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Chortheologie
Um den Sängern des Domspatzenchores den Glauben als tragendes Fundament des Lebens näher zu bringen und ihnen die reichen und vielfältigen theologischen Inhalte der Chorwerke zu vermitteln, haben Domkapellmeister Roland Büchner und Chortheologe Christian Hambsch das Modell der Chortheologie seit Ostern 2002 erschlossen. So werden schon in der 5. Klasse den kleinen Domspatzen der Aufbau der Messfeier und der liturgischen Gesänge erklärt. Fortgeschrittenen Knabenstimmen werden in Singstunden und Gruppenstunden wichtige Zusammenhänge des Glaubens vermittelt. Schließlich werden dem Gesamtchor in Impulsen vor kirchlichen Hochfesten oder der Aufführung bedeutsamer Kompositionen die jeweiligen religiösen Dimensionen vorgestellt. Weitere Informationen siehe auch hier!
Theologische Einführungen zu großen Oratorien
Hier finden Sie Texte zu großen Werken der Chormusik, welche die Domspatzen seit 2003 zur Aufführung gebracht haben. Autor ist Chortheologe Christian Hambsch
Johann Sebastian Bach: MATTHÄUS-PASSION (2009)
Felix Mendelssohn Bartholdy: ELIAS (2008)
Joseph Haydn: DIE SCHÖPFUNG (2006)
Johann Sebastian Bach: MATTHÄUS-PASSION (2006)
Johann Sebastian Bach: JOHANNES-PASSION (2005)
Georg Friedrich Händel: MESSIAS (2003)
Theologische Erläuterungen der Karwoche 2009
Anmerkungen von Maximilian Wellnhofer, Kl. 7c zum Rollenspiel
Im Rahmen eines Rollenspiels schlüpfte ich in die Rolle des Pilatus und mein Freund Christoph Brunner übernahm die Rolle des Petrus. So spielte ich den blutrünstigen und tatkräftigen Pontius Pilatus, der wegen der Einschüchterung der beiden Ankläger Kaiaphas und Hannas Jesus kreuzigen musste, denn er wollte sein eigenes Leben schützen. Er war zwar tatkräftig, aber zugleich auch feige. Kaiaphas und Hannas überlieferten Jesus mir, dem Pilatus, mit der Anklage als König der Juden, doch ich allein hatte die Macht, ihn zu kreuzigen. Dies heißt, dass ich schuld bin am Tode Jesu, was ich natürlich nicht zugeben wollte. Und so habe ich Jesus zur Kreuzigung bringen lassen. Christoph Brunner spielte den zwar gutmütigen Simon Petrus, der aber nicht verstehen konnte, dass sein Heiland nun auf solch grauenhafte Weise sterben musste. Doch nach dem dritten Tag stellte sich heraus, dass er doch guten Grund zur Freude hatte, denn sein Heiland ist auferstanden.

