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Domspatzen trauern um Präfekt Alfred Kleber

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Am Montag, 30. Januar 2012, ist der langjährige Präfekt und Religionslehrer der Domspatzen, Herr Alfred Kleber, im Alter von 61 Jahren plötzlich und unerwartet verstorben.
Seit 1976 war Alfred Kleber im Internat der Regensburger Domspatzen als Erzieher tätig und hat Generationen von Domspatzen bei ihren ersten Schritten im Domspatzenleben begleitet.
Die Domspatzenfamilie trauert um ihr "pädagogisches Urgestein". R.I.P.

Das Requiem mit anschließender Beerdigung findet am Samstag, 4. Februar 2012, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Moosbach/Opf. statt. Es singt der Konzertchor der Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner.
Mitfahrgelegenheit in Bussen für Ehemalige wird angeboten.  Abfahrt in Regensburg in der Reichsstraße am Samstag, 4.2., um 8.15 Uhr. Rückkehr voraussichtlich um 13.30 Uhr. (Hierfür ist eine Anmeldung an der Pforte unter 0941-7962-0 unbedingt erforderlich, Anmeldeschluss: Freitag, 3.2., um 13.00 Uhr).
Ein Totenrosenkranz findet statt am Montag, 6. Februar 2012, um 19.00 Uhr in der Hauskapelle der Dompräbende, Reichsstraße 22.

Der Gedenkgottesdienst findet am Mittwoch, 8. Februar 2012, um 8.00 Uhr in Regensburg in der Pfarrkirche St. Cäcilia statt.



Einer der berühmtesten Chöre der Welt ...

....schrieb Papst Paul VI., als er den Regensburger Domspatzen 1976 zur Tausendjahrfeier gratulierte. Und es stimmt in der Tat: Mit zahlreichen und erfolgreichen Konzerten konnten sich die Regensburger Domspatzen an vielen Orten der Welt in die Herzen ihrer Zuhörer singen. Regelmäßige CD-Aufnahmen und die Präsenz in Rundfunk und Fernsehen verhalfen den singenden "Spatzen" aus Regensburg ebenfalls zu ihrem hohen Bekanntheitsgrad und hervorragenden Ruf - weit über die Grenzen Regensburgs und Deutschlands hinaus. Ein Domspatz zu sein ist etwas ganz Besonderes. Jeder, der sich einmal zu diesem berühmten Chor zählen durfte, wird sich zeit seines Lebens immer wieder gerne an die zahlreichen Eindrücke und unvergeßlichen Erlebnisse erinnern, die einem Regensburger Domspatzen zuteil werden.



Regensburgs singende Botschafter

Die Domspatzen sind ein nicht mehr wegzudenkender Aktivposten im Regensburger Kulturleben. Durch den Beifall und die Anerkennung, die sie regelmäßig bei ihren Auftritten ernten, sind die singenden Knaben längst zu ein er der bekanntesten Sehens- bzw. "Hörenswürdigkeiten" Regensburgs geworden. "Singende Botschafter der Stadt" Wegen der vielen ausgedehnten Konzertreisen mit dem eigenen Bus oder - gar nicht zu selten - auch mit dem Flugzeug in die ganze Welt, werden die Domspatzen "Singende Botschafter der Stadt" genannt. Hervorzuheben sind Konzertreisen in die USA, nach Kanada und Japan, aber auch nach Hongkong, Taiwan, die Phillipinnen und Südkorea. Selbstverständlich sind die reiselustigen Regensburger auch in allen europäischen Ländern zu Hause. Die Domspatzen werden überall herzlich aufgenommen. Die Konzertkleidung bei den weltlichen Auftritten steht ihnen genauso gut wie der Chorrock beim liturgischen Dienst im Dom St. Peter. Vom Gregorianischen Choral bis hin zur Musik unserer Tage - das Repertoire an geistlichen und weltlichen Chorwerken ist breit gefächert. Wahrscheinlich ist es diese ausgewogene Mischung, welche die Domspatzen neben ihren ausgezeichneten sängerischen Leistungen so einmalig macht.



1000-jährige Tradition

1976 konnten die Domspatzen ihr 1000-jähriges Bestehen feiern, denn im Jahre 975 trennte Bischof Wolfgang das Bistum von der Abtei St. Emmeram und bezog mit den Scholaren Wohnung im "Alten Bischofshof".

Seit dieser Zeit gibt es eine Domschule, die sich schon bald zu einer hochangesehenen Bildungsstätte entwickelte. Zu den wichtigsten Aufgaben ihrer Schüler gehörte die liturgische Gestaltung der Gottesdienste in der Domkirche. Das heutige "Nest" der Regensburger Domspatzen ist das Vermächtnis von Dr. Theobald Schrems, der von 1924 bis 1963 als Regensburger Domkapellmeister wirkte. Vor über 40 Jahren hat er das gemeinsame Haus für Schule, Internat und Chor ins Leben gerufen - und damit die Voraussetzung für das heutige hohe Niveau der Domspatzen geschaffen. Ab 1964 übernahm Georg Ratzinger die Leitung des Chors. In seiner 30jährigen Amtszeit konnte er den international guten Ruf der Domspatzen festigen und ausweiten. Er prägte den typisch weichen, natürlichen "Regensburger Klang". Georg Ratzinger übergab Deutschlands ältesten Knabenchor in bester Verfassung an seinen Nachfolger Roland Büchner - für einen erfolgreichen Start in ein neues Jahrtausend.



Einblick in die Probenarbeit eines Nachwuchschores

Täglich proben die kleinen Spatzen eine Stunde, manchmal auch länger.

Hier erhalten Sie einen kleinen Einblick.


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Regensburger Domspatzen
Chormanagement Herr Christof Hartmann
Reichsstrasse 22
D-93055 Regensburg
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Telefon: 09 41/79 62 - 260
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