Die Geschichte des Internats

Entwicklung und Historie des Internates sind naturgemäß auf das Engste mit der Geschichte des Domchores, des Chores der Regensburger Domspatzen verbunden. Doch auch schon in den Anfängen dieser traditionsreichen Institution spielte sich hinter den Mauern der Dompräbende Eigenes ab, geschah Kurioses und Erheiterndes, oft Erstaunliches. Die Rekapitulation einer über 1000-jährigen Geschichte kann wohl nie vollständig sein, weshalb wir uns auf einige Auszüge  beschränken.

Vom Mittelalter in die Moderne

Nach dem 770 gefassten synodalen Beschluß, dem ältesten Schulgesetz Bayerns, wurde  jeder Bischof einer Kathedralkirche dazu verpflichtet, eine Schule einzurichten. Bischof Wolfgang war es, der im Jahre 975 die Verhältnisse in seinem Bistum neu ordnete und die zu St. Peter gehörende Domschule gründete. mehr

Die Ära Schrems

Am 25. Juni 1924 übernahm Theobald Schrems, vorher Musikpräfekt des bischöflichen Knabenseminars Obermünster, das Amt des Domkapellmeisters und damit auch die Leitung der Dompräbende. Im Juli 1925 wurde der Förderverein "Freunde der Regensburger Domspatzen" e.V. ins Leben gerufen. Seine Mitglieder waren ehemalige Studiengenossen und Domchorsänger, die sich ob der desolaten Situation zur Bewahrung der traditionsreichen Institution  zusammengeschlossen hatten. mehr

Die Domspatzen im Wandel

Das große Verdienst Theobald Schrems' war letztlich die Erkenntnis, dass ein Fortbestehen des Domchores einer grundsätzlichen Neuerung bedurfte. Grundlegend war die Idee einer Institution, die den Kindern und Jugendlichen vom Eintritt in die Dompräbende in der 5. Klasse bis zum Austritt nach der Kollegstufe neben der hervorragenden musikalisch-gesanglichen auch eine fundierte humanistisch-gymnasiale Ausbildung und ein modernes Internat als Heimstätte bietet. Diese Gliederung in Chor, Schule und Internat ermöglichte nun eine Versorgung und Betreuung weit größerer Schülerzahlen als bisher üblich. Am 1. Februar 1964, als Georg Ratzinger im Alter von 40 Jahren das Amt des Domkapellmeisters und damit die Leitung der Institution übernahm, zählte die Domspatzenschar schon 270 Schüler, von denen 217 das Internat besuchten. Entsprechend wuchs nun auch die Bedeutung der pädagogischen Betreuung, da nur ein attraktives und konkurrenzfähiges Internat die Betreuung und Versorgung einer so großen Schülerzahl gewährleisten und auf Dauer garantieren konnte.>mehr

Quellen:

Bauer, Karl: Regensburg. Mittelbayerische Druckerei-und Verlagsgesellschaft mbH, Regensburg, 1980.

Freunde des Regensburger Domchores e.V. (Hrsg.): 1000 Jahre Regensburger Domspatzen - Festschrift zum 1000-jährigen Bestehen der Regensburger Domspatzen und zum 50-jährigen Bestehen des Vereins "Freunde des Regensburger Domchores". Gustav Bosse Verlag, Regensburg, 1976.


Internat der Regensburger Domspatzen (Hrsg.): Internats-Jahresbericht des Schuljahres 2004/05 intern@tkaff.

Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen (Hrsg.): Festschrift 50 Jahre Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. Marquardt, Regensburg, 1998.

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