Jugend forscht: großer Erfolg ehemaliger und amtierender Domspatzen

Dienstag, 06. Juni 2017, 17.02 Uhr Bundessieg an Flavio Krug in der Kategorie "Arbeitswelt" von Johanna Wanka überreicht.

Am vergangenen Wochenende endete in Erlangen der 52. Jugend forscht Wettbewerb. Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung Jugend forscht e. V., verlieh in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen die Preise an die besten Jungforscher Deutschlands. Unter den Preisträgern war auch ein ehemaliger Domspatz, Flavio Krug, inzwischen Medizinstudent an der Universität in Marburg, errang den Bundessieg(!) in der Kategorie Arbeitswelt. Zusammen mit Albrecht von Bülow und Saeed Mohamad entwickelten er eine neuartige Lampe für weißes Licht, mit der sich die Verarbeitungszeit von Kunststofffüllungen in der Zahnmedizin deutlich verlängern lässt. Wir gratulieren Flavio sehr herzlich!

Aber auch "amtierende" Domspatzen waren heuer bei Jugend forscht sehr erfolgreich! "Vom Schwingen der Raumzeit" hieß das Projekt von Jonas Meier und Jan Nürnberger (Q12). Die beiden Schüler beschäftigten sich intensiv mit einem brandaktuellen Thema aus der Astrophysik: Ihnen gelang mit Hilfe einer Virtual Reality Brille die Visualisierung von Gravitationswellen, deren Existenz erstmals im Februar 2016 experimentell nachgewiesen werden konnte:
Aus den Originaldaten der ersten aufgezeichneten Gravitationswellen, die unseren Schülern vom Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam (exklusiv) zur Verfügung gestellt wurden, erstellte Jonas eine gelungene Animation des Verschmelzungsprozesses zweier superschwerer schwarzer Löcher. Sein Vorgehen bei diesem Projekt durfte er bereits wiederholt im Rahmen eines Seminars für Studenten der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) vorstellen.
Den Theorieteil der Arbeit erstellte Jan, der sich schon seit mehreren Jahren mit der Theorie der schwarzen Löcher beschäftigt, tiefgründig und auf sehr hohen Niveau. Für ihren exzellenten Beitrag wurden unsere Schüler mit einem 2. Preis beim Regionalwettbewerb in Ingolstadt ausgezeichnet. Herzlichen Glückwunsch!

Michael Lukas (7a) war es schließlich vergönnt, mit seinem Projekt einen ersten Preis einzuheimsen! Seit der 5. Klasse entwickelt er schon Formeln, mit denen Moleküle aus der Nanowelt mathematisch beschreiben werden können. Vor zwei Jahren gelang es Michael, eine Formel für die Struktur von Kohlenstoff-Nanoröhrchen zu berechnen. Heuer setzte er noch einen drauf und stellte eine Formel für C-60 Moleküle (sog. Fullerene) auf, die so in der Literatur noch nicht bekannt war, was ihm einer der Juroren, immerhin ein Professor der Mathematik, bestätigte.

Für diese Arbeit erhielt er nicht nur den ersten Preis in der Kategorie Mathematik/Informatik sondern zusätzlich auch noch den Preis für die aufwändigste Arbeit des gesamten Regionalwettbewerbs. Michael, wir sind sehr stolz auf dich!!

Die neue Jugend forscht Saison ist nun gestartet und wir gehen wieder mit spannenden neuen Projekten an den Start. Man darf gespannt sein, welche Geheimnisse unsere neugierigen Domspatzen bei der Erforschung von Ameisen, bei Experimenten mit Hibiskus-Solarzellen sowie bei der Berechnung von Spidrons und Primzahlzwilligen zu Tage fördern werden …

René Grünbauer

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