„Wer liest, kommt weiter“

Samstag, 07. Juni 2014, 16.33 Uhr Zwei Schüler der 6a begegnen Gerhard Polt zum Tag des Buches

Am 10. Mai 1933 wurden in Nazi-Deutschland Bücher verbrannt, u. a. von Erich Kästner. Am 9. Mai gab der berühmte Schriftsteller und Schauspieler Gerhard Polt in der Münchner Erich Kästner-Realschule vor mehr als 400 Schülerinnen und Schülern aus 30 Realschulen und Gymnasien eine Lesung und warb für das Lesen.
Als wir, als Vertreter des Domspatzen-Gymnasiums, mit der U-Bahn ankamen, wurden wir schon von Schülern begrüßt und zur Schule begleitet. Die Turnhalle war bereits voll, und es war schwer, einen Platz zu finden. Die ersten Reihen waren für wichtige Gäste reserviert. Die Lesung war sehr lustig. Gerhard Polt las Geschichten aus seinem Buch „Hundskrüppel“ und spielte Szenen aus seinem neuesten Buch „Kinderdressur“. Diese Szenen trug er mit mehreren Stimmen vor, das war besonders lustig. Dann kam der ernste Teil: Professor Volker Thieler von der Kester-Haeusler-Stiftung, Fürstenfeldbruck, erklärte, warum seine Stiftung 500 Exemplare des Buchs „Wer liest, kommt weiter“ von Friedrich Denk an bayerische Schulbibliotheken stiftet. Auch Frau Dr. Karin Oechslein vom ISB (in dem u.a. die bayerischen Lehrpläne gemacht werden) und Herr StD Hermann Ruch vom „Leseforum Bayern“ warben für das Lesen. Und dann holte Gerhard Polt die Abgesandten der 30 Gymnasien und Realschulen auf die Bühne und überreichte ihnen je ein Exemplar von „Wer liest, kommt weiter“ für ihre Schule. Jetzt wurde es spannend, denn nun wurden die Schüler aufgerufen, Gerhard Polt Fragen zu stellen. Da wir die einzigen waren, die sich meldeten, und dann allein (und nicht wie sonst mit Frau Giehl und unserem Chor) auf der Bühne standen, waren wir schon ein wenig aufgeregt. Aber dann beantwortete Herr Polt alle unsere Fragen sehr freundlich. Wir fragten zum Beispiel: „Welches Buch würden Sie auf eine einsame Insel mitnehmen?“ „Ein Wilhelm Busch-Album“! Und welche Abiturnote er in Deutsch hatte? Er antwortete, dass die nicht so gut war, aber wir sollten uns keine Sorgen machen, weil noch aus jedem etwas geworden sei. Er selber sei froh, wenn auf seinen Grabstein die Note 4 steht.
Nachdem wir von Erich Kästner mit großem Vergnügen schon einige Bücher gelesen haben, lesen wir jetzt Bücher von Gerhard Polt und hoffen, dass der Titel des Buches, das wir für unsere Schulbibliothek bekommen haben, auch stimmt: „Wer liest, kommt weiter.“

Antonio und Francesco Dorner

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