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Deutschland sucht den Superhasen - wer bekommt des Königs schöne Tochter!

Das Schülertheater 2010 in Bildern (alle Bilder Helmut Ermannsreiter)


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Ein Sommernachtstraum in Bildern


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Jedermann - Schülertheater mit dem berühmten Werk von Hugo von Hofmannsthal

alle Bilder von Helmut Ermannsreiter


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Schülertheater 09: Ein "Sommernachtstraum"

Auch in diesem Jahr, dem zweiten Jahr unter neuer Leitung, verließen einige „Stars“ der letzten Jahre die Theatergruppe und machten Platz für neue Talente. So besuchen die meisten Schauspieler momentan die neunte oder zehnte Klasse. Auch konnten neben Daniela Ring drei neue weibliche Akteure vom Mariengymnasium hinzugewonnen werden. Ausgewählt wurde diesmal „Ein Sommernachtstraum“ von Shakespeare.

Das Stück spielt teilweise in Athen, wo Herzog Theseus (Lukas Kallup) seine Hochzeit mit Hippolyta (Lena Rummel) plant, und teilweise im nahe gelegenen Wald, wo Oberon (Raffael Burkhardt) und Titania (Lena Koller) über das Elfenreich herrschen. Einige Tage vor dem großen Fest kommt Egeus (Maximilian Rädlinger) zum Herzog, um seine Tochter anzuklagen, welche nicht in den gewünschten Schwiegersohn Demetrius (Joshua Noah) sondern in Lysander (Maximilian Gradl) verliebt ist. Sollte sie sich dem Wunsch des Vaters nicht beugen, droht ihr im schlimmsten Falle der Tod. Deswegen beschließen die beiden Liebenden in den Wald zu fliehen. Demetrius und die in ihn verliebte Helena (Verena Krempl) folgen ihnen heimlich. Im Wald sorgen das ewig streitende Elfenkönigspaar, sowie Oberons Diener Puck (Daniel North) für Verwirrung. Und dies nicht nur unter den vier jungen Athenern, sondern auch untereinander (Titania „verliebt“ sich in den mit einem Eselskopf versehenen Weber Niklas Zettel (Roman Rothenaicher)) und unter einigen Handwerkern, die sich heimlich im Wald treffen, um unter der Leitung von Peter Squenz (Cornelius Schröder) auf liebeswert stümperhafte Weise das Theaterstück „Romeo und Julia“ für Theseus’ Hochzeit einzustudieren. Trotz fälschlich und absichtlich verabreichter Liebessäfte sowie anderem faulen Zauber bekommt am Ende jedes Töpfchen sein Deckelchen ab, und auch das eingeübte Theaterstück findet anklang. Zum Abschluss bittet Puck das Publikum, falls das Stück nicht gefallen haben sollte, alles als einen Traum anzusehen - einen Sommernachtstraum!

Die Handlung des „Sommernachtstraum“ ist Shakespeares eigene Erfindung, eine Tatsache, die nur auf ganz wenige seiner Dramen zutrifft. Was er für den „Sommernachtstraum“ aus älteren Quellen übernimmt, sind Einzelheiten, die nur als Motive und Bausteine in neue Zusammenhänge treten. [...] Wie im Schachspiel werden Figuren ohne eigenen Willen bewegt und immer wieder neuen Beziehungen zugeführt. Sie haben mehr symbolische als individuelle Funktion. Das Überspringen der Liebe vom einen zum andern, die Auswechselbarkeit der Leidenschaft wäre bei unverwechselbaren Charakteren viel weniger überzeugend. (aus: Nachwort zum Sommernachtstraum, Hamburger Lesehefte Verlag, Heft 127)

Sabine Huckle und Christian Gröninger



Aug in Aug mit dem Tod: Jedermann in der Inszenierung des Musikgymnasiums.

Das sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Das Schülertheater der Regensburger Domspatzen inszeniert Hofmannsthals Jedermann.

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Die „Story“ ist schnell erzählt. Jedermann, ein wohlhabender Lebemann, sieht sich völlig unerwartet mit dem Tod konfrontiert. Verzweifelt versucht Jedermann eine Begleitung für seinen schweren Gang ins Jenseits zu finden. Zunächst vergebens: Weder seinen Knecht noch seine Freunde noch sein Geld kann er mitnehmen. Erst als seine Werke und sein Glaube auftreten, erkennt er, worauf es im Leben wirklich ankommt, bzw. angekommen wäre. Die Erkenntnis kommt aber nicht zu spät. Letztlich scheidet er mit sich und der Welt im Reinen als Bekehrter aus dem Leben.
Den Theaterleuten, zum ersten Mal unter der Leitung von Sabine Huckle und Christian Gröninger, ist es vorzüglich gelungen, das zeitlose Stück lebendig zu inszenieren. Von der Buhlschaft zum Mammon, vom Tod bis zum Teufel, alle Rollen waren außerordentlich glaubwürdig besetzt und wurden mit viel Witz in Szene gesetzt. Dass Jedermann auch wirklich jedermann sein kann, macht die Gruppe durch eine dreifache Besetzung der Hauptrolle deutlich. Lukas Kallup, Uwe Gottswinter und Lukas Deutscher ist es geglückt verschiedenste Facetten eines Jedermann zu zeigen.
Ein durch und durch spannender Theaterabend. Die zahlreichen Gäste dankten es den Akteuren durch minutenlangen tosenden Applaus. Fast wären sie zu spät zum anschließenden EM-Viertelfinale Deutschland-Portugal gekommen. Aber das ist ein anderes Kapitel.
Wer die Gelegenheit hat, sollte nicht säumen. Das Stück wird nur noch zweimal geboten und zwar am Montag, 23.6.08 in der Grundschule Irlbach und am 24.6.08 im Thon-Dittmer-Hof Regensburg um 20:00 Uhr, bzw. um 20:30 Uhr.

Christian Kreikle



Unterm Rad - Josef Poitschs letzte Inszenierung...

alle Bilder von Helmut Ermannsreiter


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Schülertheater am Musikgymnasium

Glaubt man aktuellen pädagogischen Ratgebern für Unterricht und Kultus, sollte eine Schule sich bemühen, der gesamten Schulfamilie eine einzigartige Heimat zu geben, in der das Lernen und Lehren Freude macht und dabei die ganzheitliche Erziehung im Mittelpunkt steht.
Dabei kommt neben musikalischen und künstlerischen Angeboten dem Schulspiel wohl die besondere Aufgabe zu, diesem Auftrag gerecht zu werden; des weiteren gibt das Schülertheater heute vielen Gymnasien die Möglichkeit, das oft zitierte eigene „Schulprofil“ regelrecht zu produzieren.

Wenn man nun in der bayerischen Schullandschaft nach Gymnasien, an denen ein solches Schulprofil bereits besteht, suchte, man würde bald auf das Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen stoßen:
Einzigartig geprägt durch den weltberühmten Chor, aber auch von Anfang an darum bemüht, andere Begabungen der Schüler neben dem Singen zu fördern.
Das Schulspiel spielte am Musikgymnasium immer schon eine grundlegende Rolle, wenn auch mit wechselnder Intensität.

Das Sprechtheater der ersten beiden Jahrzehnte, in den Jahresberichten nur spärlich dokumentiert, ist geprägt vom Theaterspielen in den Klassen oder von kleineren Aufführungen in der Turnhalle. Theodor Poitsch hat dies besonders gefördert und es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst vielen Schülern das „Freispielen“ zu ermöglichen. Vielen Ehemaligen werden als Mitwirkenden und Zuschauern die Aufführungen von H.Sachs-Stücken wie „Der fahrende Schüler im Paradies“ oder verschiedene Puppentheater in guter Erinnerung sein.
Ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit (Regensburger Schülertheater im Thon-Dittmer-Hof) trat das Schülertheater am Musikgymnasium mit der Gründung einer Theatergruppe zu Beginn der Achtziger Jahre.
Trotz der hohen chorischen Belastung war es eine Initiative von Schülern, die dies möglich machte.
Unter der Leitung von Bernhard Hiller und dann Werner Kuchar wurden u.a. Stücke wie Gogols „Der Spieler“, Bethencourts „Der Tag, an dem der Papst gekidnappt wurde“ und Ustinovs „Die Liebe der vier Obersten“ inszeniert.
Peter Wenk und Dietgard Nitz, heute aus dem Regensburger Theaterleben kaum mehr wegzudenken, verdienten sich dabei die ersten Lorbeeren.
Nach einer kürzeren Durststrecke wurde das Sprechtheater wieder durch Schülerinitiative (F.Blasch) neu belebt.

Unter Josef Poitsch mit Unterstützung durch Uwe Weigand und später Joachim Cistecky etablierte sich eine neue Theatergruppe, die seit 1995 wieder größere Werke auf die Bühne bringt und durch die Teilnahme an den Regensburger Tagen der Schülertheater und Gastspiele in Irlbach/Bayern auf sich aufmerksam gemacht hat.

Folgende Aufführungen fanden statt:
1995 Theatervormittag mit Stücken von Loriot, Helmle, Hinck, Jahn
1996 „Biedermann und die Brandstifter“ von Max Frisch
1997 „Romulus der Große“ von Friedrich Dürrenmatt
1998 Theatervormittag mit Stücken von Friedell, Polt, Lewandowsky, Schmidt
         „Zehn kleine Negerlein“ von Agatha Christie
1999 „Goethe im Examen“ im Rahmen der Goethe – Stunde „Andorra“ von
         Max Frisch
2000 „Mein Freund Harvey“ von Mary Chase
2001 „Das heilige Experiment“ von Fritz Hochwälder
2002 „Tschurangrati“ von Gerhard Polt
2003 „Der unbekannte Soldat und seine Frau“ von Peter Ustinov
2004 „Der Revisor“ von Nikolai Gogol
2005 „Affäre Blum“ von R.A.Stemmle
2006 "Unterm Rad" von Hermann Hesse

Josef Poitsch



Unser Schülertheater in der Presse


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Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen
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