB) und Live-Stream. Einen Bericht über den Mädchenchor Hannover, der in dieser Reihe am 26.9.2008 ausgestrahlt wurde (Nr. 28. Mädchenchor Hannover vom 26.9.2008) kann man nachzuhören bzw. nachzulesen. Ebenso ist ein Bericht über den Knabenchor Halle (Nr. 28 Knabenchor Halle vom 10.10.2008) zum Nachhören und Nachlesen eingestellt. Sobald der Bericht über die Domspatzen gesendet wurde, werden wir ihn ebenfalls hier einstellen.



Vom "Spätzchen" zum Domspatz

Von Ratingen an die Donau

Seit Anfang des Jahres singt Cedric Stußig bei den Regensburger Domspatzen. Hier ist seine Geschichte mit den ersten Eindrücken.



Riesiger Andrang beim "Tag der offenen Tür"

400 Besucher füllten den Wolfgang-Saal - 2. Termin am 14. März 2009

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Der 1. Informationstag mit der Möglichkeit zum Vorsingen am Samstag, 14.2.2009, hat große Scharen an interessierten Buben mit ihren Eltern und Familienangehörigen nach Regensburg geführt. Insgesamt wurden 40 Führungen durchgeführt, an denen Mitglieder des Männerchores der Regensburger Domspatzen bis zu drei Domspatzen-Bewerbern mit ihren Familien-Angehörigen beim Rundgang durch das Haus das Innenleben authentisch schilderten. Insgesamt 50 Buben haben an diesem Nachmittag Domkapellmeister Roland Büchner und den Chorleitern Kathrin Giehl, Petra und Martin Kellhuber sowie den Stimmbildnern Michaela Reiser und Christoph Schenk vorgesungen, um ihre Musikalität testen zu lassen. Zugleich haben 15 Buben sich für die weiteren Vorsingtermine an den Samstagen 21. Februar sowie 7./14. und 21. März 2009 vormerken lassen.
Für interessierte Buben steht auch ein zweiter Informationstag mit der Möglichkeit zum Vorsingen zur Verfügung, nämlich am Samstag, 14. März 2009, wiederum um 13.00 Uhr.
Das detaillierte Programm entspricht dann dem Verlauf vom 14.2.2009 und ist unterhalb abgedruckt! Vorsingtermine können jederzeit unter 0941-7962-0 vereinbart werden.

Bilder vom Tag der offenen Tür...



Menschen der Woche
Talk im alten E-Werk in Baden-Baden
Frank Elstner im Gespräch am 24. Januar 2009
Samstag, 24. Januar 2009, 22.20 Uhr in SWR 3 (Sendung der Live-Aufzeichnung vom Abend)

mit Christof Hartmann, Dominik Lindinger und Oskar Weinfurtner

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Zu Ehren von Georg Ratzinger, der am 15. Januar seinen 85. Geburtstag beging, sangen die Regensburger Domspatzen am Samstag, der Sixtinischen Kapelle die Messe in C-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Mit dabei auch der Bruder des ehemaligen Domkapellmeisters, Papst Benedikt XVI. Wie die "Spatzen" dieses große Ereignis erlebten, erzählen Chormanager Christof Hartmann und die beiden Domspatzen, der 19jährige Dominik Lindinger und der 13jährige Oskar Weinfurtner.
Weitere Gäste sind: Katja Flint, Mariella Ahrens, Tom Buhrow und Prof. Dr. Gerhard Rechkemmer.
Hier einige Bilder von der aktuellen Sendung mit den Domspatzen!



Mitschnitt des Konzertes im Internet

Mozart: c-Moll-Messe mit den Regensburger Domspatzen

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Das gesamte Konzert in der Sixtinischen Kapelle ist auf kathhube zu sehen!
folgende Teile gibt es:
Ansprache von Bischof Gerhard Ludwig Müller
1.Teil des Konzerts
2. Teil des Konzerts
3. Teil des Konzerts
Ansprache von Papst Benedikt



Eine Lanze für die Kirchenmusik

Bischof Gerhard Ludwig Müller aus Regensburg (li.) und Bischof Wilhelm Schraml aus Passau im Gespräch auf dem Petersplatz

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Hier finden Sie die Berichtseite der Passauer Neuen Presse (19.1.09) zum Konzert in Rom vom 17.1.2009. Foto: Michael Vogl



„Geistliche Musik ist Sinnbild für die Kirche Gottes“

Bischof Gerhard Ludwig Müller feiert auf dem Campo Santo in Rom Pontifikalamt - Die Regensburger Domspatzen gestalten den Gottesdienst mit Joseph Rheinbergers achtstimmiger Messe "Cantus missae".

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Anlässlich des 85. Geburtstages von Domkapellmeister em. Apostolischer Protonotar Prof. Dr. h.c. Georg Ratzinger feierte Bischof Gerhard Ludwig Müller am Sonntag, 18.1.2009 in der Kirche Santa Maria della Pietà auf dem Campo Santo in Rom mit mehreren Hundert Gläubigen aus dem Bistum Regensburg ein feierliches Pontifikalamt. Bereits am Vortag hatten die Regensburger Domspatzen mit dem Linzer L'Orfeo Barockorchester mit einem Festkonzert der c-Moll Messe von Wolfgang Amadeus Mozart in der Sixtinischen Kapelle unter Anwesenheit des Heiligen Vaters den ehemaligen Domkapellmeister gewürdigt. So gestaltete der weltberühmte Knabenchor auch die Gottesdienstfeier musikalisch, u.a. mit der achtstimmigen "Cantus missae" von J.G. Rheinberger sowie den Motetten "Jauchzet dem Herrn" von F. Mendelssohn Bartholdy und "Jubilate Deo" von O. di Lasso.
In seiner Predigt hob Bischof Gerhard Ludwig Müller hervor, dass Georg Ratzinger als ehemaliger Domkapellmeister sein ganzes bisheriges Dasein in einer stetigen tiefen geistlichen Erfahrung gelebt habe. Dabei habe er den Höhepunkt in der Auseinandersetzung mit der Geistlichen Musik gefunden. Was das Christsein präge, sei das stets aufbauende. Daher könne durch die Geistliche Musik die Verbreitung der Frohbotschaft, die einen jeden in das Ewige Leben führe, maßgeblich mitgetragen werden. Das Konzert in der Sixtinischen Kapelle, so der Regensburger Oberhirte, sei nicht nur ein Glanzpunkt der Klassischen Musik sondern ein Höhepunkt Kirchlichen Lebens gewesen. Durch die Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. und Domkapellmeister em. Georg Ratzinger als geistliches Brüderpaar sei die symbolische Verdichtung, die Kirche als festes Fundament, greifbar gewesen. Georg Ratzinger habe in der Tradition von Theobald Schrems den Regensburger Domspatzen zu Weltruhm verholfen. Dies sei aber nicht das Wesentliche, sondern die Tatsache, dass Geistliche Musik das Sinnbild für die Kirche Gottes darstelle, erklärte Bischof Gerhard Ludwig Müller und bezog sich dabei auf das Zweite Vatikanische Konzil, in dem die Musik nicht als schmückendes Beiwerk, sondern als notwendiger integrativer Bestandteil der Liturgie benannt werde.
Die Musik solle nicht zu einer Ausschaltung der Sinne führen, sondern dem Menschen begreifbar machen, zu welcher Würde er befähigt ist. Der Mensch verstehe sich in der Hingabe für den Anderen und begreife dadurch seine innere Freiheit, indem er sich Gott hingebe. Dies habe uns Georg Ratzinger durch sein 30jähriges Wirken gelehrt. „Wir alle können stolz darauf sein, dass durch dieses Wirken eine weltkirchliche Verbindung von Regensburg und Rom entstanden ist und Gott dafür danken, dass er uns allen dieses geistliche Brüderpaar geschenkt hat. Dafür ein herzliches Vergelt´s Gott!“, hob Bischof Gerhard Ludwig Müller abschließend hervor.
Im Anschluss an die Gottesdienstfeier bedankten sich die Buben der Regensburger Domspatzen abermals mit einem Ständchen bei Georg Ratzinger im Rahmen eines kleinen Empfangs, bevor sie die Gelegenheit hatten dem ehemaligen Domkapellmeister über die Zeit seines beruflichen Wirkens Fragen zu stellen. Domkapellmeister Roland Büchner überreichte das Geburtstagsgeschenk des Vereins "Freunde des Regensburger Domchors" e.V., eine CD mit unveröffentlicheten Rundfunkaufnahmen aus den Jahren 1979 und 1980 unter der Überschrift "Musikalische Erinnerungen". Zum Ende hin konnten die Anwesenden dem Jubilar persönlich gratulieren.



Papst Benedikt XVI. ernennt Bischof Gerhard Ludwig zum Mitglied des Päpstlichen Kulturrats

Hohe Auszeichnung für den Regensburger Diözesanbischof

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Rom/Regensburg 19. Januar 2009 (pdr) Bischof Gerhard Ludwig Müller ist vom Heiligen Vater zum Mitglied im Päpstlichen Rat für die Kultur ernannt worden. Nach Kurienkardinal Walter Kasper ist Bischof Gerhard Ludwig der zweite Deutsche, der dem angesehenen Gremium als Mitglied angehört. An seiner Spitze steht der italienische Kurienerzbischof Gianfranco Ravasi. Der Bischof dankte dem Heiligen Vater und drückte seine Freude über „das mit der Ernennung verbundene Vertrauen“ aus. „In der Folge des Zweiten Vatikanischen Konzils hat der Dialog zwischen Glaube, Kunst und Kultur an Fahrt gewonnen und war stets von großem Gewinn. Wir werden alles dafür tun, dass das Gespräch auch in Zukunft für alle Beteiligten Früchte trägt“, erklärte Bischof Gerhard Ludwig.

Der Kulturrat wurde 1982 gegründet und 1993 mit dem Rat für den Dialog mit den Nichtglaubenden zusammengelegt. Er umfasst die Sektionen „Glaube und Kultur" und „Dialog mit den Kulturen". Er hat die Aufgabe, die Beziehungen zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Bereich der menschlichen Kultur im interdisziplinären Gespräch zu fördern. Laut Statut soll er dafür eintreten, dass sich die weltliche Kultur mehr und mehr dem Evangelium öffne und die Wissenschaftler, Literaten und Kunstschaffenden sich von der Kirche zum Wahren, Guten und Schönen gerufen wissen.



Vollendete Klänge, wie man sie selten zu hören bekommt

Die Kritik zum Konzert in der Sixtinischen Kapelle von Gerhard Heldt

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Hier finden Sie die Konzertkritik von Gerhard Heldt, veröffentlicht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 20.1.2009.
.... Was die Domspatzen in einer knappen Stunde musizierten, war der Kraft von Michelangelos Bildern eine ideale Ergänzung ...



Benedikt XVI. gratuliert seinem Bruder Georg zum Geburtstag

„So bist Du Deine Wege geführt worden und gegangen"

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ROM, 19. Januar 2009 (ZENIT.org).- Zu Ehren von Prälat Georg Ratzinger - der Bruder des Papstes feierte seinen 85. Geburtstag - gaben die Regensburger Domspatzen am Abend des 17. Januar ein Festkonzert in der Sixtinischen Kapelle. Wir veröffentlichen die Ansprache, die Benedikt XVI. im Anschluss an die musikalische Darbietung gehalten hat. (Foto: Michael Vogl)

* * *
Lieber Georg, liebe Freunde,

es sind also fast 70 Jahre, dass Du die Initiative ergriffen hast und wir miteinander nach Salzburg gefahren sind und in der herrlichen Abteikirche Sankt Peter die C-Moll-Messe von Mozart gehört haben. Obwohl ich damals noch ein ziemlich einfältiger Bub war, habe ich doch mit Dir begriffen, dass wir mehr als irgendein Konzert erlebt hatten, dass es gebetete Musik, dass es Gottesdienst war, in dem wir etwas von der Herrlichkeit und der Schönheit Gottes selbst angerührt hatten, von ihr berührt worden waren. Nach dem Krieg sind wir noch wiederholt nach Salzburg gefahren, um die c-Moll Messe zu hören, und so ist sie tief in unsere innere Biographie eingeschrieben.

Die Überlieferung erzählt, dass Mozart diese Messe in Einlösung eines Gelübdes komponiert hat: Als Dank für seine Hochzeit mit Constanze Weber. Und so erklären sich auch die groβen Sopransoli, in denen Constanze dann dazu berufen war, dem Dank und der Freude Stimme zu geben - gratias agimus Tibi propter magnam gloriam tuam - Dank für Gottes Güte, die sie berührt hatte. Vom streng liturgischen Standpunkt her kann man einwenden, dass diese groβen Soli die Nüchternheit der römischen Liturgie etwas verlassen, aber man kann auch dagegen fragen: Hören wir darin nicht die Stimme der Braut, der Kirche, wovon uns gerade Bischof Gerhard Ludwig gesprochen hat? Ist es nicht eben die Stimme der Braut, die ihre Freude über das Geliebtsein durch Christus und ihre Liebe darin zum Klingen bringt und somit uns als lebendige Kirche vor Gott hin trägt, in ihrem Dank und in ihrer Freude? Mozart hat in die alles individuelle überschreitende Größe dieser Musik und der Heiligen Messe seinen ganz personlichen Dank hineingelegt.

In dieser Stunde haben wir mit Dir Gott gedankt im Erklingen dieser Messe für die 85 Jahre Leben, die er Dir nun geschenkt hat. Professor Hummes hat in dem Programmheft eindringlich dargestellt, dass der Dank dieser Messe nicht ein oberflächlicher und leicht hingeworfener Dank eines Rokokomenschen ist, sondern dass in dieser Messe auch die ganze Tiefe seines Ringens, seines Suchens nach Vergebung, nach der Erbarmung Gottes zum Ausdruck kommt, und dann aus diesen Tiefen heraus umso strahlender sich die Freude über Gott erhebt.

Die 85 Jahre Deines Lebens sind auch nicht immer leicht gewesen. Als Du zur Welt kamst, war die Inflation kaum zu Ende und die Menschen, auch unsere Eltern, hatten alles verloren, was sie gespart hatten. Dann kam die Weltwirtschaftskrise, die Nazidiktatur, der Krieg, die Gefangenschaft. Und dann haben wir mit neuer Hoffnung und Freude in einem zerschlagenen und ausgebluteten Deutschland unseren Weg begonnen. Und auch da haben immer wieder schwierige Steilwände, dunkle Passagen nicht gefehlt, aber immer wieder war von neuem die Güte Gottes zu spüren, die Dich gerufen und geführt hat.

Von Anfang an, sehr früh, ist bei Dir diese doppelte Berufung sichtbar geworden, zur Musik und zum Priestertum, beide ineinandergreifend; und so bist Du Deine Wege geführt worden und gegangen, bis Dir die Vorsehung die Stelle in Regensburg bei den Regensburger Domspatzen geschenkt hat, in der Du priesterlich der Musik dienen konntest und der Welt und den Menschen die Freude an Gott durch die Schönheit der Musik und des Gesanges vermitteln durftest.

Auch da gab es Mühsal genug - jede Probe ist eine Mühsal, wir ahnen es und wissen es, auch andere Mühsal ... Aber dann war es immer wieder groß und schön, wenn der Chor leuchtend ertönte und in die weite Welt hinein die Freude, die Schönheit Gottes getragen hat. Dafür danken wir dem lieben, gütigen Gott heute mit Dir und danken Dir selber, dass er es so geführt hat, dass Du Deine ganze Kraft, Deine Disziplin, Deine Freude, Deine Phantasie und Deine Kreativität in diese 30 Jahre hineingelegt hast und uns so immer wieder zu Gott hin geführt hast.

Aber natürlich und vor allem freuen wir uns in dieser Stunde auch, dass dieser Chor, der seit über 1.000 Jahren ohne Unterbrechung in der Kathedrale zu Regensburg das Lob Gottes singt, obwohl er der älteste Kirchenchor der Welt ist, der ununterbrochen so besteht, auch heute jung ist und mit junger Kraft und Schönheit uns das Lob Gottes gesungen hat. Euch, liebe Domspatzen, ein herzliches „Vergelt's Gott", dem Domkapellmeister, allen, besonders auch dem Orchester und den Solisten die uns den Originalklang der Mozartzeit wieder geschenkt haben. Ein herzliches „Vergelt's Gott" Ihnen allen!

Weil menschliches Leben immer unvollendet bleibt, solange wir auf dem Wege sind, daher ist in allem menschlichen Dank auch immer wieder Erwartung, Hoffnung und Bitte enthalten; und so bitten wir heute den gütigen Gott, dass er Dir, lieber Georg, noch einige gute Jahre schenken möge in denen Dir weiterhin Freude an Gott und durch die Musik geschenkt ist und Du den Menschen als Priester dienen darfst; und wir bitten ihn, dass wir einmal alle in das himmlische Konzert hineingehen dürfen und dort endgültig Gottes Freude erfahren.

[Von Radio Vatikan veröffentlichte Niederschrift der frei gehaltenen Ansprache]



„Geistliche Musik ist Singen und Aufspielen zur Hochzeit Christi mit seiner Kirche“ - Festkonzert der Regensburger Domspatzen in der Sixtina in Rom anlässlich des 85. Geburtstags von Georg Ratzinger

Bischof Gerhard Ludwig Müller gratuliert

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Zu Ehren von Domkapellmeister em. Apostolischer Protonotar Prof. Dr. h.c. Georg Ratzinger, der am 15. Januar seinen 85. Geburtstag beging, sangen die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner am Samstag, 17.1.09 in der Sixtinischen Kapelle die Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart.

Das Festkonzert fand unter der Anwesenheit von Papst Benedikt XVI., zahlreichen Kardinälen, Bischof Gerhard Ludwig Müller sowie dem Regensburger Domkapitel statt. Der weltbekannte Knabenchor aus der Bayerischen Domstadt wurde vom LÓrfeo Barockorchester aus Linz begleitet. Mit diesem einzigartigen Konzert, das auch am Folgetag vom Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wird, ehrten die Regensburger Domspatzen ihren langjährigen Domkapellmeister.
Hier der ausführliche Bericht auf der Bistumsseite! (Fotos: Michael Vogl)



Göttliches Konzert für einen begnadeten Musiker

Die Regensburger Domspatzen sangen Mozarts Große c-Moll-Messe vor Papst Benedikt und gratulierten damit seinem Bruder Georg Ratzinger zum 85. Geburtstag - Karl Birkenseer, 19.1.2009, Mittelbayerische Zeitung

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Rom. Viele Jugendliche in der Welt lieben den Papst. Klar, dass da auch singende Teenager begeistert sind - vor allem, wenn sie in der Sixtinischen Kapelle vor ihm musizieren dürfen. "Schön, super, unbeschreiblich, toll", so fand der 12-jährige Sopranist Thomas Aumer die Aufführung von Mozarts Großer c-Moll-Messe, mit der die Regensburger Domspatzen ihren Alt-Domkapellmeister Georg Ratzinger zu seinem 85. Geburtstag ehrten. Auch Thomas' Stimmkollege Philipp Siegwardt (14) war platt - über das "allerbeste Konzert" und über die Beobachtungen, die er am Samstagabend machen konnte: "Immer wenn mich der Papst angeschaut hat, habe ich eine Gänsehaut bekommen."
Hier der gesamte Artikel zum Nachlesen! (Foto: Michael Vogl)



Ein göttliches Ständchen

Die Regensburger Domspatzen singen in der Sixtinischen Kapelle in Rom zum 85. Geburtstag von Papstbruder Georg Ratzinger - Stefan Ulrich, Süddeutsche Zeitung, 19.1.2009

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Rom - An einem Sommertag des Jahres 1941 radeln zwei junge Burschen von Traunstein nach Salzburg. Der 17 Jahre alte Georg und der drei Jahre jüngere Joseph lieben klassische Musik. Da es mitten im Krieg ist, haben die Ratzinger-Brüder für wenig Geld Festspiel-Karten bekommen. In Salzburg prägen in jenem Jahr nicht Prominente aus ganz Europa das Publikum, sondern Soldaten auf Fronturlaub und Arbeiter der Munitionsfabriken. Georg und Joseph hören erstmals die Regensburger Domspatzen singen und erleben in der Stiftskirche Wolfgang Amadeus Mozarts Große Messe in c-Moll. Für die Brüder ist dies der Beginn einer lebenslangen Leidenschaft für den Komponisten.
67 Jahre später, am vergangenen Samstag, hören Georg und Joseph Ratzinger wieder nebeneinander die Große Messe - diesmal nicht in Salzburg, sondern in der Sixtinischen Kapelle zu Rom. (Foto: Michael Vogl). Hier lesen Sie weiter!



Papst-Bruder feiert Geburtstag mit Mozart - Benedikt XVI. ergriffen

Über das Konzert vom 17.1.2009 in der Sixtinischen Kapelle

Rom/Regensburg (dpa) - Privates ist im Leben des Papstes nicht vorgesehen. Das katholische Kirchenoberhaupt ist eine öffentliche Person, Kameras fangen jeden seiner Schritte außerhalb der vatikanischen Mauern ein. Doch macht der derzeitige Papst Benedikt XVI. keinen Hehl daraus, dass er einen Bruder hat - Georg Ratzinger, der selbst als Leiter der weltberühmten Regensburger Domspatzen 30 Jahre im Rampenlicht stand. Beide verbindet seit jeher ein enges Verhältnis. Zusammen wurden sie vor fast 60 Jahren zu Priestern geweiht, der eine hat den Lebensweg des andern stets mit Interesse verfolgt, gemeinsam verbringen sie noch heute ihren Urlaub. Und so war es für den Papst am Samstagabend eine Selbstverständlichkeit, beim Konzert der Regensburger Domspatzen zum 85. Geburtstag seines Bruders in der Sixtinischen Kapelle dabei zu sein. Georg Ratzinger leitete den Knabenchor von 1964 bis 1994 und führte ihn in dieser Zeit zu Konzertreisen in alle Welt. Sein Nachfolger Roland Büchner, der die Vorliebe der Ratzinger-Brüder für die Musik von Wolfgang Amadeus Mozart kennt, hatte die Idee, seinem Vorgänger die Große Messe in c-Moll für Soli, Chor und Orchester zum Geburtstag zu «schenken». Weil der Papst bei dem Konzert aber unbedingt dabei sein wollte, mussten die Domspatzen nach Rom fliegen. Für Georg Ratzinger ist sein Bruder «der Joseph» geblieben, auch wenn er jetzt auf seine alten Tage Papst ist. «Es ist wie eh und je», antwortet er auf Fragen, wie es ist, den Papst zum Bruder zu haben. Wie nahe sich die Priester-Brüder gerade im hohen Alter sind, wurde bei dem Geburtstagskonzert spürbar. Einträchtig saßen beide nebeneinander vor dem riesigen Michelangelo-Gemälde vom jüngsten Gericht und hörten die Musik ihres Lieblingskomponisten Mozart. Der Papst wollte «den lieben Georg», wie er seinen Bruder in der Dankesrede ansprach, an diesem Tag ganz nahe bei sich haben. Die Domspatzen im Alter zwischen 12 und 19 Jahren ließen eine Stunde lang Mozarts Musik lebendig werden. Zusammen mit den Gesangssolisten Simona Šaturová, Stella Doufexis, Robert Buckland und Wilhelm Schwinghammer sowie dem Orchester L'Orfeo bereiteten sie unter Leitung von Domkapellmeister Büchner «ihrem» alten Chef das wohl schönste Geburtstagsgeschenk. Die Musizierfreude war den jungen Sängern nicht nur anzuhören, sondern auch anzusehen. Benedikt XVI. und sein Bruder verfolgten das Konzert völlig in sich versunken, meist hatte sie die Augen geschlossen - es schien, als meditierten beide zur Musik Mozarts. Nach dem Applaus für die Domspatzen würdigte der Papst das kirchenmusikalische Wirken seines Bruders. Er erinnerte daran, dass er Mozarts c-Moll-Messe 1941 zum ersten Mal mit Georg in Salzburg gehört hatte. «Obwohl ich damals ein ziemlich einfältiger Bub war, habe ich begriffen, dass wir mehr als ein Konzert erlebt hatten, dass es gebetete Musik, dass es Gottesdienst war», sagte er. In bewegenden Worten dankte der Papst anschließend seinem Bruder,«dass Du die Schönheit der Musik vermittelt und in die Welt getragen hast». Und sichtlich ergriffen bat er «den gütigen Gott, dass er Dir noch einige gute Jahre schenken möge». An den Chor gewandt sagte er: «Euch, liebe Domspatzen, herzliches Vergelt's Gott». Auszeichnungen für den Jubilar gab es zuletzt auch noch: Das Land Italien verlieh Georg Ratzinger einen hohen Verdienstorden, und derRegensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller ernannte den einstigen Domspatzenchef zum Ehrendomherren.

Kurzfassung:
Domspatzen sangen im Vatikan für Papst-Bruder - Benedikt hörte zu
Rom/Regensburg (dpa) -
Mit einem Konzert im Vatikan haben die Regensburger Domspatzen am Samstagabend ihren langjährigen Leiter und Papst-Bruder Georg Ratzinger zum 85. Geburtstag gewürdigt. In Anwesenheit von Benedikt XVI. führte der weltberühmte Knabenchor zusammen mit Gesangssolisten und dem Orchester L'Orfeo in der Sixtinischen Kapelle in Rom die Große Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart auf. Die Leitung hatte Ratzingers Nachfolger im Amt des Regensburger Domkapellmeisters, Roland Büchner. Der Papst würdigte anschließend vor mehreren hundert Ehrengästen das kirchenmusikalische Wirken seines Bruders. Er erinnerte daran, dass er Mozarts c-Moll-Messe 1941 zum ersten Mal mit seinem Bruder in Salzburg gehört habe. In sehr bewegenden Worten dankte er «dem lieben Georg» dafür, «dass Du die Schönheit der Musik vermittelt und in die Welt getragen hast». Persönlich wünschte er seinem drei Jahre älteren Bruder, dass Gott «Dir noch einige gute Jahre schenken möge». Der Auftritt der Domspatzen wurde von Radio Vatikan und dem vatikanischen Fernsehen CTV weltweit übertragen. Ratzinger, der wie sein Bruder Priester ist, leitete die Domspatzen von 1964 bis 1994. Er unternahm mit dem Knabenchor in dieser Zeit Konzertreisen in alle Welt und spielte zahlreiche Schallplatten und CD ein. In seine Ära fielen auch die Feiern zum tausendjährigen Bestehen des Chores. Ratzinger, der seinen Ruhestand in Regensburg verbringt, hatte seinen eigentlichen 85. Geburtstag bereits am Donnerstag zusammen mit dem Papst im Vatikan gefeiert.



Regensburger Domspatzen singen Festkonzert anlässlich des 85. Geburtstages ihres langjährigen Domkapellmeisters Georg Ratzinger

Sendung des Live-Mitschnitts aus der Sixtinischen Kapelle am Sonntag, 18.1.2008, 12.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen

Am Donnerstag, 15. Januar 2009, kann der ehemalige Domkapellmeister und Leiter der Regensburger Domspatzen, Apostolischer Protonotar Prof. Dr. h.c. Georg Ratzinger (1964 - 1994) seinen 85. Geburtstag begehen. Er befindet sich seit Sonntag, 4. Januar 2009 in Rom, wo er bei seinem Bruder, Papst Benedikt XVI., zu Gast ist.
Die Regensburger Domspatzen ehren ihren langjährigen Chef mit der Aufführung der Großen Messe in c-Moll (KV 427) von Wolfgang Amadeus Mozart am Samstag, 17. Januar 2009, um 18.00 Uhr in der Sixtinischen Kapelle. Dieses Konzert findet in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. statt. Es wirken mit das L'Orfeo Barockorchester aus Linz (Konzertmeisterin Michi Gaigg) sowie die Solisten Simona Šaturová (Sopran I), Stella Doufexis (Sopran II), Robert Buckland (Tenor) und Wilhelm Schwinghammer (Bass) und die Regensburger Domspatzen mit 60 Knaben- und 30 Männerstimmen unter der Gesamtleitung von Domkapellmeister Roland Büchner.
Die Domspatzen nutzen diese Woche noch zu intensiven Proben, die dann in gemeinsame Proben mit Orchester und Solisten am Mittwoch und Donnerstag münden. Chor, Orchester und Solisten reisen am Freitag, 16.1., gemeinsam in die Ewige Stadt, wo die Generalprobe in der Sixtinischen Kapelle erfolgt.
Dieses Konzert wird sowohl von Radio Vatikan als auch dem vatikanischen Fernsehen CTV weltweit übertragen. Das Bayerische Fernsehen hat sich ebenfalls die Übertragungsrechte gesichert und sendet bereits am Sonntag, 18.1.2009, um 12.00 Uhr den Live-Mitschnitt dieses Konzertes.
Der Regensburger Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller, der bei diesem Konzert dem Jubilar auch gratulieren wird, feiert mit ihm zusammen am Sonntag um 9.00 Uhr in der Kirche „Santa Maria della Pietà“ auf dem Campo Santo Teutonico einen Festgottesdienst, den die Regensburger Domspatzen ebenfalls musikalisch gestalten. Sie singen die achtstimmige Missa "Cantus missae" von Joseph Rheinberger sowie Motetten von Lasso und Mendelssohn Bartholdy. Bereits am Sonntagabend um 21 Uhr werden die Domspatzen wieder in ihrem Nest an der Reichsstraße zurück erwartet.



Georg Ratzinger und die Regensburger Domspatzen

Sendungen im TV und Radio - Neu: Portrait am Mittwoch, 14.1.09, um 19.00 Uhr im Bayerischen Fernsehen

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Domkapellmeister Georg Ratzinger - Ein Film von Martin Posselt
Am 15. Januar 2009 wird Georg Ratzinger, der Bruder von Papst Benedikt XVI., 85 Jahre alt. Der Film zeichnet ein Lebensbild dieses Priesters und Musikers, der dreißig Jahre lang einen der berühmtesten Domchöre der Welt geleitet hat. Georg Ratzinger war als Chef der „Domspatzen“ längst eine prominente Erscheinung in Regensburg, als 1969 Joseph Ratzinger auf einen Lehrstuhl in die Stadt an der Donau gerufen wurde. Damals beschrieb man den Theologen Ratzinger als „Bruder des Domkapellmeisters“. Heute hat sich das Verhältnis umgekehrt: Georg, der Ältere, ist als „Bruder des Papstes“ international bekannt.

Am Donnerstag gibt es in der Sendung "Cantabile" auf Bayern 4 Klassik zwei Stunden Chormusik mit den Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Georg Ratzinger. Das veröffentlichte Bild stammt aus dem Jahr 1980.

Cantabile - Zum 85. Geburtstag des Chorleiters Georg Ratzinger
Regensburger Domspatzen: Giovanni Pierluigi da Palestrina: ”Missa Papae Marcelli“; Johannes Brahms: Sieben Marienlieder, op. 22; Josef Gabriel Rheinberger: ”Waldblumen“, op. 124; Heinrich Ignaz Franz Biber: ”Missa Sancti Henrici“ (Collegium Aureum Freiburg); Josef Gabriel Rheinberger: ”Drei geistliche Gesänge“, Morgenlied und Abendlied, op. 69.
Dazwischen: Sylvia Schreiber im Gespräch mit Georg Ratzinger



Der liebe Gott hätte mir keine schönere Aufgabe geben können

Goerg Ratzinger zum 85. Geburtstag - ein Bericht von Paul Winterer

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Er war schon ein alter Mann, als sich sein Leben von einem auf den andern Tag grundlegend ändern sollte. Georg Ratzinger saß am frühen Abend des 19. April 2005 vor dem Fernseher,als es über den Petersplatz in Rom «Habemus papam» schallte und derKardinal-Protodiakon den Namen des neuen Papstes verkündete: Joseph Ratzinger. Der damals 81-Jährige sackte kreidebleich in seinem Stuhl zusammen. Schlagartig wurde ihm bewusst, dass es nun kaum noch ein Privatleben mit seinem Bruder - Papst Benedikt XVI. - geben würde. Am 15. Januar feiert der langjährige Leiter der weltberühmten Regensburger Domspatzen seinen 85. Geburtstag.
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„Eucharistie ist nicht denkbar ohne Musik“

Papstbruder Georg Ratzinger wird 85 Jahre alt - Ein Interview von Paul Winterer,dpa

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Georg Ratzinger hat das Rampenlicht nie gesucht, feierte aber als Leiter der weltberühmten Regensburger Domspatzen 30 Jahre lang Erfolge in aller Welt. Seine Konzertreisen mit dem ältesten Knabenchor der Welt wurden bejubelt. Als Ratzinger schon mehr als zehn Jahre im Ruhestand war, veränderte sich das Leben des Priesters noch einmal grundlegend: Sein Bruder Joseph wurde am 19. April 2005 zum Papst gewählt. „Mein Bruder hat sich überhaupt nicht verändert“, sagt Ratzinger über Benedikt XVI. „Wenn wir uns sehen, ist es wie eh und je.“ Am 15. Januar feiert Ratzinger seinen 85. Geburtstag. Im Gespräch blickt er auf sein Leben zurück. Hier auf dem Bild im Jahr 2004 anlässlich des Stehempfangs zu Georg Ratzingers 80. Geburtstag.



Das neue Domspatzen Magazin ist erschienen

Ausgabe Nr. 36 - 10. Jg. /4 - Dezember 2008

Soeben ist das neue Domspatzen Magazin erschienen, das diesmal ganz im Zeichen des 85. Geburtstages von Domkapellmeister em. Georg Ratzinger steht. Vereinsmitglieder erhalten das Heft per Post spätestens am 14.1.2009. Viel Spaß beim Lesen wünscht Christof Hartmann.



85. Geburtstag von Domkapellmeister em. Georg Ratzinger

Festkonzert in der Sixtinischen Kapelle und Festgottesdienst auf dem Campo Santo Teutonico mit den Regensburger Domspatzen

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Am Donnerstag, 15. Januar 2009, kann der ehemalige Domkapellmeister und Leiter der Regensburger Domspatzen, Apostolischer Protonotar Prof. Dr.h.c. Georg Ratzinger (1964 - 1994) seinen 85. Geburtstag begehen. Er befindet sich seit Sonntag, 4. Januar 2009 in Rom, wo er bei seinem Bruder, Papst Benedikt XVI., zu Gast ist. Die Regensburger Domspatzen ehren ihren langjährigen Chef mit der Aufführung der Großen Messe in c-Moll (KV 427) von Wolfgang Amadeus Mozart am Samstag, 17. Januar 2009,um 18.00 Uhr in der Sixtinischen Kapelle. Dieses Konzert findet in Anwesenheit von Papst Benedikt XVI. statt. Es wirken mit das L'Orfeo Barockorchester aus Linz (Konzertmeisterin Michi Gaigg) sowie die Solisten Simona Šaturová (Sopran I), Stella Doufexis (Sopran II), Robert Buckland (Tenor) und Wilhelm Schwinghammer (Bass) und die Regensburger Domspatzen mit 60 Knaben- und 30 Männerstimmen unter der Gesamtleitung von Domkapellmeister Roland Büchner.
Am Sonntag, 18. Januar 2009, feiert der Regensburger Diözesanbischof Gerhard Ludwig Müller zusammen mit dem Jubilar Georg Ratzinger um 9.00 Uhr in der Kirche „Santa Maria della Pietà“ auf dem Campo Santo Teutonico einen Festgottesdienst, den die Regensburger Domspatzen mit der achtstimmigen Missa "Cantus missae" von Joseph Rheinberger musikalisch gestalten. (Zugang bei den Schweizer Gardisten am Tor südlich des Petersdoms zwischen den Kolonnaden und dem Palazzo Sant' Ufficio).



Dreimal im ZDF

Die Regensburger Domspatzen am 24. und 25.12.2008 im Fernsehen

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Die Regensburger Domspatzen sind gleich dreimal an Weihnachten im ZDF zu erleben.
An Heiligabend, 24.12.2008, um 18 Uhr präsentiert Andrea Ballschuh „Mein allerschönstes Weihnachtslied 2008“, die Domspatzen singen unter der Leitung von Kathrin Giehl „In dulci jubilo“. Weiter geht es um 20.15 Uhr mit der Sendung „Weihnachten mit Marianne und Michael“ aus der Kirche in Scheffau/Tirol, wo ebenfalls die Domspatzen unter der Leitung von Kathrin Giehl singen, diesmal „Stille Nacht, heilige Nacht“. Schon am 1. Weihnachtsfeiertag sind die Domspatzen wieder zu hören in der Sendung  „Die Top 10 des Himmels“ um 12.30 Uhr, gleich nach dem Segen "Urbi et orbi", diesmal unter der Leitung von Karl-Heinz Liebl mit „Adeste fideles“ und Domspatz Andreas Spreitzer erzählt von seiner Begegnung mit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2006 anlässlich des Besuches in Regensburg.



Stiftung Regensburger Domspatzen

Anmerkungen zu Presseveröffentlichungen

Aufgrund einer Pressemitteilung des Fördervereins "Kulturstiftung Regensburger Domspatzen e.V." vom 10.11.2008 wurden in der Mittelbayerischen Zeitung und der Donau-Post Berichte veröffentlicht, die aus Sicht der Stiftung Regensburger Domspatzen der Korrektur bedürfen:  Die „Stiftung Regensburger Domspatzen“ ist eine rechtsfähige öffentliche Stiftung des öffentlichen Rechts. Das Domkapitel Regensburg und der Verein „Freunde des Regensburger Domchors“ e. V. sind alleinige Stiftungsträger und Stiftungspartner der Stiftung Regensburger Domspatzen. Im Gegensatz dazu ist der Verein "Kulturstiftung Regensburger Domspatzen e.V." ein eigenständiger eingetragener Förderverein mit gemeinnützigem Zweck, jedoch keine Stiftung im rechtlichen Sinn. Die beiden Träger der "Stiftung Regensburger Domspatzen" sichern in vollem Umfang Chor, Internat und Musikgymnasium in ihrem Bestand. Die Unterstützung besonderer Anliegen durch die „Kulturstiftung Regensburger Domspatzen e. V.“ ist willkommen und hilfreich. Zur Klarstellung sei abschließend betont, dass die Domspatzen seinerzeit ihre Zusage, ein Benefizkonzert anlässlich des 60. Geburtstages der 1. Vorsitzenden des Vereins "Kulturstiftung Regensburger Domspatzen e.V.", Frau MdB Maria Eichhorn, zu gestalten, zurückgezogen haben, da in Einladungen hierzu um Spenden für „Donum Vitae e. V.“ gebeten wurde. Diese Entscheidung beruht auf der Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) von 2006 zur Haltung der Kirche gegenüber „Donum Vitae e. V.“.



ARD-Themen-Woche - Live-Schaltungen am Montag, 10.11. aus dem Internat und dem Chorsaal

Auf der Suche ... nach den wahren Männern

Ingo Lamberty, ein Reporter des ARD-Morgenmagazins, will es wissen. Vom 10. bis 14. November ist er jeden Morgen in drei Live-Schalten um 6.45 Uhr, 7.45 Uhr und 8.45 Uhr unterwegs auf der Suche nach den wahren Männern. Von Männern wird heutzutage viel erwartet - Reifen und Windeln wechseln und gleichzeitig eine Frau als Chefin ertragen - all das und noch viel mehr muss er beherrschen, der moderne Mann. Kein Wunder, dass er in der Krise steckt. Sein Rollenbild - unscharf. Metro- oder retrosexuell, Softie oder Macho, Papa- oder Alphatier? Die klassischen Männerdomänen werden kleiner:
Ingo Lamberty sucht den wahren Mann: Unter anderem besucht er die Regensburger Domspatzen - heute das einzige Jungengymnasium mit Internat in Deutschland, gleich am Montag, 10.11.2008.
Ingo Lamberty freut sich auf spannende Geschichten aus dem Alltag der Geschlechter. Reportagen, die die Klischees vom "Mann" mal richtig durcheinander wirbeln. EINSCHALTEN!!
Mit dabei die Knabenstimmen beim Aufstehen und beim Frühstücken und dann der Konzertchor mit einer frühen Chorprobe. Im Interview stellen sich die Domspatzen sowie Schuldirektor Wahl, Internatsdirektor Domvikar Rainer Schinko und Domkapellmeister Roland Büchner.



"Töne, die sich im Raum entfalten..."

Geistliches Konzert der Regensburger Domspatzen in der Pfarrkirche in Waldkirchen - Rund 700 begeisterte Besucher

So titelte die Passauer Neue Presse nach dem Auftritt des ältesten Knabenchores in der Pfarrkirche in Waldkirchen. "Heimspiel" für zwei Sänger.

Die gesamte Kritik können sie hier nachlesen.



Neues Domspatzen Magazin erschienen

Nr. 34 - 2/2008

Liebe Freunde der Domspatzen,
soeben ist das neue Domspatzen Magazin erschienen. Die Auslieferung erfolgt ab dem 14. Juli 2008. Gleich unterhalb ist die pdf-Datei abgespeichert und Sie können schon nach nachlesen, was es aktuell Wissenswertes über den ältesten Kanbenchor der Welt gibt.


PDFDomspatzen Magazin Nr. 34 - Juli 2008 – PDF-File, 1.4 MB


Liebe Eltern

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Blasius-Segen

Am Ende des Pontifikalgottesdienstes zum Fest der Darstellung des Herrn erteilte Bischof Gerhard Ludwig allen Domspatzen den Blasius-Segen.

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Kirchenmusik im
Dom St. Peter

Sonntag, 14. Februar 2010, 10.00 Uhr (Dom St. Peter)
6. Sonntag im Jahreskreis – Kapitelsamt
Es singt der Ferienchor der Regensburger Domspatzen (Ltg.: K.-H. Liebl) die Missa buccinata von Chr. Heiß und das Proprium im Greg. Choral.
Orgelnachspiel: Improvisation
An der Orgel: Domorganist Prof. F.J. Stoiber

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Zahlreiche Besucher

Zum ersten "Tag der offenen Tür" 2010 kamen zahlreiche interessierte Buben in den Wolfgang-Saal. Hier ein Blick in den Saal mit dem Konzertchor unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner auf der Bühne

Domspatzen-Shop Erweiterung

Unser Online-Shop wird ständig für Sie aktualisiert. Dort gibt es nicht nur CDs und DVDs sondern auch Bücher! Der neueste Film und das neueste Buch liegen dort für Sie bereit. Einfach mal reinschauen!

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Fotos aus der Sixtinischen Kapelle

Zu Ehren von Georg Ratzinger, der am 15. Januar seinen 85. Geburtstag beging, sangen die Regensburger Domspatzen am Samstag, 17.1. in der Sixtinischen Kapelle die Messe in c-Moll von Wolfgang Amadeus Mozart. Hier sehen Sie Fotos von diesem Ereignis.

Der Katalog der Lehrer- und Kollegstufenbücherei ist online!

Die Bibliothek ist nach einem Wasserrohrbruch ausgelagert und momentan nicht benutzbar. Zur Zeit werden sämtliche Bücher inventarisiert, so dass bald jeder in der Bibliothek online recherchieren kann, ob zu einem bestimmten Thema etwas in unserer Bibliothek zu finden ist. Hier geht es zur online Recherche unserer Lehrer- und Kollegstufenbücherei.

 

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