Re-Start: Chöre dürfen wieder proben

Mittwoch, 17. Juni 2020, 18.59 Uhr Kunstminister Bernd Sibler verkündet weitere Öffnung des Kunst- und Kulturbetriebs: „Singen und Chorgesang gehören fest zur kulturellen Seele Bayerns“

Ab dem 22. Juni ist nun auch das Proben für die Domspatzen unter Einhaltung strenger Schutz- und Hygienemaßgaben wieder möglich. Das hat das Bayerische Kabinett in München beschlossen. Kunstminister Bernd Sibler, der sich in den vergangenen Wochen für eine Öffnung des Proben- und Veranstaltungsbetriebs im Laien- und Profimusikbereich eingesetzt hatte, betonte: „Das gemeinsame Singen in Chören hat in unserer bayerischen Musiklandschaft einen sehr hohen Stellenwert. Singen und Chorgesang gehören fest zur kulturellen Seele Bayerns. Ich freue mich deshalb sehr, dass nun auch alle Sängerinnen und Sänger in Bayern wieder ihrer Leidenschaft nachgehen können und das Singen in Chören wieder möglich sein wird.“ In vielen Gesprächen habe Kunstminister Sibler gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der bayerischen Chorlandschaft intensiv nach Wegen und Möglichkeiten für die Wiederaufnahme des Chorbetriebs gesucht. „Ich danke allen, die sich in diese Diskussion eingebracht und Ideen zu verantwortungsvollen Schutz- und Hygienekonzepten beigetragen haben!“, so der Minister. Es sei eine gute Nachricht für das Musikleben in Bayern, „dass die aktuelle Situation den Chorbetrieb wieder zulässt“.

Auch die Domspatzen haben im Ministerium ein fein und detailliert ausgearbeitetes Schutz- und Hygienekonzept zur Wiederaufnahme der Probenarbeit vorgelegt. Zusammen mit drei weiteren bayerischen Knabenchören setzten sie sich für den zeitnahen Re-Start ein. "Online-Proben sind auf Dauer überhaupt kein Ersatz. Unsere kleinen und großen Sänger wollten so gerne wieder gemeinsam loslegen", sagt Domkapellmeister Christian Heiß. Die Domspatzen waren die letzten Monate "ihrer Seele beraubt". Er freut sich, dass nun wenigstens wieder in Stimmgruppen trainiert werden kann. Allerdings sei klar, dass die Probenarbeit immer mit Blick auf die Gesundheit aller stattfinden wird. Und ohne das Vertrauen und die Zustimmung der Eltern gehe nichts. 

Laut Ministerium sind ein Mindestabstand der Sängerinnen und Sänger von zwei Metern, regelmäßige Lüftungsintervalle und eine Begrenzung der Probendauer vorgegeben. Das Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst wird in Abstimmung mit dem Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ein entsprechendes Hygienekonzept entwickeln und zeitnah veröffentlichen. Die Regensburger Domspatzen bereiten derweil den Start vor. Die neuen Probenräume mit guter Durchlüftung und genügend Platz bieten beste Voraussetzungen. 

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