Tage der Orientierung 2015

Mittwoch, 11. März 2015, 15.09 Uhr

Vom 2. bis zum 4. März ging es für uns Schüler der Q11 in das Exerzitienhaus Werdenfels, hinaus in die abgelegene Natur bei Eichhofen. Dabei wurde unser Jahrgang von Hr. Schinko, Hr. Kugler, Hr. Bauer und Hr. Bauer und Hr. Hofmann begleitet.

Das Ziel – um es einmal vorwegzunehmen – sollte es sein, uns Impulse für unser Leben, unsere Persönlichkeit, unsererZukunft, aber auch durchaus für unseren Glauben zu geben. Wie und mit welchem Erfolg die Tage verlaufen würden, konnte gerade deswegen keiner wissen, weil es hauptsächlich von uns selbst und dem Willen abhing, mit dem wir bereit sein würden mitzuarbeiten.

Wie bei fast jeder solcher Veranstaltungen wurden wir zunächst im Plenum zusammengerufen, aber schon nach kurzem Vorstellen des Programmes und der Hausregeln zufällig in fünf bunt-gemischte Gruppen unterteilt.

Nun ging es schon ans Eingemachte: Wir sollten uns selbst einschätzen, das Selbe mit anderen tun, Arbeitsblätter bearbeiten und daraufhin mit der Gruppe über die Ergebnisse diskutieren; von Zeit zu Zeit lagen wir einfach nur auf Decken im Raum verteilt und lauschten den Worten unseres jeweiligen Gruppenleiters.

Nicht nur die zufälligen zusammengelosten Gruppen, sondern auch die Abwechslung durch verschiedenen Themenkomplexe wie „Die eigene Zukunft“, „Liebe und Sexualität“ oder auch „Kommunikation“ und auch die zahlreichen Pausen zwischen den Einheiten – in denen der Kaffeeautomat im Treppenhaus der beste Freund war - machten das Programm abwechslungsreich: Langeweile war hier wohl kaum aufzufinden!

Zum Tagesablauf gehörten auch die beiden nicht all zu langen 20 minütigen Impulse in der modernen Hauskapelle nach dem Frühstück und nach dem Abendessen, welche eine schöne Abrundung des Gesamten boten.

Das Ende des Programms bildeten die Abendangebote wie etwa „Moderne Märchen“, eine „Traumreise“, „Progressive Muskelentspannung“ oder eine „Taxifahrt durch Rom“. Diese konnten frei ausgewählt und belegt werden, wodurch wiederum neue Gruppen entstanden, Gedanken des Tages noch einmal neu aufgegriffen und ausgeweitet werden konnten.

Auf jeden Fall sollte an dieser Stelle angemerkt werden, was außerhalb der Gruppenaktivitäten passierte: Hierbei geht mein Dank auch jetzt noch als allererstes an das Personal des Hauses Werdenfels, das uns grandiose Verpflegung zur Verfügung gestellt hat und obendrauf noch Utensilien wie etwa die Gitarre, die wir zu bestimmten Zeiten des Tages nur allzu gut gebrauchen konnten:

Denn einer der wichtigsten Bestandteile der Tage der Orientierung ist in jedem Fall das gemeinsame Beisammensein am Abend im sogenannten „Bierstüberl“. Da spielen die einen ihren Geier oder Wenz, die anderen versuchen sich bei einer Partie Risiko gegenseitig zu übervorteilen und die dritten sitzen im Hintergrund und belustigen den Rest der Gruppe mit der Musik, die hier auf jeden Fall nicht Fehl am Platze war. Was auch immer der eigene Beitrag zum großen Ganzen sein möge – hier findet alles zusammen.



Alles in allem kann ich nur Vielem zustimmen, was in der großen Endversammlung und Feedback-Runde schon gesagt wurde:

Die gute Zeitaufteilung und alle gegebenen Freiheiten haben genauso wie das wirklich schöne Haus Werdenfels und die Art der Themenbearbeitung zur allgemein entspannten und in jeder Hinsicht „besonderen“ Atmosphäre beigetragen, was in dem angenehmen und freundschaftlichen Verhältnis zwischen Schüler und Präfekt/Lehrer zu erleben war. Einzig zu bemängeln bleibt tatsächlich die geringe Zeit, die für die TdO zur Verfügng stehen. Wir verweilen nach der erfolgten Rücksprache diesbezüglich in der Hoffnung, dass die nächstjährige Q11 einen längeren Aufenthalt genießen darf und sicherlich dann mit genauso positiven Erfahrungen wie wir dieses Jahr wieder zurückkommen wird und sich auch lange später noch mit positiven Gedanken an die TdO zurückerinnern wird.



Valentin Tribula, Q11

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