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Geistliches Konzert in Höchstadt a.d. Aisch
Einladung zum Festkonzert in der Pfarrkirche St. Georg am 23.4.2010
Am Freitag, 23. April 2010, sangen die Regensburger Domspatzen ein Festkonzert in Höchstadt a.d. Aisch. Dekan Kilian Kemmer begrüßte die Domspatzen und dankte ihnen für ihr Kommen. Er betonte dabei: "Eigentlich hatten wir den Herbst für ein Konzert mit den Domspatzen geplant. Mir war es aber wichtig angesichts der aktuellen Ereignisse mit dem Chormanagement Kontakt aufzunehmen und ganz bewusst ein Zeichen zu setzen und den Chor einzuladen. Und es hat nun kurzfristig geklappt, wofür wir sehr dankbar sind. Ich denke, es ist auch ein schönes Zusammentreffen, dass der Chor heute am 23. April zu uns nach Höchstadt kommt, am St. Georgs-Tag, wir feiern heute das Patrozinium der Kirche. Der Heilige Georg wird in der allegorischen Bedeutung seiner Heiligenlegende ja immer als der Drachentöter dargestellt. Möge er für uns alle ein Fürbitter sein, dass das Böse, das wir in so vielfacher Art und Weise in unser Kirche, aber auch vor allem um sie herum erleben, doch bald überwunden werde. Siegen wird letzlich das Gute. davon sind wir alle miteinander überzeugt und seit Jahrhunderten wurde das Gute der frohen Botschaft, des Evangeliums, durch die Musik der Regensburger Domspatzen in aller Welt verkündet. Deshalb lassen wir uns auch gerne heute Abend durch die frohe Botschaft des Guten, des Wahren und des Schönen beschenken.
Zum Abschluss des Konzertes dankte Dekan Kemmer den Domspatzen und führte dabei aus: "Euer Bischof hat kürzlich so schön gesagt, ich stehe vor meinen Domspatzen und ich drehe heute den Spieß herum. Wir wissen, wer vor uns steht und vor uns gestanden hat und auch in Zukunft so überzeugend, frisch und sangesfroh vor uns stehen wird zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen. Vergelt's Gott für alles und macht so weiter, liebe Domspatzen, wir brauchen Euch."
Neu: Chorsekretärin Ute Richter
Unterstützung von Domkapellmeister Roland Büchner und Chormanager Christof Hartmann
Der Verein "Freunde des Regensburger Domchors" e.V. hat zur Unterstützung von Domkapellmeister Roland Büchner und Chormanager Christof Hartmann eine Halbtagsstelle im Chorsekretariat neu geschaffen. Seit Montag, 12. April ist Frau Ute Richter als Chorsekretärin im Büro des Chormanagements halbtags von 8 - 12 Uhr tätig. Der direkte Kontakt zu Frau Richter ist möglich über T. 0941-7962-261 oder per E-Mail unter sekr.chormanagement(at)domspatzen.de.
Wir wünschen Frau Richter viel Freude bei und mit den Regensburger Domspatzen.
Bruder Sonne, Schwester Mond – Der Sonnengesang Franz von Assisis
Ein Film von Peter Schlögl
Die Deutsche Welle strahlte am Ostersonntag erstmals den Film "Bruder Sonne, Schwester Mond - Der Sonnengesang Franz von Assisis" von Peter Schlögl aus. Die Dokumentation beleuchtet den Text, die Vertonung durch Komponist Enjott Schneider und die Interpretation durch die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner. Ein eindrücklicher Film, der über Video on demand jederzeit abrufbar ist.
Den "Sonnengesang" schrieb der Heilige Franziskus von Assisi im Jahr 1225, fast am Ende seines Lebens. Obwohl schon schwer krank und fast blind, wusste er sich verbrüdert mit allem Lebendigen und besang die Sonne, den Mond, den Wind und das Feuer als Bruder und Schwester und die Erde als Mutter - geschaffen von Gott zur Freude und zum Nutzen der Menschen. Heute gilt Franziskus´ Text als Weltliteratur und gehört zu den bekanntesten und großartigsten Lobliedern auf Gottes Schöpfung. Er lässt uns die Tiefe mittelalterlicher Spiritualität ahnen. Ausgehend von einer aktuellen Neu-Vertonung des Sonnengesangs durch den Münchner Komponisten Enjott Schneider - speziell für die Regensburger Domspatzen - stellt Peter Schlögl den berühmten Text und seinen charismatischen Autor an dessen Wirkungsstätten in und um Assisi vor.
Erlösender Jubel in schwierigen Zeiten
Applaus schon zum Auftritt: Regensburger Domspatzen geben im Papstort Marktl ein geistliches Konzert am Sonntag, 18. April 2010 - Eine Konzertkritik von Hubert Schöne in der Passauer Neuen Presse vom 20.4.2010
Die Regensburger Domspatzen erleben gerade stürmische Zeiten. Aber bei aller notwendigen Aufarbeitung von Gewalttaten in der Vergangenheit steht für den heutigen Chor doch die Musik im Vordergrund. Wie sehr die Menschen darauf warten, zeigte der demonstrative Auftrittsapplaus, mit dem die Domspatzen am Sonntag bei ihrem geistlichen Konzert in der Pfarrkirche von Marktl begrüßt wurden.
Nicht von ungefähr widmet sich der Chor seit jeher der sechs- bis siebenstimmigen Messe „Papae Marcelli“ von Palestrina, aus der in Marktl „Kyrie“, „Sanctus“ und „Agnus Dei“ auf dem Programm standen. Dieser Messe sagt man nach, dass sie im 16. Jahrhundert die Retterin der Kirchenmusik gewesen sei. Die Päpste wollten im Gottesdienst nur noch den einstimmigen Choralgesang zulassen. Palestrina aber überzeugte sie mit seiner Mess-Komposition davon, wie sich kunstvolle Mehrstimmigkeit mit der Würde der Liturgie und der Verständlichkeit des geistlichen Textes verbinden lässt.
Wenn die Domspatzen unter ihrem Domkapellmeister Roland Büchner singen, ist es so, als sei ihnen diese Abmachung von damals immer noch verpflichtender Auftrag. Es geht nicht nur darum, Messen, Motetten und Madrigale kunstfertig aufzuführen, sondern ihren inneren Kern zu erleben, zu verstehen und verständlich zu vermitteln. Dann bleiben die Zuhörer nicht nur Publikum, sondern sind selbst Beteiligte am Geschehen.
In Marktl wirkt so das strahlende Halleluja aus dem Auferstehungs-Madrigal von Melchior Vulpius für alle wie ein erlösender Jubel in schwierigen Zeiten. Und wenn in Sätzen von Maurice Duruflé, Karl Norbert Schmid und Fritz Schieri das Gebot der Liebe machtvoll verkündet wird, lässt das niemanden ungerührt zurück. Auch in den Marienliedern von Johannes Brahms, Anton Bruckner und Edvard Grieg gilt die volle Konzentration des Chores zuerst der Verkündigung einer bewegenden Botschaft. Die Schönheit der Musik und das Raffinement der Harmonien stellen sich wie von selbst ein.
Domkapellmeister Roland Büchner steht als Dirigent ohne jeden Hang zur Selbstdarstellung voll auf der Seite des Chores, lebt mit, fordert heraus, bestätigt - und strahlt vor Glück. Das offizielle Programm in Marktl schließt mit dem Nachtgebet der Kirche, dem „Nunc dimitis“, das der junge deutsche Komponist Simon Wawer vertont hat. Aber so ganz unbegleitet werden die Zuhörer nach langem Beifall nicht entlassen. Zuvor singen die Domspatzen Mendelssohns Chorsatz „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“. Und die Sänger meinen es wirklich so. Hubert Schöne
Dank von Bischof Gerhard Ludwig Müller an die Domspatzen
Ostersonntag, 4. April 2010
Wortlaut des Schlussworts von Bischof Dr. Gerhard Ludwig Müller im Ostergottesdienst:
Es ist mir auch ein großes Bedürfnis, an diesem Tag unsere Domspatzen zu loben und den jungen Männern ganz herzlich zu danken. Sie sind nicht in dieser Karwoche und am Ostertag in den Ferien, sondern sie haben durch den liturgischen Gesang unsere Herzen mit dem Osterjubel erfüllt. Das ist eine ganz große Leistung, die unsere Anerkennung verdient.
Ich sage es auch nochmals für alle, die es hören wollen oder noch nicht gehört haben: Es sind meine Domspatzen, ich stehe zu ihnen. Man kann sie nicht irgendwie verantwortlich machen für das, was vor einem halben Jahrhundert in einem Einzelfall geschehen ist.
Jeder, der sich herausnimmt, in Wort oder in einer suggestiven Weise, wie sie ins Bild gesetzt werden, unseren Domspatzen etwas anzuhaben, der wird mich an der Stelle finden, wo ein Bischof stehen muss, nämlich vor ihnen, wenn die Kugeln von vorne kommen.
Vielleicht haben es manche noch nicht begriffen und verstehen es auch nicht, was ein katholischer Bischof ist. Ich bin nicht abhängig von irgendwelchen Stimmungsmachern. Ein Bischof muss nicht gewählt werden und sich nach Mehrheitsmeinungen ausrichten. Sondern ein katholischer Bischof ist der Zeuge der Wahrheit Jesu Christi. Und von der Religionsfreiheit, die es in unserem demokratischen Staate gibt, mache ich im vollen Umfang Gebrauch. Dort stehe ich, dort bleib ich auch stehen, nämlich wo ich die Wahrheit des Evangeliums verkünde, wenn meine Domspatzen, meine katholische Jugend und meine katholischen Priester in ungerechtfertigter Weise angegriffen werden, dann stehe ich zu ihnen, komme, was da wolle. Und diesem Sinne wollen wir den Segen des Auferstandenen erbitten, der alle Menschenfurcht vertreibt, der uns diese Kraft gibt hinzustehen und für Christus und seine Kirche einzustehen immer, wo es um die Würde des Menschen geht. Dafür treten wir ein. Und dass uns diese Kraft und dieser Mut, diese Klarsicht erhalten bleibt, dafür erflehen wir den Segen des dreifaltigen Gottes, des auferstandenen Herren, der uns sagt: „Seid ohne Furcht. Ich habe die Welt überwunden. Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“
Einmaliges Gipfeltreffen der Chorkunst -
Berühmte Knabenchöre im Dom St. Peter
Kiritik in der Mittelbayerischen Zeitung vom 3.5.2010
"Einmaliges Gipfeltreffen der Chorkunst", so titelte die Mittelbayerische Zeitung vom 3.5.2010 den Bericht über das gemeinsame Konzert berühmter Knabenchöre. Lesen Sie hier die komplette Kritik von Dr. Gerhard Heldt. Das komplette Programmheft des Konzerts vom 30.4.2010 können Sie hier einsehen.
Sexueller Missbrauch - Körperverletzung
alle Informationen
Liebe Besucher unserer Homepage,
auf einer Sonderseite haben wir alle wichtigen Dokumente zu den aktuellen Vorwürfen bezüglich "Sexueller Missbrauch" und "Körperverletzung" zusammengestellt. Dort können Sie sich ausführlich informieren! Wir veröffentlichen dabei auch aktuelle allgemeine Positionen und dokumentieren in Einzelfällen auch Medienberichte.
Letzte Aktualisierung vom 24.4.2010!
Passionskonzert in Mitterteich
Domspatzen bei Büste von Theobald Schrems
Am Samstag, 13.3.2010 gaben die Regensburger Domspatzen unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner in der Stadtpfarrkirche von Mitterteich ein Passionskonzert. Vor dem Auftritt fuhr der Chor noch zur Dr. Theobald-Schrems-Grundschule, um sich zusamme mit dem Bürgermeister Roland Grillmeier und Domkapellmeister Roland Büchner zum Erinnerungsfoto zu postieren. Die Sänger scharten sich um die Büste des legendären Mitterteicher Sohnes Prof. Dr. Theobald Schrems, der von 1924 bis 1963 in Regensburg als Domkapellmeister gewirkt hat.Zudem fuhren sie auch am Geburtshaus des ehemaligen Leiters der Regensburger Domspatzen vorbei. Am Sonntag, 14.3.2010 gastiert der Chor mit seinem Passionsprogramm in der Pfarrkirche Herrieden um 17.00 Uhr.
| Statements 2010-03-06 | 2010-03-07 09:13 |
| Pressemitteilung zum Verlauf des Tages der offenen Tuer am 6.3.2010 | 2010-03-07 09:13 |
Bericht über den Verlauf des Tages der offenen Tür
Samstag, 6. März 2010
Hier finden Sie einen kurzen Bericht über den Tag der offenen Tür, den 2. Informationstag mit Vorsingen, am vergangenen Samstag.
Der Zustrom und das Interesse „Regensburger Domspatz“ zu werden, ist ungebrochen. Auch beim 2. „Informationstag mit Vorsingen“ am Samstag, 6.3.2010, kam eine große Anzahl von Eltern mit ihren Söhnen in das Nest an der Reichsstraße und füllte den Wolfgang-Saal. Ca. 70 Familien, darunter zahlreiche Buben, welche die 4. Klasse der Grundschule der Domspatzen in Pielenhofen besuchen bzw. in den Vorchören der Domspatzen singen, nutzen die Möglichkeit, sich über Chor, Schule und Internat der Regensburger Domspatzen ausführlich und in Ruhe zu informieren. Domkapellmeister Roland Büchner konnte rundum ein äußerst positives Fazit ziehen....

