Nachhaltige Schulentwicklung beim Musikgymnasium

Samstag, 18. Januar 2014, 20.22 Uhr

Goethe-, Siemens-, Altdorfer- und Albertus Magnus-Gymnasium sind einige der vielen Gymnasien in Regensburg und um Umgebung – und nicht zuletzt das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen. An all diesen Schulen kann man die Allgemeine Hochschulreife erlangen – doch die letztgenannte unterscheidet sich noch einmal von jeglichen; und zwar nicht nur von den Regensburgern, sondern ganz Bayern- und sogar deutschlandweit, denn es trägt nun das Zertifikat „Nachhaltige Schulentwicklung“ des Katholischen Schulwerks in Bayern. Natürlich tragen dieses Zertifikat auch andere Schulen, aber es sind nur wenige: Zum einen muss es eine private Bildungsanstalt sein und zum anderen muss sie dem Bayerischen Katholischen Schulwerk angehören, dessen Mitgliedsschulen auf katholische Bildungs- und Erziehungsarbeit sowie auf Vermittlung christlicher Grundwerte setzen. Und diese Bildungsstätten können sich einer sogenannten „Externen Evaluation“ unterziehen – diese gäbe es zwar auch an staatlichen Schulen, jedoch wird hier nicht explizit auf das religiöse Leben in der Institution geachtet. Und wenn 54 von 65 Einzelaspekten mit „sehr ausgeprägt“ bzw. „ausgeprägt“ bewertet wurden, dann ist dies ein „absolut hervorragendes Ergebnis“ in den Augen des externen Evaluationsteams und Zeugnis für eine Institution, die hervorragende Gesangsausbildung und das Singen in einem der ältesten Knabenchöre der Welt, ein fundiertes und auf das Leben gerichtetes Lernen im Gymnasium mit dem Kernfach Musik sowie das Zusammenleben im Internat mit den vielen verschiedenen Veranstaltungen und dem Angebot zur Entfaltung der Persönlichkeit in allen Facetten bietet und vereint. Und aufgrund dieser Tatsachen kamen am Donnerstag, dem 16. Januar 2014, zahlreiche Gäste zu einer großen Feierstunde in den Wolfgang-Saal der Regensburger Domspatzen. Neben der ganzen Schülerschar erschienen auch eine Abordnung des Katholischen Schulwerks in Bayern, darunter dessen Direktor Dr. Andreas Hatzung, der auch das Zertifikat verlieh, der Protektor der Regensburger Domspatzen, Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, Stiftungsratsvorsitzender Dompropst Prälat Dr. Wilhelm Gegenfurtner sowie Vertreter des Vereins „Freunde des Regensburger Domchors“ und anderen Organisationen der Stiftung. Nebst Laudationen und einem Essay zu den Grundzügen katholischer Erziehungsarbeit wurde die Veranstaltung durch zahlreiche musikalische Einlagen von Schülern, die ihr Können am Klavier oder im Orchester unter Beweis gestellt hatten, sowie einem Auftritt des Konzertchores unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner abgerundet. Am Ende durften sogar alle bei einem großen und festlichen „Adeste fideles“ mitsingen und somit am Großen und Ganzen der Regensburger Domspatzen teilhaben.

Ein Artikel von Jonas Strasser, 10a

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