Vernichtung durch Arbeit – ein bewegender Besuch in der KZ Gedenkstätte Flossenbürg

Mittwoch, 15. Juni 2016, 00.41 Uhr

Die Aufarbeitung der Geschehnisse unserer Vergangenheit ist unbestritten ein wichtiger Teil politischer Bildung an Schulen. Die Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe setzten sich mit diesem düstersten Kapitel deutscher Geschichte beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg intensiv auseinander.

Tod, Grausamkeit, Holocaust und SS. Das waren vier Schlagworte, mit denen sich die Führung des Öfteren beschäftigte. Die Baracken angedeutet weiß und schwarz mit Steinlinien, nur die Kommandantur thronte noch vollständig am Eingang. Heute eine fast friedliche Stille über dem Gelände, vor nicht einmal achtzig Jahren ein Ort des Schreckens und der Vernichtung. Da kommt einem schon einmal die Frage auf, ob die Anwohner heutzutage noch eine Ahnung haben, was dort zu früheren Zeiten Schreckliches passiert ist. Das Gelände an sich ist bis auf die Kommandantur, das Krematorium und einem Wachturm nur noch durch Markierungen und eine Ausstellung erhalten. Das soll eine gewisse Distanz zum Ort schaffen.

Die Ausstellung befasst sich besonders mit den Einzelschicksalen der Häftlinge und deren weiteren Lebensgeschichten. Man erhält so einen sehr bewegenden Gesamteindruck des Schreckens dieser Zeit und es werden nicht wie sonst üblich die (für Museen typischen) trockenen Fakten gezeigt; vor allem die zahlreichen Biografien von Opfern des KZ führen dem Besucher das individuelles Leid von Menschen, die hier zum Tod durch menschenunwürdige Arbeit verurteilt waren, drastisch vor Augen.

Alex Feih, Konstantin Züllich, Stefan Schneidhuber

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