Deutsch - französischer Tag 2016

Sonntag, 24. Januar 2016, 22.57 Uhr Motto: Einmal Freunde, immer Freunde – 53 Jahre Elysée Vertrag

Die Woche um den deutsch-französischen Tag am 22. Januar bietet wie jedes Jahr eine gute Gelegenheit, das Fach Französisch an den Gymnasien zu präsentieren. Diese Chance ließ sich die Fachschaft Französisch am Gymnasium der Domspatzen auch dieses Jahr nicht entgehen. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Elysée - Palast den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. In dem Vertrag verpflichten sich beide Regierungen zu Konsultationen in allen wesentlichen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik. Das Abkommen begründete die halbjährlichen Gipfeltreffen beider Länder und führte zur Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks.
Am 53. Jahrestag des so genannten Elysée - Vertrages wurde dieser Tag erneut unter dem Motto „Franzosen und Deutsche: Einmal Freunde, immer Freunde!“ und in Frankreich unter dem Motto „Allemands et Français: partenaires un jour, partenaires toujours!“ an vielen Schulen angemessen begangen, so auch am Gymnasium der Regensburger Domspatzen. Auch hier hat die Fachschaft die Möglichkeit, aus dem Kreise der schon Französischlernenden heraus zutreten und der Schulgemeinschaft den hohen Bildungswert und die wichtige Zusatzqualifikation einer weiteren weltweit wichtigen modernen Fremdsprache aufzuzeigen.
Das Thema „deutsch-französische Beziehungen“ bietet in allen Jahrgangsstufen Anknüpfungspunkte im Französischunterricht und kann mit Präsentationen, Filmen, Chansons, Einbeziehung externer Repräsentanten des französischen Kultur- und Wirtschaftslebens oder Darstellung der schulischen Austauschmaßnahmen mit dem Nachbarland innerhalb des Kurses oder für die ganze Schulgemeinschaft thematisiert werden.
Innerhalb dieser Thematik kann und sollte durchaus angesprochen werden, dass sich mit Französisch der sprachliche und kulturelle Zugang zu Deutschlands wichtigstem Wirtschaftspartner und damit auch zu einem der wichtigsten ausländischen Arbeitsmärkte sowie zu einem der bedeutendsten Investitions-, Forschungs- und Technologieräume in Europa erschließt. Französisch zu lernen - nach Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa - zahlt sich als weitere wichtige Schlüsselqualifikation aus.

Zum wiederholten Mal fand auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Veranstaltung mit Schülerinnen der 8. Klassen des St. Marien-Gymnasiums und allen Schülern der Grundschule der Domspatzen statt, so dass über 250 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste diesen besonderen Tag begehen konnten. Nach dem gekonnten Orgelauftakt von Christof Preiß wurde die Veranstaltung durch den stellvertretenden Schulleiter Wolfgang Judenmann mit einer Präsentation und Gedenkminute für die Opfer von Paris vom 13. November 2015 eröffnet, um die Verbundenheit mit unseren französischen Freunden auszudrücken. Der Französischkurs der Q11 beteiligte sich besonders engagiert und trug nicht unmaßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei: mit Vorträgen über den Elysée Vertrag, mit hochkarätigen Musikeinlagen, einer Präsentation über die Frankreichfahrt vom September des letzten Jahres und dem Wise Guys Hit Paris. Conférencier Michael Pfauntsch, Q12, führte, wie auch schon im Vorjahr, gewandt durch die Veranstaltung. Die Mädchen vom St. Marien Gymnasium, begleitet von ihren Lehrkräften Julia Kurtz und Franz Jungwirth und ihrem Schulleiter Dr. Lindner, trugen gekonnt Louanes Avenir mit Tanzeinlage vor.
Auch die Grundschüler zeigten ihr musikalisches Können mit den Liedern Au clair de la lune, Frère Jacques, Avec un gros nez und Le coq est mort unter Leitung von Herrn Andreas Büchner.
Die 9. Klassen waren zum deutsch-französischen Tag eingeladen worden, um von Herrn Judenmann mit einer kurzen Präsentation nochmals auf die Wahlmöglichkeit der spät beginnenden Fremdsprache hingewiesen zu werden mit den zusätzlichen damit erworbenen Qualifikationen. Besonders herausgestellt wurde diesmal die besondere Stellung Frankreichs als wirtschaftlicher, politischer und kultureller Partner Deutschlands.
Diese Feierstunde war auch in diesem Jahr dank der Beteiligung so vieler Mitwirkender wieder ein voller Erfolg.
Nach der Veranstaltung wurde in den Speisesälen ein französisches Menu mit soupe à l’onion, poisson und mousse au chocolat serviert. Medientechnisch wurde dieser Event von Sebastian Junge, Alexander Niebler, Julian Rabl und Jonas Strasser professionell betreut.

Merci und à bientôt

Wolfgang Judenmann

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