I. Umgang mit einem Verdacht

1. Auftauchen eines Verdachts auf Grund konkreter Wahrnehmungen von Präfekten, Lehrern, Chorleitern, Eltern oder durch Schülermeldungen.

2. Der festgelegte Koordinator wird informiert.

3. Der Koordinator leitet die Information an  das Krisenteam weiter. Er bestimmt die Vertrauensperson für das betroffene Kind, diese wird dem Krisenteam zugeordnet.

4. Im Krisenteam werden Verdachtsmomente besprochen und Informationen aus dem Umfeld des Kindes intern weitergeleitet. 

5. Bei hinreichend vielen Verdachtsmomenten, die einen Missbrauch vermuten lassen, werden die Eltern des Kindes informiert. Ebenso werden das Jugendamt und die Strafverfolgungsbehörden informiert.

6. Die Hausjuristen und der Träger (Stiftungsrat der Regensburger Domspatzen) werden informiert.

II. Entwicklung einer Handlungsstrategie nach der Konkretisierung eines Verdachts

1. Der Täter wird mit dem Verdacht konfrontiert. Es wird versucht, eine klare Schilderung der Vorgänge aus seiner Sicht zu erreichen. Diese wird dokumentiert.

2. Der oder die Täter werden sofort des Hauses verwiesen, bei minderjährigen Tätern erfolgt umgehend eine Information der Eltern.

3. Bei Weitergabe von Informationen an nicht beteiligte Kreise ist zu beachten, dass der Schutz der Integrität des Kindes oberste Priorität hat. Aus diesem Grund ist der Kreis der Beteiligten möglichst klein zu halten. Eine weiter gehende Informationspflicht des Helferteams außer an oben genannte Personen oder Strafverfolgungsbehörden besteht nicht.

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