Jugend forscht Landeswettbewerb endet mit Riesenerfolgen der Domspatzen!

Montag, 30. März 2015, 12.42 Uhr Paul Kutzer konnte den ersten Preis in der Kategorie Technik erringen. Den dritten Preis erhielten Simon Siegert und Alexander Nguyen in der Kategrie Mathematik/Informatik.

Die Jubiläumsausgabe des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs Bayern ging am Freitag (27.3.2015) mit der Ehrung der Preisträger im Vielberth-Gebäude der Universität Regensburg zu Ende. Unsere Schüler Alexander Nguyen und Simon Siegert (Q12) errangen beim 50. Geburtstag des Wettstreits der Nachwuchsforscher im Fachbereich Mathematik/Informatik den dritten Platz. Paul Kutzer (ebenfalls Q12) belegte mit seinem Projekt im Fachbereich Technik sogar den ersten Platz und vertritt nun Bayern beim Bundesfinale in Ludwigshafen!

Jungs, wir sind mächtig stolz auf euch !!!!!!!!!!!

Lesen Sie hier die offizielle Pressemeldung der Wettbewerbsleitung von Jugend forscht:

Die Sieger des 50. Wettbewerbs „Jugend forscht“ Bayern stehen fest. Am Freitagmittag fand die feierliche Preisverleihung im Vielberth-Gebäude an der Universität Regensburg statt. Organisator und Ausrichter war das „Jugend forscht“-Patenunternehmen Bayernwerk. In den sieben Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik und Technik wurden die jungen Tüftler und Wissenschaftler ausgezeichnet. Insgesamt hatten sich 89 Teilnehmer mit 56 Projekten qualifiziert.


Die beiden 18-jährigen Regensburger Alexander Nguyen und Simon Sieger haben mit ihrem Projekt „Colloquiumsplaner“ bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs Bayern den dritten Preis gewonnen. Außerdem wurden die beiden Schüler des Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen beim 50. Geburtstag des Wettstreits der Nachwuchsforscher mit einem Forschungspraktikum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln belohnt.


In ihrer im Fachgebiet Mathematik/Informatik angesiedelten Arbeit nahmen die Jungforscher die Planungen für die mündlichen Abiturprüfungen genauer unter die Lupe. Dabei werden die verantwortlichen Lehrkräfte jedes Jahr wieder vor große Herausforderungen gestellt. Alle Abiturienten müssen zwei mündliche Prüfungen absolvieren. In jeder dieser Einzelprüfungen sind neben dem prüfenden Lehrer noch weitere Beisitzer notwendig. Außerdem muss die Verfügbarkeit der Räume bedacht werden und natürlich soll der Schulbetrieb insgesamt so wenig wie möglich beeinträchtigt werden. Der stellvertretende Schulleiter der Domspatzen, Wolfgang Judenmann, unterstützte seine beiden Schüler bei ihrem Projekt. Er ist am Musikgymnasium für die Planung der mündlichen Abiturprüfungen verantwortlich. Die zwei Domspatzen entwickelten aufbauend auf dieser umfassenden Problemstellung ein Computerprogramm namens „colplaner“. Viele der Schwierigkeiten, mit denen die für die Organisation der Colloquiumsprüfungen verantwortlichen Lehrkräfte zu kämpfen haben, werden hier berücksichtigt. Das Programm umfasst das Auswählen des Schuljahres sowie das Anlegen von Datensätzen über Lehrer, Kurse, Schüler, Räume und Prüfungszeiten. Außerdem können Optimierungskriterien bestimmt werden und der generierte Prüfungsplan kann auch manuell noch geändert werden. Gesteuert wird der „colplaner“ über eine eigens entwickelte Weboberfläche.


Der 18-jährige Paul Kutzer aus Regensburg hat mit seinem Projekt „Automatisches Erkennen, Verarbeiten und Lösen von Sudokus“ bei der diesjährigen Jubiläumsausgabe des „Jugend forscht“-Landeswettbewerbs Bayern im Fachbereich Technik den ersten Preis gewonnen. Der Schüler des Musikgymnasiums der Regensburger Domspatzen hat sich somit für den Bundeswettbewerb qualifiziert. Beim 50. Geburtstag des Wettstreits der Nachwuchsforscher wurde er außerdem mit der Teilnahme an einem eintägigen Workshop „JufoDay@Google“ in München und einem Jahresabonnement „Zeitschrift des Heise Verlags“ belohnt.


In seiner im Fachgebiet Technik angesiedelten Arbeit entwickelte der Jungforscher einen Roboter, der selbstständig Sudokus lösen kann. Nachdem der mit Fischertechnik gebauten Konstruktion ein ausgedrucktes Sudoku vorgelegt wird, scannt der Roboter mittels einer Kamera das Zahlenrätsel. Im Anschluss berechnet ein von Paul Kutzer selbst entwickeltes Programm die Lösung. Wenn der Roboter das Sudoku komplett berechnet hat, beginnt er damit, die Lösung auf das vorliegende Blatt zu schreiben. Der Vorgang dauert je nach Schwierigkeitsgrad des Sudokus wenige Minuten.

 [Anmerkung Domspatzen: Paul zeigte beim Landeswettbewerb seinen neuesten Sudoku-Löser, der auf der Funktionsweise eines 3D-Druckers basiert. Dieses weiterentwickelte Modell löst die Sudokus sogar in weniger als 30 Sekunden!]

Die komplette Organisation des bayerischen Landesentscheids übernahm das langjährige Patenunternehmen des Wettbewerbs, das Bayernwerk. Der Vorstandsvorsitzende des Bayernwerks, Reimund Gotzel, sagte bei der Preisverleihung: „Forschung und Entwicklung sind maßgebliche Faktoren für unsere Zukunft. Deshalb sollten wir schon bei jungen Menschen das Interesse und die Lust am Forschen wecken. ‚Jugend forscht‘ ist da eine beispielhafte Erfolgsstory.“ Der Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, Georg Eisenreich, meinte: „Die Teilnehmer haben mit Begeisterung ihre eigenen Ideen verwirklicht. Sie haben dadurch auch für ihr späteres Leben entscheidende Kompetenzen gestärkt: Leistungsbereitschaft, Kreativität und Durchhaltevermögen.“ In Bayern haben an den zuvor veranstalteten Regionalwettbewerben 825 Schüler, Studenten und Auszubildende an „Jugend forscht“ teilgenommen. Dazu kommen noch 1124 Teilnehmer bei „Schüler experimentieren“, dem Wettbewerb für Jugendliche unter 15 Jahren. Deutschlandweit haben sich zur Jubiläumsrunde insgesamt 11502 Teilnehmer für beide Wettbewerbe angemeldet. Elf Projekte überzeugten die Jury derart, dass sie einen ersten Preis erhielten und sich für den Bundeswettbewerb qualifizierten. Dieser findet im Jubiläumsjahr vom 26. bis 30. Mai in Ludwigshafen statt. Im Jahr 1965 hat der damalige Chefredakteur des Stern, Henri Nannen, „Jugend forscht“ ins Leben gerufen. Seit seiner Gründung vor genau 50 Jahren hat sich der Wettbewerb der Nachwuchsforscher im Bereich Naturwissenschaft und Technik zum größten dieser Art in ganz Europa entwickelt. Mehr Infos zum Landeswettbewerb Bayern, eine Liste der Sieger und Preisträger sowie Reportagen über ehemalige „Jugend forscht“-Sieger finden Sie unter www.jugend-forscht-bayern.de und im Newsroom des Bayernwerks unter www.bayernwerk.de/presse.

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