Fleißige Bienen & Flotte Brummer - Das Bienenspiel der Regensburger Domspatzen

Vielen Menschen ist nicht bewusst, wie wichtig Bienen für unser eigenes Leben sind. Über 90% unserer Nahrung basiert auf Pflanzen, die von Bienen bestäubt werden (Quelle: Umweltbundesamt). Das macht die Biene zu einem der wichtigsten Nutztiere. Doch viele Menschen, vor allem Kinder, denken bei Bienen eher an die Gefahr, gestochen zu werden, als an ihren Nutzen für Mensch und Natur. Die große Bedeutung dieser fleißigen Tierchen ist den meisten leider unbekannt – das wollten wir ändern!

Ziel unseres Projekts war es daher, möglichst viel über das Leben und die Bedeutung der Bienen zu lernen, und dieses Wissen schließlich in geeigneter Form auch an andere weiter zu geben. All unsere neu erworbenen Kenntnisse haben wir nun in einem Spiel gebündelt werden, das Alt und Jung Spaß macht. Wir möchten damit auf die Auswirkungen des Bienensterbens aufmerksam machen und aktiv zur Rettung und Bewahrung der Bienen beitragen. [Weitere Informationen über das Projekt]

Download des Spiels

Wissensbereiche

Gruppenarbeit

Aufgaben/Nutzen der Bienen

Zu Beginn des Projekts erhielten die 5. Klässler in Kleingruppen zu den Themen Aufgaben/Nutzen der Bienen, Produkte der Bienen, Gefahren für Bienen und

Hilfe für Bienen selbstständig zu recherchieren.  Dies geschah im Internet in der Studienbibliothek, im Computerraum, durch Fachliteratur  oder aber auch  direkt beim Experten vor Ort z.B. durch ein Interview mit einem Imker. Die Schüler zeigten großen Eifer und Einfallsreichtum. Neben ihren Erkenntnissen, die auf Plakaten festgehalten wurden, brachten sie auch zahlreiches Anschauungsmaterial mit in die Schule.

Durch diese Arbeit entwickelten die Schüler auch viele der  Ideen für Aktionen und Projekte, die dann zu den Themen durchgeführt wurden. 

Aktion: Internetrecherche, Interviewführung, Beschaffung von Anschauungsmaterial, Plakatgestaltung

Herr Janner, Frau Eckert

 
 

Deutsch

Bienen in der Literatur

Schon der bekannte Dichter und Zeichner Wilhelm Busch widmete sich in seiner  1872 erschienenen Bildergeschichte „Schnurrdiburr oder Die Bienen“ den kleinen Bestäubern.  Auch in Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe, Theodor Storm oder Hoffmann von Fallersleben finden sich die Insekten wieder.

In der Deutschstunde durften sich die 5.Klässler als Poeten versuchen und ihr eigenes „Bienenelfchen“, ein Gedicht aus elf Wörtern, schreiben. Die fertigen Werke wurden noch farbenfroh illustriert.

Aktion: Bienenelfchen (Gedichte aus 11 Wörtern)

Frau Forster, Herr Gröninger

 
 

Mathe

Zahlen rund um die Biene

Ganz Erstaunliches lässt sich über die kleinen Nutztiere berichten: So kann eine Biene z.B. mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 km/h an einem Tag tausende Blüten bestäuben. Dies tut sie in einem Einzugsgebiet mit einem Radius von etwa 3 km. In ihrem Leben legt eine Biene bis zu beachtlichen 8000 Kilometer  zurück. Und es gibt noch  viele weitere verblüffende Zahlen und Fakten rund um die kleinen Bestäuber.
Im Mathe Unterricht der 5. Klässler drehten sich eine Stunde lang alle Berechnungen und Aufgaben im Koordinatensystem um das Thema Bienen.
Da die Schüler sehr viel Spaß an der Thematik hatten, wurde beschlossen einige farbenfrohe Plakate zu gestalten, um damit die Wände im Klassenzimmer zu dekorieren.

Aktion: Bienenberechnungen und Wandgestaltung

Frau Heinrich-Schramm

 
 

Natur und Technik

Grundlegende Informationen zu Bienen

Zu welcher Gattung gehört eigentlich die Biene? Wie ist sie ausgerüstet, um ihre vielen speziellen Aufgaben erfüllen zu können? Im  Natur und Technik Unterricht der 5.Klässler wurde ein Einblick in den faszinierenden Organismus der Bienen gegeben und der Körperbau genau unter die Lupe genommen.
Auch wo und wie Bienen leben und welch großen Nutzen die kleinen Bestäuber für den Menschen haben, wurde eingehend besprochen.
Durch das Ausfüllen der Lücken auf Arbeitsblättern konnte das Gelernte noch weiter vertieft werden.

Aktion: Thematische Einheit und Arbeitsblätter

Frau Aigner

 

Kunst

Das Bienenjahr

Im Frühling putzt die Biene Stock und Waben um sie für die Brut vorzubereiten, im Sommer wird eifrig goldgelber Honig produziert, im Herbst bereitet man sich auf die Ruhezeit vor, im Winter trotzt das Volk dicht zusammengedrängt in einer Traube im Stock der Kälte:  Dies sind nur einige Assoziationen der Bienen mit den 4 Jahreszeiten. Im Kunstunterricht durften alle 5.Klässler ihrer Kreativität freien Lauf lassen und unter dem Motto „Das Bienenjahr“ eine Linoldruckplatte zu einer Jahreszeit erstellen. Mit den fertigen Vorlagen werden in einem Gemeinschaftsprojekt Plakate und Fahnen bedruckt, di e dann das Schulhaus schmücken oder an Imker überreicht werden sollen.

Aktion: Gemeinschaftsprojekt, Linoldruck

Frau Barghahn

Musik/Chor

Bienen und andere Brummer in der Musik

Jeder kennt sicher das  Kinderlied „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum“. Doch nicht nur der  Biene, sondern auch einem anderen dicken Brummer wird in einem schönen Lied Aufmerksamkeit geschenkt: der Hummel  in „Das Hummelchen“ von Heinrich Seidel.

In der Vergangenheit war das heitere  Volkslied nicht nur einmal Teil des Konzertprogramms der Regensburger Domspatzen. Jetzt durften sich auch die 5. Klässler passend zum Bienenprojekt an dem vierstimmigen Satz von Richard Fricke versuchen.

Aktion: Lied "Das Hummelchen"

Herr Liebl

 
 

Aktiv

Hilfe für Bestäuber

"Die Bienenweide"

Natürlich wollten die Domspatzen auch aktiv einen Beitrag zum Erhalt der Bienen  leisten. Eine Schülergruppe machte sich mit Gartengeräten an die Arbeit eine zugewucherte Ecke im Garten vom Unkraut zu befreien und wird darauf eine Blumenwiese ansäen, auf der sich dann im Sommer hoffentlich viele kleine Bestäuber tummeln.

"Seedbombs"

Eine andere Gruppe stellte „Seedbombs“ (Samenbomben) her, mit denen viele neue Blumen für unsere Freunde, die Bienen, an ungenutzten Stellen wachsen sollen.

Aktion: Anlegen einer Blumenwiese, Seedbombs herstellen

Herr Frank, Herr Kerscher, Frau Eckert

 
 

Werken

Hilfe für Bestäuber

„Das Insektenhotel“

Zahlreiche Recherchen ergaben, dass ein Insektenhotel eine gute Möglichkeit ist kleine Insekten und Bestäuber zu unterstützen.  

Schnell  fand sich eine Gruppe handwerklich begabter 5.Klässler, die sich eifrig an die Umsetzung machten. Nach der Planung und der Erstellung einer Skizze, wurde vermessen, gesägt, geschliffen, geschraubt und gehämmert. Nachdem das Grundgerüst stand, wurde es mit einem speziellen Holzöl wetterfest gemacht und die einzelnen Nistzellen mit Rinde, Tannenzapfen, Schilfrohr, Schneckenhäuser und Ziegel eingerichtet.
Besonderes Highlight: Im Dachgeschoss befindet sich ein „Restaurant“ - eine Bienentränke.
Ein Maschendraht schützt die Materialien vor dem Herausfallen.
Geschützt zwischen Sträuchern und nahe einer  Mauer findet das Hotel seinen Platz im Paradiesgarten der Domspatzen und kann hoffentlich bald neue Gäste begrüßen.

Aktion: Insektenhotel bauen

Frau Eckert

 
 

Geschichte

Staatenbildende Wesen

Auch im Geschichtsunterricht der 6. Klässler wurde die Projektthematik aufgegriffen und staatenbildende Wesen, die Bienen und die Menschen, miteinander verglichen. Das Gelernte wurde auf einem Plakat festgehalten und das erarbeitete Wissen von Schülern der 6. Klasse in einem kleinen Vortrag an interessierte 5.Klässler weiter gegeben.

Aktion: Vortrag, Plakatgestaltung, Weitergabe des erarbeiteten Inhalts durch Schüler der 6. Klasse an 5. Klässler

Herr Kreikle, Schüler 6. Klasse

Schulsanitätsdienst

Erste Hilfe bei Bienenstichen

Der Schulsanitätsdienst konnte auch seinen Teil zum Bienenprojekt beitragen und gemeinsam mit einigen Schülern der 5. Klasse den Fragen auf den Grund gehen, „Warum sticht die Biene?“ und „Warum reagieren Menschen so unterschiedlich auf Bienenstiche?“
Durch Bilder, Gespräche und Übungen wurde den Interessierten nahe gebracht, wie man bei Bienenstichen helfen kann und was man tun sollte, wenn jemand allergisch auf einen Stich reagiert. Viele Schüler berichteten schon aus eigener Erfahrung und konnten so ihr bisheriges Wissen durch das Erste Hilfe Training vertiefen.
Selbst die Seitenlage – welche bei Bewusstlosigkeit durchgeführt werden muss – wurde von den Schülern gelernt und professionell eingeübt.

Am allerwichtigsten waren allerdings die präventiven Maßnahmen, die in einer gemeinsamen Diskussion erarbeitet wurden und welche jeden davor schützen, überhaupt erst gestochen zu werden.
Sollte aber dennoch im Frühjahr ein Mitschüler von einer Biene gestochen werden, ist er dieses Jahr bei den 5. Klassen in guten Händen!

Aktion: Thematische Einheit in Theorie und Praxis

Frau Hammerl

 
 

Hauswirtschaft

Honig

Wie entsteht Honig? Was sind seine Bestandteile? Wie schmeckt Honig? Schmeckt jeder Honig gleich? Gibt es Unterschiede zwischen Honig direkt vom Imker und aus dem Supermarkt?
Diesen Fragen ging eine Gruppe 5. Klässler nach. Jeder durfte seinen Lieblingshonig  von zu Hause mitbringen. Nach einer kleinen informativen Einheit  zur Honigproduktion wurden alle Sorten - aufgestrichen auf frischem Schwarzbrot - gekostet. Und das erste Ergebnis stand schnell eindeutig fest: alle Honigsorten direkt vom Imker schlugen den „Standard-Supermarkthonig“ um Längen. Und auch bei den Imkerhonigen ließen sich Geschmacksunterschiede der einzelnen Sorten feststellen.
Dies konnte auch unser Schulleiter Herr Wahl bestätigen, der die Gelegenheit ebenfalls nutzte, sich durch alle Gläser zu probieren.
Sommerblütenhonig, Holunderhonig, Waldhonig, ... auf einen gemeinsamen Favoriten konnte man sich letztendlich nicht festlegen.
Einig waren sich jedoch alle, dass man die heimischen Bienen und Imker unterstützen möchte und deswegen besonders darauf achten wird, regionalen Honig dem Supermarkthonig vor zu ziehen.

Aktion: Verkostung verschiedener Honigsorten

Frau Eckert

 

Medien

Allgemeine Informationen über Bienen

Passend zum Bienenprojekt gab es im „Kaff-Kino“ für die Unterstufe eine Sondervorstellung mit dem Film „MORE THAN HONEY“

Inhalt: Es ist ein großes Mysterium: Auf der ganzen Welt sterben die Bienenvölker. Doch den Bienen verdanken die Menschen 30 Prozent dessen, was sie essen. Ohne sie gäbe es keine Kirschen, Erdbeeren und Äpfel. Nun hat sich der preisgekrönte Schweizer Regisseur Markus Imhoof auf die Reise gemacht, um dem Geheimnis des weltweiten Bienensterbens auf den Grund zu gehen.
Er ist nach China, Australien und die Schweiz gefahren und hat in den USA einen kalifornischen Großimker bei der Arbeit begleitet. Herausgekommen ist ein atemberaubender Film, der zeigt, was der Mensch den Bienen mit Massentierhaltung, Monokulturen, Pestiziden und Zucht antut


Beim Filmabend der 5. Klasse wurde „BEE MOVIE - Das Honigkomplott“ gezeigt.

Inhalt: Nachdem Jungbiene Barry B. Benson erfolgreich das College absolviert hat winkt ihm eine Karriere beim Honigproduzenten Honex.
Barry ist dies jedoch zu langweilig und so nutzt er die erste Gelegenheit, in die weite Welt zu fliehen – zusammen mit der Bienenfliegerstaffel macht er sich auf in den Central Park.
Er freundet sich mit der Floristin Vanessa an die ihn ermutigt, für die Rechte der Bienen einzutreten.

In dem  kurzweiligen Familienfilm werden  somit Themen wie der verantwortungsbewusste  Umgang mit der Umwelt, ein Leben im Einklang mit der Natur und ein harmonisches Miteinander zwischen Tieren und Menschen ebenso wie  die Bedeutung von Zivilcourage und Selbstglauben kindgerecht aufgearbeitet.

Aktion: Filme "More than Honey", "Bee Movie"

Herr Vieracker, Frau Eckert

Exkursion

Wie lebt ein Bienenvolk - Besuch beim Imker

Wenn bitter sich die Menschen streiten
mit Größe wie mit Kleinigkeiten,
da weiche ich am liebsten aus
und flüchte mich ins Bienenhaus.
Hör ich das friedliche Gesumm.
vergess ich Schelten und Gebrumm
und aller Krieg und Krach auf Erden
kann mir sogleich gestohlen werden.
(J. W. v. Goethe)

Dieser Weisheit eingedenk machte sich eine Gruppe Domspatzen der 5. Klasse auf und besuchte im Rahmen des fächerübergreifenden Bienenprojektes einen Imker am Rande von Regensburg, der praktischerweise selbst ehemaliger Domspatz ist und dessen Vater als Lehrer am Musikgymnasium arbeitet.
Korbinian Gietl hat von seinem Großvater einige Bienenvölker übernommen und hegt und pflegt diese seit vielen Jahren. Er nennt momentan 8 Bienenvölker sein eigen, die zur Hälfte im elterlichen Garten und zur Hälfte in der Nähe der Universität stehen.  Die Jungs staunten über sein großes Fachwissen und die gute Art, von seinen Bienen und seiner Arbeit mit den Bienen zu erzählen. Nach einer intensiven Einweisung in die Art, Bienen zu halten, in die  Vorbereitung eines Bienenstockes und in die Materialien für die Verarbeitung von Honig ging es zu den Bienenstöcken, wo es – frei nach Goethe – summte und brummte und ein emsiges Hin und Her der Bienen zu beobachten war, die von ihren Nahrungsflügen zurückkehrten und sich wieder auf den Weg machten. Nebenbei gab es viele Informationen über die verschiedenen Bienenarten und deren Aufgaben, über Lebensdauer von Drohne, Arbeiterin und Königin und natürlich über die Zucht einer Königin. Noch interessanter wurde es, als ein Blick in das Innere eines Bienenstockes möglich war und deutlich zu erkennen war, in welchen Waben Eier gelegt waren und welche bereits mit Honig gefüllt waren. Nur die Königin versteckte sich und ließ sich trotz (oder wegen?) der vielen neugierigen Blicke nicht sehen. Die Zahl von bis zu 20000 Bienen in einem Bienenstock beeindruckte die Jungs doch sehr – immerhin ein Gewicht von ca. 30 Kilogramm!! Das friedliche Gebrumm führte auch dazu, dass keiner der Schüler Angst vor den Bienen hatte und so ein ganz ungezwungener Umgang möglich war. Trotzdem war es ein Gaudium, als sich einige der Buben einen Imkerumhang umwarfen und so ganz „original“ aussahen.
Zuletzt waren wir noch eingeladen, das köstliche Produkt der Bienen in Form eines Honigbrotes zu versuchen – dabei aber auch die verschiedenen Honigarten zu probieren, die nach Jagdregion der Bienen unterschiedlich schmecken und ebenso unterschiedlicher Konsistenz sind – je nach Wald oder Wiese, violetten Blumen im Ziergarten oder Streuobstwiese.
Der große Dank gilt dem Imker Korbinian Gietl, der mit viel Geduld sein Wissen teilte und die Fragen der Jungs beantwortete, uns aber letztlich mit viel Zeit an diesem sonnigen Nachmittag beschenkte, so dass es ein tief beeindruckender Ausflug wurde.

Herr Gietl, Herr Vieracker

 

Englisch

Der Arbeitsalltag der Bienen

Was machen Bienen eigentlich den ganzen Tag? Welche Arbeiten verrichten sie und was machen sie nicht? Dieser Frage wurde im Englisch-Unterricht nachgegangen und die Erkenntnisse auf einem Arbeitsblatt zur aktuellen Grammatik „simple present – Fragen und Sätze mit do/does, don't/doesn't“ festgehalten.

Aktion: Arbeitsblatt "What does the bee do? What doesn't the bee do?"

Frau Singer

 
 

Sport

Die Honigbienen: Ein starkes Team

Der Bienenstaat funktioniert nur, weil jede Bienen ihre Aufgabe und Rolle hat. Und egal ob Baubiene, Ammen- und Sammelbiene, Königin oder Drohne, nur wenn alle zusammenarbeiten, ist ein Bienenvolk stark.
Machen wir es wie die Bienen: Bei den amüsanten Bienenspielen in einer Sportstunde ist Teamplay angesagt.

Aktion: Gruppenspiele

Herr Fleischer

 

Vorträge

Allgemeine Infos zu Bienen - Die Imkerei

Zum Auftakt des Projekts gab Raphael Weigert, Hobbyimker und Schüler der 7.Klasse, einen Einblick in die Bienenhaltung und beantwortete geduldig und mit großem Fachwissen  auch die vielen allgemeinen Fragen der 5.Klässler zu Bienen und anderen Bestäubern.

Aktion: Vortrag

Raphael Weigert (7. Klasse)

 
 

Kreativ

Wie sieht eine Biene aus?

Schwarz-gelb gestreift und mit großen Facettenaugen:
Aus kuscheligem Filz und Tonkarton bastelten kreative Schüler der 5. Klasse ihre eigene süße Bienenwanddekoration.

Produkte der Bienen: Wachs
Bereits in der Antike wurden aus Bienenwachs Fackeln und Kerzen hergestellt. Auch im Mittelalter war es ein wertvolles Handelsgut, das sich nur die Reichen leisten konnten.
Nur die Arbeiterinnenbienen können, wenn sie gerade als  Baubienen aktiv sind, Wachs produzieren.
Doch wie entsteht das Wachs? Die Arbeiterinnen haben an den hinteren Bauchschuppen acht Drüsen, vier auf jeder Seite, aus denen sie das Wachs absondern. Auf diese Weise entstehen Kleine, farblose und durchscheinende Plättchen. Mit einem Hinterbein nimmt die Biene die Plättchen ab und reicht sie nach vorne zu ihren Mundwerkzeugen und knetet mit Ihnen das Plättchen durch. Dabei gelangt Speichel ins Rohwachs, das das Material geschmeidig macht. Für ein Kilogramm Wachs müssen die Bienen rund 1,25 Millionen Plättchen absondert haben.
Mit duftenden Bienenwachsplatten konnten die 5. Klässler ihre eigenen Kerzen rollen und mit täuschend echt aussehenden Plastikbienchen verzieren. Und wer weiß, wie viel Energie  die Bienen in die Wachsproduktion stecken,  wird der Kerze sicher einen besonderen Platz zuweisen und sie mit bedacht anzünden.

Aktion: Bienen basteln

Frau Eckert

Religion

Arbeitsteilung der Bienen

(Wird noch ergänzt.)

Aktion: Thematische Einheit

Informatik

Schwarmverhalten/Schwarmintelligenz

Der Auszug eines Bienenschwarms ist ein beeindruckendes Schauspiel: Eine riesige Wolke von Bienen schwebt durch die Luft und macht sich - wie von Geisterhand gelenkt – auf die Suche nach einer neuen Bleibe. Doch wie koordinieren die Bienen ihren gemeinsamen Flug, nach welchen Regeln verhält sich der Schwarm als Ganzes?

Antworten auf diese Fragen gab Valentin Vormfelde in einem eigens für die interessierten Fünftklässler vorbereiteten Vortrag. Valentin beschäftigt sich schon länger mit der schwierigen Thematik der „Schwarmintelligenz“. Er konnte den staunenden Schülern zeigen, dass eine einzelne Bienen nur wenige, einfache Regeln befolgen muss, damit der Bienenschwarm koordiniert und ohne Chaos sein Ziel erreicht.

Valentin konnte dies anhand eines Java-Programms demonstrieren, das er selbst modifiziert hat. Seine simulierten Bienen zeigen das gleiche Verhalten, wie ein echter Bienenschwarm. Dank Valentins anschaulicher Vorführung konnten die jungen Nachwuchswissenschaftler der 5. Klasse einen Einblick in einen Forschungsbereich gewinnen, der gerade hochaktuell ist und in dem es noch viel zu entdecken gibt.

Aktion: Erarbeitung und Präsentation durch einen Schüler der 8. Klasse

Herr Grünbauer, Valentin Vormfelde (8. Klasse)