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Tage der Orientierung 2008 im Haus Werdenfels



Alexander Niederhauser, Schüler der 11. Klasse, berichtet über unsere Tage der Orientierung

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Frisch erholt aus den Weihnachtsferien zurück waren wir schon sehr gespannt, was uns in den bevorstehenden drei Tagen erwarten würde. Sprichwörtlich orientierungslos kämpften wir uns am Dienstagmorgen aus den Betten, um rechtzeitig den Bus zu erreichen. Schnell noch den Koffer gepackt, im Laderaum verstaut und schon ging es für die 45 Teilnehmer los nach Werdenfels.

Am Ziel angekommen, bezogen wir sogleich die Zimmer und versammelten uns im großen Plenumssaal. Dort wurde uns dann die Gelegenheit gegeben unsere Erwartungen und Befürchtungen betreffs der TDO zu äußern. Viele erhofften sich Spaß, Freude und die Möglichkeit, die Klassenkameraden besser kennen zu lernen. Am meisten wurde befürchtet, dass die Tage zu religiös werden und wir uns in einem religiösen Bootcamp wieder finden. Nach der Einteilung der Teilnehmer in fünf Gruppen mit den Gruppenleitern Hr. Dir. Schinko, Hr. A. Bauer, Hr. B. Bauer, Hr. Kugler und Hr. Weigand ging es auch schon los. Als erstes Thema machten wir eine Art Selbstfindung. Wir sollten uns über uns selbst Gedanken machen, wer wi8r sind, woher wir kommen. Aufgaben wie z.B. die Lebenslandkarte mit den Orten Kummersee, Stressmühle, Hoffnungsbrücke und vielen mehr regten uns an, über Erlebnisse aus unserer Vergangenheit zu berichten und so unser Leben zu reflektieren.

Der zweite Teil des Tages wurde dann unserer Zukunft gewidmet. Unsere Erwartungen und Befürchtungen kamen zur Sprache und manchem dämmerte, dass zur Erlangung bestimmter Wünsche auch ein Einsatz zu erbringen sei. Aus einer Sammlung vieler verschiedener Schwarz-Weiß Bilder sollten wir die Darstellungen aussuchen, die für uns Lebensangst und Lebenssinn verbildlichten.

Am zweiten Tag stand der Themenkreis Freundschaft, Liebe und Sexualität im Vordergrund. Fast der gesamte Tag wurde in unserer Gruppe diesen Themen gewidmet. Wir diskutierten Fragen wie „Was ist Liebe?“, mit welchem Verhalten beginnt Untreue, muss man heute schon vor dem 18. Geburtstag Sex gehabt haben. Die Bedeutung des sich Aussprechens in einer Partnerschaft wurde hervorgehoben. Trotz des Austausches ernster und wichtiger Argumente kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Der Tag in der Gruppe wurde mit dem Themenpunkt Kommunikation abgeschlossen. Wir lernten die verschiedenen Ebenen einer Botschaft kennen (vgl. Schulz von Thun).

Am letzten Tag trafen wir uns wieder im Plenum zur abschließenden Feedback-Runde. Jeder sollte äußern, was ihm gefallen und was ihm nicht so gefallen habe. Manche kritisierten die Andachten, die ihrer Meinung nach zu häufig stattfanden, andere moserten über das Wetter, das durch total vereiste Wege unsere Nachtwanderung nicht verhindert, aber doch stark verkürzt hatte.

Letztlich überwogen aber die positiven Eindrücke. Das Zusammensein in der Gruppe und die Gespräche erlebte eigentlich jeder von uns als positiv. Des weiteren gab es Lob für das Rahmenprogramm: das Essen war Klasse, die Abendangebote wie Traumreise oder Nachtwanderung kamen gut an, die Gelassenheit und Offenheit zwischen den Gruppenleitern und den Schülern und nicht zuletzt die Abende im Bierstüberl mit Kartenspiel und Gesang (groooßes Tennis!!!) machten die TDO für uns zu einem echten "Highlight".






























 

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