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Geschichtsunterricht in 3D
Die Klasse 9 a hatte Gelegenheit, die 3D-Ausstellung der Firma Arctron zu besuchen. Herr Martin Schaich führte die Schüler persönlich zu den verschiedenen Stationen, an denen anschaulich die neueste Technik vorgestellt wurde, die in der Archäologie eingesetzt wird. So wird etwa beim „Airborne Laserscanning“ die Landschaftsoberfläche erfasst, was ein sehr detailliertes Bild ergibt; dabei wird nämlich der Bewuchs ausgefiltert. Aber auch extrem komplexe Oberflächen zum Beispiel von Mauerstrukturen können erfasst und aufgrund der großen Datenmenge nach Bedarf zergliedert werden. Der nächste Schritt ist nicht mehr weit: Mit diesen Daten lassen sich präzise Modelle anfertigen, von Landschaftsstrukturen, Gebäuden oder kleinen Gegenständen. So bot die Ausstellung auch eine verkleinerte Kopie (1:2) des Konstantinkopfes vom Kapitol in Rom. Die Schüler ließen sich interessiert alles zeigen und probierten selber einiges aus. So mancher kam dann in seiner Freizeit wieder, um noch mehr zu sehen.
Bernhard Gietl
Dreidimensionale Archäologie - eine Exkursion
Bilder: Gietl
