Zucker-Sprengung-Stadt: Preisverleihung in Berlin

Montag, 12. September 2011, 14.26 Uhr Die Gewinner des bundesweiten Wettbewerbs der Bildungsinitiative Kinder zum Olymp! wurden am 12. September 2011 im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt ausgezeichnet

9 Schüler (Calvin Lacher, Michael Enzmann, Oskar Weinfurtner, Peter Lutz, Roman Schober, Florian Troltsch, Christoph Brunner, Flavio Krug) des Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen reisten zusammen mit ihren Lehrern/innen: Rene Grünbauer und Angela Barghahn zur Preisverleihung nach Berlin!

27 innovative Kooperationsprojekte von über 850 beteiligten Schulen wurden von der Kulturstiftung der Länder prämiert. Dabei konnten insgesamt Preisgelder von 31.000 Euro an erfolgreiche kulturelle Bildungsprojekte aus neun Bundesländern übergeben werden. Spitzenreiter mit acht Gewinnerprojekten im Wettbewerb war das Land Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern und Berlin mit je sechs Preisträgern. Ein Preis ging jeweils nach Bremen, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und ins Saarland. 

Auf der Website www.kinderzumolymp.de sind alle Preisträger des 7. Wettbewerbs ausführlich verzeichnet. Als einzige Schule aus der Oberpfalz erhielt das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen den begehrten Preis für ihr vorbildliches Fächer- und Klassen- übergreifende Projekt: Zucker- Sprengung-Stadt. 

Die Jury lobte „Zucker – Sprengung – Stadt ist ein vorbildliches Projekt zum Thema Stadtplanung und Architektur. Ausgehend von der Sprengung eines Industrieschornsteins – der zudem Landmark des Regensburger Ostens war – entwickelt die Schule in einem altersübergreifenden Projekt ein dreidimensionales Stadtteilmodell als Diskussionsgrundlage für die Stadtteilentwicklung des Regensburger Ostens. Von der Stadtteilrecherche, der Bewertung von Platzqualitäten hin zu eigenen Hochhausprojekten und einem eigenen Stadtmodell werden die wesentlichen Aspekte einer Quartiersentwicklung erfasst, bearbeitet und fantasievoll umgesetzt. Die öffentliche Diskussion mit zukünftigen Bewohnern, Investoren und Vertretern der Stadtplanung beeindruckte die Jury. Hier wurde im besten Sinne fachübergreifend innerhalb der Schule gearbeitet, kompetente Kooperationspartner gesucht und damit die Schüler befähigt, an einer sehr vielfältigen gesellschaftlichen Diskussion mit großem Konfliktpotential eigene Positionen zu erarbeiten und zu vertreten. Weiter so!“ 

Nach dem künstlerischen Auftakt von MobileDance aus Berlin mit Ausschnitten aus der generationsübergreifenden Tanzproduktion „Between the Bricks“ wurden die mit jeweils 1.000 Euro dotierten Preise an die 26 Preisträger überreicht und der Sonderpreisträger ausgezeichnet. Stolz nahm der Domspatzschüler Jonas Strasser stellvertretend für die fast 300 Schüler, die an diesem Projekt mitgewirkt hatten den mit 1000 Euro dotierten Preis, der vom KIKAModerator Juri Tetzlaff überreicht wurde, entgegen. Bei einem reichhaltigen Buffet im Foye der deutschen Bank hatten anschließend er und alle Preisträger Gelegenheit, ihren Preis zu genießen und andere Teilnehmer und deren Projekte kennen zu lernen. Die Domspatzen waren sich einig. Die Ehrung in Berlin war ein großartiges Erlebnis und Lohn für die ausdauernde Zusammenarbeit von Schülern, Kooperationspartnern (Coopia Architenkten) und Lehrern. 

Anbei Bilder von der Fahrt nach Berlin, die Dank der Chauffeurdienste von Herrn Hartmann und Herrn Lindiger auch bei anfänglichem Gewitter und Regengüssen ein tolles Erlebnis war.

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