Fünfter Besuch aus Frankreich von unserer Partnerschule in der Vendée

Sonntag, 22. Juni 2014, 14.45 Uhr

Mit dem Lycée Notre Dame in Fontenay-le-Comte in der Vendée in Westfrankreich an der Atlantikküste wurde erst Ende Januar 2010 eine Schulpartnerschaft vereinbart. Zwischenzeitlich fanden bereits jeweils fünf Besuche in Frankreich bzw. bei den Domspatzen statt. Das Lycée Notre Dame ist eine gemischte katholische Privatschule mit 890 Schülerinnen und Schülern und knapp 100 Lehrkräften. Ca. 100 Schülerinnen und Schüler lernen Deutsch. Der fünfte Austauschbesuch für unsere Französischschüler fand im September 2013 in Fontenay statt. Im Februar 2014, genau vom 12. bis 20. Februar 2014 d. J. kamen die jungen Franzosen dann zu uns. Nach einer siebzehnstündigen Busreise aus Westfrankreich, vorbei an Paris, Reims, Speyer und Heilbronn wurden die 20 Schülerinnen und Schüler mit ihrem Deutschlehrer Stéphane Bouillaud und seiner Kollegin von ihren Austauschpartnern mit ihren Eltern und unseren Lehrkräften am Mittwoch Abend in der Aula des Musikgymnasium erwartet. Erfreulicherweise kamen die Gäste pünktlich wie angekündigt um ca. 20.00 Uhr an und konnten von ihren Gastfamilien nach einer kurzen Vorstellung gleich mit nach Hause genommen werden. Der erste Tag begann mit einem Frühstück im Speisesaal und der Begrüßung durch die Schulleitung. Am Nachmittag durfte der Besuch des BMW-Werks in Harting auch diesmal nicht fehlen und die jungen Franzosen waren von der kompetenten Führung und den vielen Eindrücken aus der Autoproduktion überwältigt. Am nächsten Tag in der Schule zelebrierte Domvikar Schinko um 8.15 Uhr eine Hl. Messe in der Hauskapelle mit den französischen Gästen und den Französisch lernenden Schüler der 10. und 11. Klassen. Danach besuchten die jungen Franzosen den Unterricht ihrer Gastgeber. Natürlich fehlte auch diesmal eine Führung durch die Sehenswürdigkeiten der Altstadt nicht. Das Interesse war groß und die Temperaturen waren diesmal nicht so niedrig wie im Vorjahr. Danach ging es ins Wochenende zu den Gastfamilien in und um Regensburg, aber auch nach Landshut, München und Passau, denn die Gastgeber und ihre französischen Gäste hatten schulfrei. Für die Franzosen vom Atlantik lockte dann am Montag wieder der winterliche Bayerische Wald und die Rodelbahn am Geiskopf. Begleitet wurde die Gruppe von den Sportlehrern Alexander Fleischer und Peter Ziereis. Einen Höhepunkt stellte wiederum der Besuch des Glasdorfes Weinfurtner in Arnbruck dar, bei dem die Austauschgruppe alles über Glasherstellung und seine Geschichte im Bayerischen Wald erfuhr.
Am nächsten Tag stand ein interessanter Ganztagesausflug nach München auf dem Programm, den Herr Harlander und Herr Kiesel begleiteten. Auch eine Führung und Besichtigung der Spital-Brauerei musste wieder auf dem Programm stehen, die Herr Breu perfekt organisiert hatte.
Zum Abschiedsfest mit Weißwurstessen, Bratwürsten, Wurstsalat, Brezen und Crêpes waren alle gastgebenden Eltern, Kollegen und der Elternbeirat eingeladen und trugen zum Gelingen des geselligen Beisammenseins bei. Am Donnerstag, dem 20. Februar um 8.20 Uhr fuhren die Franzosen – natürlich mit einem dicken Lunchpaket ausgestattet - wieder in Richtung Heimat. Unsere Schüler hatten in der knappen Woche eine tiefe Freundschaft mit den jungen gleichaltrigen Franzosen und Französinnen aufgebaut, so dass auch sie traurig waren, dass der Austausch so schnell vergangen ist. Es gab überhaupt keine Probleme, weder im schulischen noch im außerschulischen Bereich. Das Verhältnis zu und mit den neuen Partnern war von Anfang an sehr harmonisch, kooperativ und sehr freundschaftlich, so dass einer langfristigen Schulpartnerschaft mit dem Lycée Notre Dame wohl nichts im Wege steht. An dieser Stelle möchte die Schulleitung allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Besuches beigetragen haben, herzlich für ihr Engagement danken: den Eltern unserer beteiligten Schüler für die herzliche und unkomplizierte Aufnahme der Gäste, den Schülern der 9., 10. und 11. Jahrgangsstufe für ihre engagierte Gastgeberschaft, denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die sich bei der Programmgestaltung und – durchführung aktiv eingebracht haben, der Internatsleitung für ihre generelle Unterstützung, allen Chorleitern und Herrn Hartmann für ihre Flexibilität bei der kurzfristigen Umplanung von Choreinsätzen und last but not least bei unserer Küchenleiterin Frau Anita Meister mit ihrem Team, denn bei der Verpflegung unserer Gäste fehlte es an nichts. Wir hoffen, dass nach diesem gelungenen Besuch noch viele weitere erlebnis- und erfahrungsreiche Austauschmaßnahmen mit großer sprachpraktischer Motivation folgen werden.

Wolfgang Judenmann Februar 2014

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