Das Domkapitel des Bistum Regensburg

Vorläufer der Domkapitel sind die Vereinigungen von Geistlichen, die sich seit dem 4. Jahrhundert an bischöflichen Kathedralkirchen bildeten. Bischof Chrodegang von Metz (742-766) verpflichtete den an seiner Kathedrale tätigen Klerus zu einem gemeinschaflichen Leben nach einer von ihm verfassten Kanonikerregel. Diese wurde zum Vorbild für spätere Ordnungen. Die auf einer Reichssynode in Aachen 816 aufgestellte Aachener Regel für Kanoniker grenzte diese von den Mönchen ab. Hauptaufgabe der Kanoniker war der Chordienst an der Kathedrale.

An der Regensburger Domkirche ist erstmals um 840 ein Kanonikerstift nachweisbar. Solange das Benediktinerkloster St. Emmeram mit dem Bischöflichen Stuhl vereinigt war, bildeten Kanoniker am Domstift St. Peter und die Mönche von St. Emmeram gemeinsam das Domkapitel. Erst nach der Trennung dieser Personalunion durch Bischof Wolfgang und der Verselbstständigung von St. Emmeram stellen allein die Kanoniker von St. Peter das Domkapitel. Im Jahre 889 wird erstmals ein Regensburger Dompropst genannt, 1129 ein Domdekan. Neben diesen leitenden Funktionen entstanden als weitere Dignitäten, die des Kustos, dem die Aufsicht über alles, was zum Gottesdienst gehört und über das einschlägige Personal oblag, das Scholasters, d.h. den Aufseher über die Domschule und des Cellerarius, der mit der Vermögensverwaltung betraut war.

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