Nachmittagsbetreuung für 1. und 2. Jahrgangsstufe ist bei uns kein "Muss"

Die Kinder der 1. und 2. Klasse können wahlweise auch bereits um 13 Uhr nach Unterricht und Chor/Ward/Musische Förderung abgeholt werden oder nach Hause gehen / mit dem öffentlichen Bus fahren. So haben Eltern auch die Möglichkeit, ihr Kind selbst in der Freizeit und bei der Hausaufgabe zu betreuen und Mittagessen selbst zuzubereiten. Es ist jedoch auch möglich, die Jungen bereits ab der 1. Klasse bis 14.15 Uhr oder bis 16 Uhr an unserer Schule betreuen zu lassen.

Verlängerte Mittagsbetreuung - Betreuungskonzept

Das Angebot richtet sich an die Schüler der Grundschule der Regensburger Domspatzen. Verantwortlich für das Angebot ist der Schulträger in Zusammenarbeit mit der Schulleitung/Leitung der verlängerten Mittagsbetreuung der Grundschule der Regensburger Domspatzen (Leitung Erzieherinnenteam).

Schulträger ist die gemeinnützige Stiftung Regensburger Domspatzen,
eine Stiftung des öffentlichen Rechts.

Die Nachmittagsbetreuung

  • 1. Klasse
    Betreuung nach Schulschluss bis 14.15 Uhr (Mittagsbetreuung)
    oder wahlweise bis 16.00 Uhr (verlängerte Mittagsbetreuung).
  • 2. Klasse 
    Betreuung nach Schulschluss bis 14.15 Uhr (Mittagsbetreuung)
    oder wahlweise bis 16.00 Uhr (verlängerte Mittagsbetreuung).
  • 3. Klasse
    Betreuung nach Schulschluss bis 16.00Uhr                                                  (verlängerte Mittagsbetreuung, keine Wahlmöglichkeit).
  • 4. Klasse
    Betreuung nach Schulschluss bis 16.00 Uhr
    (verlängerte Mittagsbetreuung, keine Wahlmöglichkeit).

Häufig gestellte Fragen

Wie gestaltet sich der Nachmittag? 

Integraler Bestandteil ist neben der professionellen Hausaufgaben- und Freizeitbetreuung bei den Regensburger Domspatzen auch die musikalische Förderung durch Stimmbildung und Chorstunden, sowie die musische Förderung durch Musik und Bewegung. 

 

Unter "2. Freizeitangebote und Freizeitbetreuung" finden Sie mehr zu diesem Thema.

1. Klassenstruktur und Erzieherschlüssel

Das Betreuungskonzept der Grundschule der Regensburger Domspatzen beinhaltet, dass je eine Erzieherin oder ein Erzieher für eine Klasse zur Verfügung steht. Ab dem frühen Vormittag begleitet die Erzieherin die Klasse im Unterricht (Differenzierung, Individualisierung, Unterstützung der Lehrerin,…). Auch am Nachmittag werden die Gruppen in der Freizeit und bei der Hausaufgabe von einer Erzieherin betreut.

Die Jahrgangsstufen 1 bis 4 werden in der Nachmittagsbetreuung in Gruppen geführt. Die Gruppen- und Klassenzusammensetzung kann sich am Nachmittag auflösen und wechseln: zwei Chorleiter bieten musische Förderung an, die Erzieherinnen Nachmittagsangebote zur Wahl: Schulhausgestaltung, Turnhalle (z.B.  Fußball), FIFA-Kunstrasenfeld, Kicker, Klettergerüst, Spaziergang, Angebote im "Ruheraum" oder im "Toberaum"…. Die Chorleiter und Erzieherinnen arbeiten dabei eng zusammen.

Meine Klasse ist mein Nest

Jeder (Klassen-)Gruppe steht für die Hausaufgabenbetreuung ein eigener Raum mit geeigneter Einrichtung zur Verfügung. Dieser Raum fungiert gleichzeitig am Vormittag als Klassenzimmer (Prinzip: „Meine Klasse ist mein Nest“). Zusätzlich stehen für die intensive Betreuung der Schüler Gruppenarbeitsräume und Differenzierungsräume zur Verfügung.

2. Freizeitangebote und Freizeitbetreuung

Abwechslungsreiche Freizeitangebote

An sportlichen Möglichkeiten stehen den Schülern die Turnhalle und in Absprache mit dem Gymnasium der gesamte Sportplatz mit Hartplatz und Kunstrasenplatz, sowie das Beachvolleyballfeld zur Verfügung. 

  • Darüber hinaus wird den Schülern Möglichkeit für Kicker- und Tischtennisspiel geboten.
  • Ein Klettergerüst am Pausenplatz bietet Platz für Bewegung.
  • Eine kleine Sandgrube steht den kleinen Schülern (1./2. Klasse) zur Verfügung.
  • Zwei große Spielsäle stehen für Konstruktion mit Bauklötzen, Brettspiele, Bastelangebote und vielfältige weitere Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung.
  • Der Speisesaal kann als „Medienraum“ umfunktioniert werden für eventuelle DVD-Vorführungen.
  • Ein "Ruheraum" bietet Platz für Entspannung, Ruhe und Erholung.
  • Ein "Toberaum" bietet Platz für Bewegung, Kinder dürfen hier auch einmal laut sein.
  • Ein großer und ein zwei kleine Chorsäle stehen für Chor, musische Förderung, Schulspiel, Musik- und Bewegung zur Verfügung.
  • Musische Förderung beinhaltet beispielesweise Singspiel Theater für bestimmte Auftritte oder Stimmbildung Einzelunterricht bei Bedarf.
  • Erzieherinnen bieten flexibel wechselnde AGs an: AG Schulhausgestaltung, Leseprojekte, Projekt „Zeitung in der Schule“: Wir lesen in der MZ, schreiben Artikel,…

 Freizeitbetreuung

Ziel der Betreuung bei den Freizeitangeboten ist es, durch einen möglichst engen Kontakt zu unseren Schülern eine persönliche, von Vertrauen geprägte Bindung aufzubauen. 

Ein weiterer, wichtiger Aspekt der Freizeitbetreuung ist die Möglichkeit zu gezielten Gesprächen mit den Schülern, etwa um Konflikte zu lösen oder diesen präventiv entgegenzuwirken.

Schulische und chorische Arbeit sind eng verzahnt. Die Erzieherin vom Vormittag ist auch am Nachmittag bei den Kindern, die beiden Chorleiter Herr Büchner und Herr Gleißner sind allen Kindern vertraut, sie arbeiten eng mit den Erzieherinnen zusammen und gestalten gemeinsame Projekte. 

Der starre Klassenverband kann in der Freizeit aufgelöst werden, damit die Kinder eine Wahlmöglichkeit nach Interessenlage bekommen. Auf eine "Überfrachtung" mit externen Angeboten wird verzichtet, um die Freizeitgestaltung am Nachmittag möglichst flexibel gestalten zu können. Der Chor soll die Möglichkeit haben, projektorientiert arbeiten zu können.

3. Hausaufgabenbetreuung

Die Hausaufgabenbetreuung in den Klassen 1-4 findet in einem zeitlich festen Rahmen statt und wird nach zwei verschiedenen Zeitplänen gehandhabt. Dadurch werden die Freizeiten möglichst entzerrt, eine intensivere Betreuung der Schüler und eine optimale Auslastung der zur Verfügung stehenden Räume werden gewährleistet.

Selbstständiges Arbeiten

Die Hausaufgabenbetreuung wird in Still- und Einzelarbeit vollzogen, die Erzieherin ist als Helferin und Unterstützung anwesend, Ziel ist es jedoch, die Kinder zu selbstständigem arbeiten anzuleiten. Die Schüler sollen sich eigenständig die Hausaufgabe notieren und bei der Erklärung der Hausaufgabe durch die Lehrerin am Vormittag gut zuhören, die Erzieherin ist jedoch auch am Vormittag dabei und kann daher die Kinder optimal unterstützen. Die Erzieher/-innen stehen in ständigem Kontakt mit der zuständigen Klassenlehrerin. Gemeinsam erinnert das Klassenteam die Kinder immer wieder daran, im Unterricht am Vormittag gut aufzupassen, eigene Lernerfahrungen zu sammeln, sich zu melden und am Nachmittag Gelerntes zu wiederholen und zu vertiefen. 

Auch Partner-, Gruppen-, Projekt-Hausaufgaben sind möglich, die Einzelarbeit wird dann aufgelöst, die Kinder und die Erzieherin achten auf Flüsterlautstärke und ruhige Erledigung der Arbeiten. Die Kinder werden dann angehalten, sich gegenseitig bei der Erstellung der Hausaufgaben zu unterstützen und ihre Lernziele gemeinsam zu erarbeiten.

Die gezielte Probenvorbereitung in der 4. Jahrgangsstufen (angekündigte Probearbeiten) oder die Ausgestaltung anderer lernintensiver Zeiten findet ein besonderes Augenmerk im Hausaufgabenbetrieb. Falls chorische Verpflichtungen anfallen, kann auf Hausaufgaben verzichtet werden. Die Hausaufgaben sind auf maximal eine Stunde angelegt. Die Kinder sollen möglichst mit erledigter Hausaufgabe nach Hause gehen. Es kann im Einzelfall vorkommen, wenn ein Kind sehr langsam arbeitet, „träumt“ oder sich nicht genügend im Unterricht oder bei der Hausaufgabenanfertigung konzentriert, dass Teile der Hausaufgabe nach 16.00 Uhr zu Hause fertiggestellt werden müssen. Lehrerinnen und Erzieherinnen stehen den Eltern in vorher schriftlich vereinbarten Sprechstunden jederzeit sehr gerne zur Verfügung. Sie geben individuelle Beratung, Lerntipps und Rückmeldung über die schulischen Leistungen.

Es findet täglich eine Kontrolle der Erledigung der schriftlichen Hausaufgaben durch die Erzieher/-innen statt. Inhaltliche Richtigkeit der Hausaufgabe wird von der Erzieherin stichprobenartig kontrolliert. An Lernhausaufgaben wird erinnert. Sind die Kinder fertig mit ihren schriftlichen Aufgaben werden sie daran erinnert,die Lernzeit optimal zu nutzen. Oder die Kinder können in einem Buch lesen. Lieblingsbücher der Kinder dürfen hierzu mitgebracht werden.

4. Leitgedanken zur Erziehung

4.1 Die Schule als „Nest“: "Unsichtbare Flügel“

Besonderheit der „Grundschule der Regensburger Domspatzen ist der Dreiklang von Chor, Schule und Betreuung durch Erzieherinnen.

Die Ganztagsbetreuung bis 14.15 Uhr bzw. 16.00 Uhr als Heimat für unsere Schüler. Die Bereiche Chor und Schule sind bereits in der Grundschule teilweise gekennzeichnet durch sogenannte harte Faktoren wie Leistung, Leistungskontrolle als messbare Größe, Disziplin und Erfolgsstreben als auch von weichen Faktoren wie Emotionalität, Gemeinschaftsgefühl, Privatem, Vertrauen, der Möglichkeit, Schwächen zeigen zu dürfen und interessengeleiteter Freizeitgestaltung.

Ziel der Pädagogik ist es, neben Hausaufgaben- und Lernbetreuung, durch Gespräche ein offenes Vertrauensverhältnis zwischen Schülern und Betreuer zu schaffen, das durch den täglichen Umgang miteinander, durch das gemeinsame Erleben und Gestalten von Freizeit, das gemeinsame Erarbeiten von Lernzielen, den Kindern unserer Schule ein verlässliches Netz an sozialen Bindungen bietet und so die Schule für einige Schüler eine zweite Heimat und Familie werden lässt.

4.2 Die verlängerte Mittagsbetreuung als Partner der Eltern

Verhaltensauffälligkeiten der Kinder in der Schule oder in der Nachmittagsbetreuung werden mit den Eltern besprochen, um diesen die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv an der Entwicklung ihrer Kinder zu beteiligen. Der Austausch zwischen Eltern und Erziehern findet aber auch auf informeller Ebene über sogenannte „Gespräche vor der Schultüre“ beim Abholen der Kinder statt.

Auch der engagierte Elternbeirat ist einbezogen. Die Schulleiterin nimmt regelmäßig an den Elternbeiratssitzungen teil und ist so in der Lage, die Elternbedürfnisse zu hören.

4.3 Die verlängerte Mittagsbetreuung als Partner des Lehrerkollegiums und der musikalischen Leitung

Die verlängerte Mittagsbetreuung versteht sich als Partner der Lehrer/-innen. Dazu wird das tägliche Gespräch zwischen Erzieherin und Klassenleiterin gepflegt. Zusätzlich wird die pädagogische Zusammenarbeit von Schule, Mittagsbetreuung und Elternhaus mit einem speziellen „Infoheft“ erleichtert, durch welches ohne Zeitverzug Auffälligkeiten, Versäumnisse oder auch positive Entwicklungen in beide Richtungen kommuniziert werden können. Es findet mit allen Lehrern ein intensiver Austausch über Zensuren, gemeinsame Lern- und Lehrziele und das Verhalten der Schüler statt.

In den regelmäßigen Dienstkonferenzen des Erzieherteams (14-tägig) werden gemeinsame pädagogische Strategien für verschiedenste Situationen und Bedürfnisse erarbeitet. Die Leiterin der Erzieherinnenteams berichtet der Schulleiterin und den Chorleitern.

4.4 Entwickeln sozialer Kompetenzen

Jede Woche wird auf Grundlage des „Sozialzielekatalogs“ ein „Sozialziel der Woche“ im „Sozialzielecenter“ für alle Grundschüler transparent präsentiert und in der Klasse thematisiert. Die Schüler sollen hier lernen, grundlegende soziale Kompetenzen im Umgang miteinander für das spätere Leben in Beruf und Gesellschaft zu erwerben.

Höflichkeit, Pünktlichkeit und Rücksichtnahme sind definierte Erziehungsziele bei den Regensburger Domspatzen und werden regelmäßig thematisiert.

Die Mittagsbetreuung bis 16 Uhr stellt einen profilbildenden und integrierten Bestandteil der schulischen, musikalischen und menschlichen Förderung unserer Schüler im gesamten Erziehungs- und Betreuungskonzept der Regensburger Domspatzen dar.

5. Mittagessen

Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag bekommen die kleinen Domspatzen ein leckeres, ausgewogenes Mittagessen.

Der gemeinsame Mittagstisch findet in zwei Speisesälen mit je maximal 100 Sitzplätzen in zwei Schichten um 12.15 Uhr und um 13.00 Uhr statt. Auf eine gesittete Esskultur wird dabei ebenso Wert gelegt wie auf das rahmende Tischgebet am Beginn und am Ende der Mahlzeiten. Die Erzieher/-innen sind mit bei Tisch und achten auf Tischmanieren, gute Umgangsformen und angenehme Lautstärke im Speisesaal. Die angebotenen Speisen werden jeweils qualitativ hochwertig in der eigenen Küche der Stiftung Regensburger Domspatzen von Mitarbeiter/-innen professionell zubereitet. Im Rahmen des Neubaus des Gymnasiums entsteht eine neue Großküche der Regensburger Domspatzen. Catering der Metzgerei Brunner ergänzt derzeit das Speisenangebot.

Ansprechpartnerin für die Küche der Regensburger Domspatzen ist Küchenmeisterin Frau Anita Meister.

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