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PDFPNP Waldkirchen – PDF-File, 51.1 KB

PDFDomkonzert Giehl Kritik MZ – PDF-File, 795.4 KB

PDFLeopardendecke fuer Bischof Gerhard Ludwig – PDF-File, 391.8 KB

PDFDomspatzen am Kap der Gegensaetze – PDF-File, 192.7 KB

PDFDomspatzen zu Gast bei Zulu-Krals – PDF-File, 262.8 KB


44. Ehemaligentreffen und Preview "Kathedralen der Donau"

Die Mittelbayerische Zeitung berichtet

Es gab ein volles Programm beim 44. Ehemaligentreffen. Angelika Lukesch berichtet für die Mittelbayerische Zeitung am 12.11.2007.
Hier die wichtigsten Informationen aus dem Artikel:
"Es ist wie in einer Familie!"
Alte Zeiten Zum 44. Mal trafen sich die ehemaligen Domspatzen im "Kaff" zum gemeinsamen Gedankenaustausch und freuten sich, frühere Mitschüler wieder zu sehen.

REGENSBURG. Großes Hallo herrschte am Wochenende in den Räumen der Dompräbende bei den Regensburger Domspatzen. Beim 44. Treffen der ehemaligen Domspatzen - zirka 150 waren gekommen - , freute man sich darüber, alte Freunde zu sehen und alte Zeiten wieder aufleben zu lassen. Ein umfangreiches Programm wurde den Ehemaligen geboten. So wurden die neuen Räumlichkeiten besichtigt, die öffentliche Preview des Filmes "Kathedralen der Donau - unterwegs mit den Regensburger Domspatzen von Regensburg bis Budapest" besucht und eine Chor-Probe im Domkreuzgang arrangiert, bei der der Männerchor der Ehemaligen zusammen mit den Knabenstimmen das Konzertchores unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner auch "Denn er hat seinen Engeln befohlen" von Felix Mendelssohn-Bartholdy einstudierte.
Am schönsten jedoch war es, alte Freunde wieder zu sehen. So trafen Michael Uhl, der aus Berlin angereist war und 1965 sein Abitur bei den Domspatzen abgelegt hatte, Alexander Metz aus München, Reiner Steffens aus Paderborn und Peter Hornung aus Nürnberg zusammen. Sie waren damals vor 40 Jahren schon Freunde, und das Entzücken beim Treffen war sprechend groß.
"Das ist eben wie eine richtige Familie", meint Michael Uhl zur MZ. Man verliere nie so ganz den Kontakt, auch über die Jahrzehnte hinweg nicht, und man freue sich immer wieder unglaublich, wenn man sich wiedersehe. Alte Erinnerungen werden wach und Alexander Metz deutet auf Peter Hornung. Leise sagt er zur MZ: "Der Peter, das war ein phänomenaler Solist. Der konnte noch mit 15 Jahren bei den Knabenstimmen mitsingen."

Hat es Spaß gemacht?
Die MZ hörte sich im Anschluss an die Preview bei den Zuschauern um, wie ihnen der neue Film über die Domspatzen-Konzertreise gefallen hat.

Hans Weber, Regensburg: "Mir hat am Film besonders gut die großartige Gesamtkomposition gefallen. Kulturelle, musikalische, architektonische und menschliche Bezüge wurden hergestellt und in sich geschlossen gezeigt. Der Film transportiert sowohl den besonderen Geist jedes besuchten Orts als auch den der Musikalität."


Dr. Wilhelm Gegenfurtner, Mallersdorf: "Mir haben zwei Dinge besonders gut gefallen: Zum einen wurde einmal richtig deutlich, dass es sich bei den Domspatzen um einen Kathedralchor handelt. Außerdem wurde die Landschaft des Donauraums von der Geschichte her beleuchtet und es wurde sichtbar, dass sich hier, wie überall in Europa christliche Wurzeln finden."

Helmut Petz, Regensburg: "Ich fand den Film sehr beeindruckend wegen der guten Kameraführung. Es wurden sehr schöne Blickwinkel gezeigt von der Donaulandschaft und den Kathedralen. Vor allem jedoch haben die Domspatzen beeindruckt." (lla)


Die Domspatzen im neuen BR-Film

Die Domspatzen waren im Sommer dieses Jahres auf der Donau unterwegs zu den Kathedralen entlang des Flusses in Österreich und Ungarn.
Das bayerische Fernsehen hatte die Buben auf der Sommer-Konzertreise begleitet und einen Film mit dem Titel "Kathedralen der Donau - mit den Regensburger Domspatzen stromabwärts" unter der Regie von Marius Langer gedreht.
Hubert Schöne vom Bayerischen Fernsehen, der den Film gemacht hat, und Domkapellmeister Roland Büchner präsentierten den Streifen in einer Preview im Wolfgangssaal vor großem Publikum.
In diesem Rahmen wurde auch die dabei entstandene CD präsentiert, sowie ein Buch zur Konzertreise, das von Hubert Schöne geschrieben und vom ehemaligen Domspatz und Fotograf Michael Vogl bebildert wurde.
Auch wurden die Ehrenauszeichnungen für den überaus großen Verkaufserfolg der CD "Konzert für Papst Benedikt" von Helmut Brossmann von der Multi-Media-Marketing verliehen.
Der Film wird am 19. Dezember im Bayerischen Fernsehen um 19 Uhr in der Reihe "Stationen" gezeigt.


PDFAblauf und Programm des Ehemaligentreffens 2007 – PDF-File, 22.7 KB

PDFWiener Zeitung - Interview mit Georg Ratzinger (31. August 2007) – PDF-File, 53.8 KB


Konzerte im Kloster Metten: Domspatzen mit dem Wunder der klanglichen Transparenz

Domkapellmeister Roland Büchner mit dem Chor und Organistin Felizitas Rodach zu Gast in Metten am Samstag, 28. Oktober 2006

Metten: In der letzten Veranstaltung der diesjährigen  Konzerte im Kloster Metten gastierten am vergangenen Samstagabend  die Regensburger Domspatzen in der vollbesetzten Stiftskirche. Dieser weltberühmte Chor, der auf eine über 1000-jährige Tradition zurückblicken kann, unter der Leitung von Domkapellmeister Roland Büchner konnte 2005 seinen internationalen Ruhm  noch steigern durch seinen Auftritt im Rahmen eines Galakonzerts zusammen mit  den Münchner Philharmonikern vor Papst Benedikt XVI. in Rom.

Zu Beginn in Metten Werke des 16. Jahrhunderts: „Hosanna filio David“ von L. da Vittoria (1548 bis 1611), „Ecce vidimus“ von M.A. Ingegneri (1547 – 1592) und von O. di Lasso  (1532 bis 1584 „In monte Oliveti“, alles Hauptmeister der Motette, mit den Stilmitteln der Renaissancemusik. Auffallend bei den Domspatzen: der betont leichte Ansatz , die blitzsau- beren Phrasierung und ein federndes Parlando anstatt kerniger Legato-Bögen. Dazu passte auch der fünfstimmige Satz von M. Haller (1840 bis 1915) „Surrexit pastor bonus“.

Im zweiten Block Komponisten des 19. Jahrhunderts von F. Mendelssohn-Barthold(1809 bis 1847) die berühmte achtstimmige Motette „Jauchzet dem Herrn“ und von Fr. Commor (1816 bis 1886) ein Satz zum Atemholen: „Jerusalem, Freude war die verheißen“. Die romantische, etwas vergrübelte Schreibweise des 19. Jahrhunderts kam dem Chor entgegen, es mangelt ihm auch nicht an Körperlichkeit, besonders bei den Männerstimmen.

Die junge Meister-Organistin Felizitas Rodach, in Metten immer wieder gerne gehört, spielte an der Sandtner-Orgel die beiden großen f-Moll-Fantasien KV 594 und 608 von W. A. Mozart. Aus beiden formte sie je ein klangliches Kabinettstück, die fugale Fantasie unverklei- stert, äußerst farbig, frei gestaltet, in glasklarer Diktion.

Im zweiten Teil einleitend Chorwerke von M. Reger (1873  bis 1916): „Wir glauben an einen Gott“, „Unserer lieben Frauen Traum“, schließlich der achtstimmige Satz „Der Mensch lebt und besteht“, in zwei Terrassen geformt, bei den Abschluss-Takten blieb buchstäblich die Zeit stehen …

Gegen Ende noch einmal chorische Prunkstücke, u.a. Rheinbergers (1939 bis 1901) „Dextera Domini“, von M. Duruflé (1902 bis 1986) „Ubi caritas et amor“ oder „Oremus pro Pontifice“ achtstimmig von L. Perosi (1872 – 1956). Wiederum ersichtlich, dass der Chor weit mehr „Una-voce-Instrument“ ist als  eine Versammlung von Eigenpersönlichkeiten, technisch äußerst versiert und stilistisch überall zu Hause. Das Wunder der klanglichen Transparenz, einer vollkommenen Homogenität bei aller Vielstimmigkeit vollbrachte Roland Büchner mit seinen Sängern. Die Elektrisierung durch musikalische Leidenschaft steht unverändert Büchners poetischer Kraft zur Seite. Ovationen, als  Zugabe Mendelsohns „Denn er hat seinen Engeln befohlen über dir…“.

 

Deggendorfer Zeitung vom 30.10.2006

 



Regensburger Domspatzen mit Matthäus-Passion in München

Kritik von Paul Winterer (dpa/lby)

München (dpa/lby) - Mit einem der größten Werke der Kirchenmusik

sind die Regensburger Domspatzen eine Woche vor Ostern von der Donau an die Isar gereist. Im ausverkauften Herkulessaal der Münchner Residenz führte der Knabenchor mit über tausendjähriger Tradition am Samstagabend Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion auf.
Domkapellmeister Roland Büchner scharte dazu neben seinen Singknaben und jungen Männerstimmen einige der besten Solisten der Alte-Musik-Szene und mit dem Concerto Köln ein Spitzenensemble der historischen Aufführungspraxis um sich. Die über hundert Mitwirkenden und Büchners tief religiöse Interpretation des dreistündigen Werks wurden zu Garanten eines am Ende mit Ovationen bedachten Konzerts.
Die von ihrem Domkapellmeister präzise vorbereiteten Domspatzen überzeugten durch homogenen Chorklang, saubere Intonation und eine klare Artikulation. Als Glücksgriff erwies sich der kurzfristig eingesprungene Evangelist Matthew Beale, der die Rolle als Erzähler der Leidensgeschichte Jesu vollendet schön in der Stimme und dramatisch in der Darstellung ausfüllte. Nicht minder dramatisch legte Manfred Bittner die Partie des Christus an. Sein schlank geführter Bass-Bariton gibt der Rolle eine fast jugendhafte Gestalt - unschwer herauszuhören, dass er in Jesus eher den Kämpfer als den Leidenden sieht.
Ganz auf die Strahlkraft ihres beinahe knabenhaft klingenden Soprans setzt Gerlinde Sämann, die betont zurückhaltend kaum über das Mezzopiano hinausging. Gewöhnungsbedürftig ist nach wie vor, die Altpartie in Oratorien einer darauf spezialisierten Männerstimme anzuvertrauen. Jan Kullmann fühlte sich darin zwar sichtlich wohl, sein Altus kam jedoch mitunter etwas schrill daher. Vor einer großen Karriere dürfte der junge Tenor Maximilian Schmitt stehen, der die Arien der Passion mit ebenso lyrischer wie zupackender Stimme vortrug. Beinahe ebenbürtig entledigte sich Christian Maria Schmidt der Baß-Arien und undankbaren Nebenrollen des Oratoriums.
Im Concerto Köln wusste Roland Büchner ein auf historischen Instrumenten bzw. Nachbauten spielendes Orchester an seiner Seite, das auf kleinste Nuancen in der Werkdeutung reagiert. Welch
musikalische Reife in diesem Ensemble steckt, wurde deutlich, wenn einzelne Mitglieder solistisch hervortraten. Wie gut aufeinander eingespielt indessen die Musiker sind, zeigte sich darin, dass
Büchner sich in mancher Arie getrost neben das Dirigentenpult setzen und die Interpreten selbstständig agieren lassen konnte.
Danach widmete er sich wieder umso mehr dem Chor, den er in den verinnerlicht vorgetragenen Chorälen und den dramatisch artikulierten Doppel-Chören die ganze Bandbreite der Domspatzen-Kultur aufzeigen ließ. Am Ende dankten es die Zuhörer mit minutenlangem Applaus, den
der musikalische Leiter Roland Büchner inmitten seines großen Ensembles sichtlich genoss.



Jahrtausend-Konzert

Rudolf Neumeier in der Süddeutschen Zeitung vom 18.2.2006

Legendäre Auftritte? Nun, zur Zeit ist oft die Rede von Jonny Cashs Auftritt im Gefängnis von St. Quentin, Texas. Dann: Die Beatles auf dem Dach ihres Apple-Studios in der Londoner Savile Row. Oder: Udo Lindenberg 1983 in Berlin Ost. Und jetzt natürlich die Regensburger Domspatzen in der Sixtinischen Kapelle, Oktober 2005. Das Konzert für den Heiligen Vater. Chormanager Christof Hartmann verpackt seinen Enthusiasmus natürlich in die gebotene kreuzkatholische Sachlichkeit. Diese "von enormem Medieninteresse begleitete" Darbietung werde "in den Annalen der mehr als tausendjährigen Geschichte des Chores einen herausragenden Platz einnehmen", teilt er mit. Die Domspatzen fliegen auf einer Euphorie-Welle: 50 000 Exemplare ihrer Papst-CD haben sie inzwischen verkauft. Pro Stück verdienen sie mindestens einen Euro, Geld, das dem Internat ebenso zugute kommt wie der Schule. "Wenn wir nur 20 000 verkauft hätten", sagt Hartmann, "wäre ich schon zufrieden gewesen." Nun wagen sich die Domspatzen an ein Werk, das sie seit 1968 nicht mehr gesungen haben: Johann Sebastian Bachs Matthäus-Passion. Am Wochenende vor Ostern werden sie es mit dem Ensemble Concerto Köln zweimal in Regensburg und einmal in München aufführen. Für den Sommer plant Domkapellmeister Roland Büchner die Welturaufführung von Joseph Haydns Schöpfung in einer Bearbeitung für Knabenchor und Blechblas-Orchester. Wieder was für die Annalen. 



Spatzen gehen im nagelneuem Bus auf Tour

Der "Kaff-Bomber" ist jetzt gemietet statt gekauft

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Der Vorgänger-Bus hatte nach zwölf Jahren 240 000 Kilometer auf dem Tacho; er wurde im Sommer ausrangiert. Ein neuer hätte rund 380000 Euro gekostet - viel Geld für die 20000 Kilometer, die der Chor im Jahresschnitt per Bus zurück legt. Die "Freunde des Domchors", auch Trägerverein der Domspatzen-Stiftung, entschieden, einen Kooperationspartner zu suchen, statt ein neues Fahrzeug zu kaufen. Fritz Dechant aus Steinsberg, schaffte schließlich einen Drei-Sterne-Bus an, den er, gegen Sonderpreis, vorrangig dem Domchor zur Verfügung stellen wird. Dank der insgesamt 20 Busse des Unternehmens sei ausreichend Flexibilität gesichert, betonte Chormanager Christof Hartmann. Die Kooperation spart, im Vergleich zum Kauf, pro Jahr ungefähr 15000 bis 20000 Euro. Der 420 PS starke "Kaff-Bomber", wie der Bus bei den Buben heißt, ist nach den Vorstellungen der Domspatzen eingerichtet und trägt auf der royalblauen Karosserie ihren Schriftzug. Den Jungs gefällt das neue Fahrzeug gut. "Der hat mehr Komfort. Und Flachbildschirme, für die Konzertreisen", freute sich Korbinian aus der Siebten. "Und der DVD-Player ist auch was Neues", stimmte sein Klassenkamerad Leon zu. Internatsdirektor Domvikar Rainer Schinko gab dem Bus gestern den Segen. Heute starten die Spatzen in die Schweiz. Unter anderem in Zürich, St. Gallen, Basel, Chur und Luzern sind Auftritte angesetzt. Auf der elftägigen Tournee führt der Chor mit der Swiss Army Brass Band und international renommierten Solisten Haydns "Schöpfung" auf. Die Extra-Bearbeitung des Oratoriums hatte bei den Schlossfestspielen 2006 ihre Uraufführung erlebt. Gestern wurde im Musikgymnasium an der Reichsstraße auch die Doppel-CD präsentiert, die nach dem Auftritt bei Thurn und Taxis eingespielt worden war. Quelle: Mittelbayerische Zeitung (5.10.2006)


 

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