Prävention

Eine unserer wichtigsten erzieherischen Aufgaben ist es, unsere Schüler vor Gewalt und Missbrauch zu schützen und sie in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten und eigenverantwortlichen jungen Persönlichkeiten zu begleiten.

Leitlinien im Rahmen der Missbrauchsprävention bei den Regensburger Domspatzen

Das hausintern entwickelte Konzept zur Umsetzung der verbindlich von der Deutschen Bischofskonferenz geforderten Standards bezüglich der Prävention sexuellen Missbrauchs und des Vorgehens bei Verdacht auf Missbrauch finden Sie hier:

Die für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbindlichen Leitlinien wurden unter Mitwirkung von Pädagoginnen und Angestellten aller Bereiche unseres Hauses, unter Beteiligung unserer Schüler und deren Eltern in der Arbeitsgruppe Prävention erarbeitet.

Die Arbeitsgruppe Prävention ist weiterhin aktiv und trifft sich in regelmäßigen Abständen, um laufende Projekte zu evaluieren, diese weiter zu entwickeln und um neue Aktionen ins Leben zu rufen.

Arbeitskreis Prävention

Prävention ist eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und den Mitarbeitern unserer Institution der Regensburger Domspatzen. Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der „Arbeitskreis Prävention“ gegründet, in dem Eltern, Präfekten, Lehrer und Schüler zusammenarbeiten.

Wir sind stetig dabei, unser Präventionsprogramm weiter zu entwickeln. Unser Präventionsprogramm thematisiert die verschiedenen Bereiche und Aspekte von Gewalt (z.B. Mobbing) und Missbrauch und sensibilisiert und unterstützt unsere Schüler, aktiv gegen potentielle Entwicklungen diesbezüglich vorzugehen.

Es wurden folgende Vertrauenspersonen ernannt, an die betroffene Schüler sich wenden können:

1. Frau Gudrun Reindlmeier (Schulpsychologin)
    Tel: 09 41 / 79 62 – 305
    eMail: gureindlmeier@hotmail.com
    
2. Herr Jürgen Hiermaier (Präfekt)
    Tel.: 0941 79 62 - 256
    eMail: jürgen.hiermaier@domspatzen.de

Darüber hinaus stehen als Ansprechpartner die Mitglieder des Elternbeirats, Präfekten und Lehrer zur Verfügung.

Ansprechpartner des Bistums Regensburg für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs

Das Bistum Regensburg hat zwei Ansprechpartner für Verdachtsfälle sexuellen Missbrauchs:

Marion Kimberger, Jahrgang 1954, ist verheiratet und hat zwei Kinder. Sie ist Juristin seit 1982. Bis 2015 war sie als Rechtsanwältin in Regensburg mit der Fachanwaltsbezeichnung "Fachanwältin für Familienrecht" tätig.

Marion Kimberger, Tel.: +49 941 20914268, E-Mail: marion.kimbergernoSpam@kimberger-online.de

Dr. Martin Linder, Jahrgang 1946, ist verheiratet, Vater dreier Kinder und aufgewachsen in München. Der Kinderarzt, Kinder- und Jugendpsychiater und Arzt für psychotherapeutische Medizin lebt seit 1990 in Regensburg und leitete bis 2011 die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Regensburg. 

 Dr. Martin Linder, Tel.: +49 941 70546470, E-Mail: Dr.Martin.LindernoSpam@t-online.de

Ansprechpartner des Bistums für Opfer von Körperverletzung:

Prof. Dr. Andreas Scheulen, Tel.: +49  911 4611226, E-Mail: infonoSpam@kanzleischeulen.de

Grundsätze der Sexualpädagogik bei den Regensburger Domspatzen

Die Sexualerziehung in Schule und Internat richtet sich nach den Grundsätzen des christlich-biblischen Menschenbildes. Sie betrachtet Sexualität als selbstverständlichen Teil der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen. Den aus der besonderen Situation einer Jungenschule erwachsenden Problem- und Aufgabenstellungen wird mit Offenheit begegnet. Sexuelle Aufklärung findet in den verschiedenen Altersstufen in Zusammenarbeit zwischen Schule, Internat und Elternhaus statt. Die Sexualerziehung richtet sich auch präventiv gegen sexuellen Missbrauch.

Im Falle eines Missbrauchs steht das Kind bzw. der Jugendliche im Vordergrund der Arbeit und des Interesses. Höchste Priorität hat der Schutz des Opfers. Für den Umgang mit dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch stehen Leitlinien und ein Ablaufplan zur Verfügung.

Teilnahme an der bundesweiten Studie "Sprich mit! - Studie zur sexuellen Gewalt"

Aktuell (Stand Oktober 2015) ist für Deutschland nicht bekannt, wie häufig sexuelle Gewalt im Jugendalter vorkommt. Diese Studie soll der erste Schritt zur Aufklärung dieser Frage sein. Dafür werden erstmalig in Deutschland direkt Jugendliche zu sexueller Gewalt in ihrem Umfeld befragt. Zum Abschluss der Studie werden aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die praktische Arbeit in Einrichtungen entwickelt, um Betroffenen gezielt helfen zu können.

Befragt werden im Rahmen der Studie Jugendliche ab 15 Jahren in ihren Einrichtungen mit einem Fragebogen zu sexueller Gewalt. Weiterhin finden Diskussionen in Kleingruppen über das Thema statt. Jugendliche, die selbst sexuelle Gewalt erfahren haben, können im Rahmen der Studie in Einzelinterviews über ihre Erlebnisse berichten.

Mehr über Sprich mit! - Studie zur sexuellen Gewalt

In unserem Haus nehmen über 100 Schüler der Mittel- und Oberstufe teil.

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