Aus der Chronik

Personal der Vorschulklasse vor der Neuen Jugenherberge
Almhütte des Trachtenvereins in Etterzhausen
Übungsstunde in Etterzhausen
Neues Heim im Jahr 1952 in Etterzhausen
Anbau bzw. Neubau in Etterzhausen
Luftbild der Klosteranlage in Pielenhofen
Petra Stadtherr, Rektorin i. K.
Die neue Grundschule der Domspatzen
Das Kreuz im großen Chorsaal der neuen Grundschule wird nach der Segnung gemeinsam angebracht

Die Anfänge der Grundschule der Regensburger Domspatzen im Schuljahr 1947/48

Die "Volksschule des Regensburger Domgymnasiums", worüber diese Chronik zu berichten hat, sollte nicht einfach die Zahl der Regensburger Volksschulen um eine erhöhen. Damit wäre dem Schulerhalter eine unnötige Ausgabe erwachsen. Herr Domkapellmeister Prof. Dr. Theobald Schrems war vielmehr überzeugt, dass sich die großen Auslagen lohnen müssten, wenn die Schule zu dem würde, was ihm vorschwebte: zu einer verlässlichen Vorschule sowohl für das zur selben Zeit gegründete Domgymnasium wie auch für den berühmten Regensburger Domchor.Wahrhaftig ein hohes kulturelles Ziel.

Dem Idealismus und der Tatkraft des Herrn Domkapellmeisters ist es zu danken, desgleichen seiner künstlerischen Persönlichkeit, dass er bei den maßgeblichen staatlichen Stellen Verständnis für seine Pläne fand. Es lag im Wesen und der besonderen Zielsetzung dieser Volksschule begründet, dass eine einzige Klasse und zwar das 4. Schuljahr, genügte. Dass es eine Internatsschule mit nur auserlesenen Knaben sein musste, war ebenfalls klar. Außerdem war es wünschenswert, der Vorschule mit ihren Sonderzielen ihre volle Selbständigkeit zu geben und diese nicht etwa einer anderen Regensburger Schule anzugleichen oder zu unterstellen. Die staatlichen zuständigen Stellen haben all diese Erwägungen bei der Bewilligung der Schule gewürdigt.  Erwähnt muss noch werden, dass sich in unserem Falle die Geschichte der Schule und die des Schülerheimes schwerlich trennen lassen, sondern am besten ein Ganzes bilden.

Die erste und vorläufige Unterbringung der Vorschulklasse war in Regensburg, Wöhrdstr. 60, Neue Jugendherberge. Das vorgesehene Schulzimmer musste erst von den vielen eingezogenen Holzwänden befreit, umgebaut und notdürftig eingerichtet werden. Zu Beginn des Schuljahres 1947 besuchten 37 Knaben die Vorschulklasse, die bis zum Schuljahresende auf 44 Schüler anwuchs.

Die Grundschule der Regensburger Domspatzen in Etterzhausen

Verschiedene ernste Erwägungen führten dazu, die Vorschule zum Schuljahr 1948/49 in ein Landheim in Etterzhausen (eine frühere Almhütte des Trachtenvereins) zu verlegen, wo sich schon Jahre vorher während des 2. Weltkrieges eine Klasse des Domgymnasiums befunden hatte.  Zum Schuljahr 1950/51 wurde eine Klasse des 3. Schuljahrganges dazugenommen. Die 3. Klasse besuchten damals 12 und die 4. Klasse 42 Schüler.    

Im Schuljahr 1951/52 entschloss man sich, neben der Almhütte ein neues Heim zu errichten. Vom 1. September bis zu den Weihnachtsferien waren Schule und Heim noch im alten Haus und in der Baracke untergebracht. Nach Umzug in das neue Heim wurde im Frühjahr 1952 auch das alte Haus vollkommen renoviert. Die Umgebung des Heimes wurde planiert und mit Rasen angesät. Es entstand dadurch vor dem Heim ein Bühnenplatz für Aufführungen im Freien.

Im Schuljahr 1955/56 besuchten 69 Schüler die Vorschule und wohnten im Heim. Zum Schuljahr 1956/57 nahm man einen An- bzw. Neubau des Heimes in Angriff. Die ehemalige Almhütte diente während des Neubaus noch einmal als Unterkunft und wurde anschließend abgerissen und durch ein neues Gebäude ersetzt. Domkapellmeister Dr. Theobald Schrems errichtete für Etterzhausen eine bürgerliche Stiftung öffentlichen Rechts, die "Stiftung Etterzhausen der Regensburger Domspatzen", als Grundlage für die Existenz und den Erhalt der Vorschule.

Das 1956/57 errichtete Gebäude wurde bis 1980 in der bestehenden Form genutzt. Bereits 1976 aber hegte man Pläne, das Heim zu sanieren bzw. zu erweitern oder gar neu zu bauen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten entschloss sich der damalige Direktor in Absprache mit der Diözese ein neues Heim in Karlstein bei Regenstauf zu errichten und dorthin umzuziehen.

Die Grundschule der Regensburger Domspatzen in Pielenhofen

1980 wurde aber in Pielenhofen das Mädchengymnasium der Salesianerinnen frei und auf Einladung des Ordens im Kloster Pielenhofen und auf Beschluss der Diözese Regensburg zog die Stiftung Etterzhausen nach einem Umbau im Kloster ein nach Pielenhofen zum Schuljahr 1981 um. Die "Stiftung Etterzhausen der Regensburger Domspatzen" wurde in "Stiftung Pielenhofen der Regensburger Domspatzen" umbenannt.

Bis zum Schuljahr 2003/04 betreute die Volksschule der Regensburger Domspatzen im Kloster Pielenhofen jedes Jahr drei Klassen (in der Regel eine 3. und zwei 4. Klassen).

Erstmals eine vollständige Grundschule

Ab dem Schuljahr 2004/05 kam eine weitere Klasse (1. Klasse) hinzu und ab dem Schuljahr 2005/06 ist die Schule mit den Jahrgängen 1 bis 4 zu einer vollen Grundschule ausgebaut. 2006 wurde der Schule die "Staatliche Anerkennung" auch schriftlich verliehen, die bis zu diesem Zeitpunkt nur mündlich vom Bayerischen. Staatsministerium für Unterricht und Kultus zugebilligt werden konnte, da die Schule bis 2005 eine Teilgrundschule war und im Schulgesetz Teilgrundschulen nicht vorgesehen waren.

Der langjährige Rektor Wolfgang Sack wurde im Juli 2011 in den wohl verdienten Ruhestand verabschiedet.

Mit Beginn des Schuljahres 2011/12 trat Petra Stadtherr ihren Dienst als Schulleiterin an. Ihr wurde die Aufgabe übertragen, ein Konzept für die neue Schule zu entwickeln.

Im Juli 2013 ging mit dem Abschlussgottesdienst und der Abschiedsfeier der gesamten Schulfamilie und der Gemeinde von H.H. Pfarrer Direktor Joseph König die "Ära Pielenhofen" zu Ende.

Umzug von Pielenhofen nach Regensburg

Mit dem Umzug nach Regensburg im Schuljahr 2013/2014 wurde aus der Grundschule die "Schule von morgen".

Die zweizügige Grundschule für maximal 200 Jungen und 8 Klassen wurde in unmittelbarem Anschluss an Gymnasium und Internat der Domspatzen in der Reichsstraße 24 errichtet.

Am 08.10.2013 erhielt die Schule den feierlichen Segen von H.H. Bischof Rudolf Voderholzer.

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