Ganzheitliche, musische Bildung

Musikalische Ausbildung auf höchstem Niveau

Zusätzlich zu dem im amtlichen bayerischen Lehrplan verankerten Musik-Unterricht bieten unsere erfahrenen Chorleiter den Kindern eine einzigartige musikalische Ausbildung auf höchstem Niveau. Bereits in der ersten Jahrgangsstufe erlernen die Jungen die „WARD-Methode“. Diese Methode ist ein systematischer und lebendiger Weg zur Musik. Die Ward-Methode wurde von der amerikanischen Musikpädagogin Justine Bayard Ward (1879-1975) seit den 20er Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts als eine Art Curriculum für den Musikunterricht an den katholischen Grundschulen in Amerika entwickelt. Ziel: Allen Kindern eine solide musikalische Bildung zu vermitteln. Die wichtigsten Elemente der Ward-Methode sind Stimmbildung, Gehörbildung, Rhythmus, Notation, Improvisation, Melodien und Lieder.

Der Chor

Im Chor erleben die Kinder, wie ihre eigene Stimme durch die Unterstützung der Gemeinschaft getragen wird. Auch wenn die Kinder die Nachmittagsbetreuung, welche bis 16 Uhr angeboten wird, nicht besuchen, so genießen sie doch täglich eine Stunde mehr „musische Förderung“ als Zusatzangebot bis 13 Uhr. Bereits die Grundschüler bereiten sich auf kleine Auftritte im Wolfgangssaal, im Auditorium Maximum oder im Dom vor.

Neben der religiösen Komponente soll die weltliche Komponente nicht zu kurz kommen. Kleine Theaterstücke werden einstudiert.

Unsere Domspatzen erfahren sehr schnell, dass Disziplin und Freude keine Widersprüche sind.

Bewegung (Sport)

Jungen haben einen großen Bewegungsdrang, daher wird bei den Domspatzen im Unterricht häufig der starre 45-Minuten-Rhythmus aufgehoben. Bewegungspausen werden eingebaut. „Voll in Form“ ist dabei die Devise. Häufig werden die Fächer Musik und Sport vernetzt und verbunden. Bei der WARD-Methode ist der ganze Körper des Kindes beteiligt. Eine neue Turnhalle und die Außenanlagen mit Allwetter- und Rasenplatz laden zu sportlicher Betätigung ein. Auf dem Rasenplatz fühlen sich die Kinder wie Profi-Fußballer. Ein Klettergerüst im Pausenhof ermuntert die Jungen dazu, am Schulvormittag nicht nur den Geist, sondern auch den Körper zu fordern. In der 3. Klasse soll jeder Schüler das Schwimmen erlernen (Kurs "Schwimmen intensiv"). Die Dritt- und Viertklässler können im Rahmen der AG Schwimmen am Nachmittag das hauseigene Schwimmbad des angrenzenden Gymnasiums nutzen.

Kunst

In zahlreichen Kunst-Projekten dürfen die Kinder ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wir laden Künstler der Region an unsere Schule ein, die mit den Kindern zeichnen und malen. Wir besuchen Museen und Kunstausstellungen, die Klassenzimmer, Spielesäle und Gänge des neuen Spatzen-Nestes entwickeln sich so nach und nach zu einer kleinen Kunst-Ausstellung.

In einer ästhetisch gestalteten Lernumgebung werden soziale und emotionale Aspekte erfolgreichen Lernens berücksichtigt. Die Kinder gestalten ihr Klassenzimmer und ihre Lernumgebung als „Wohlfühl-Oase“.

Englisch

Englischunterricht wird ab der 3. Jahrgangsstufe angeboten. Die Überbrückung der Schnittstelle Englisch zwischen Grundschule und weiterführenden Schulen wird allerorts viel diskutiert. Durch die unmittelbare Nachbarschaft kann bei den Domspatzen eine Brücke zwischen den Schularten Grundschule und Gymnasium geschlagen werden. Englischlehrer der beiden Schularten besuchen sich gegenseitig im Unterricht, arbeiten an gemeinsamen Projekten und tauschen Erfahrungen aus. Schulleiterin Frau Stadtherr hat in ihrer Ausbildung Englisch als Hauptfach studiert und war jahrelang Englisch Fachberaterin für die Stadt und den Landkreis Regensburg. Als "Lotse im Übertritt" war sie auch am Gymnasium eingesetzt. Die Überbrückung der Schnittstelle ist also ihr Fachgebiet. Englische Lieder, Reime und kleine, englische Theaterprojekte lockern bei den Domspatzen das kognitive Unterrichtsgeschehn auf und ergänzen das musische Profil der Schule um einen weiteren Baustein.

Schulprofil "Lernende Schule"

Prinzip des “lifelong learning“

Nicht nur die Kinder, auch die Lehrerinnen, Erzieherinnen und Chorleiter an unserer Schule verstehen sich als „lebenslang Lernende“ und besuchen zahlreiche Fortbildungen, um stets „am Puls der Zeit“ zu bleiben. Die Kinder erfahren, dass auch Erwachsene Freude daran haben, zu lernen und sich auf den Weg zu machen. Kinder entwickeln nach und nach Strategien, sich Wissen anzueignen und "das Lernen zu lernen". Unsere Klassenteams arbeiten immer wieder an gemeinsamen Projekten. Kinder und Erwachsene lernen voneinander und miteinander. Der Fokus liegt auf dem Lernen der gesamten „Domspatz-Familie“.

Unsere Schulfamilie verfolgt einen durchaus positiven Leistungsbegriff. Um die Kinder auf die Herausforderungen unserer Gesellschaft und Welt möglichst umfassend vorzubereiten bieten wir im Sinne einer Propädeutik vernetztes, projektorientiertes, teamgeleitetes und handelndes Lernen an.

“LdL“ : Lernen durch Lehren. Kurzreferate und Präsentationen

Bereits ab der 1. Jahrgangsstufe halten unsere Schüler kleine Kurzreferate und Präsentationen. (Beispiele: Fach Deutsch: „Vorstellung des Lieblingsbuches“, Fach Heimat- und Sachunterricht: „Mein Haustier“, Fach Musik: „Mein Lieblingsinstrument“,…). So entwickelt sich ihr Selbstbewusstsein und sie erfahren sich als Experten für bestimmte Themen. Was viele Erwachsene sich in der Berufswelt erst mühsam aneignen müssen lernen unsere Schüler auf spielerische Weise ganz nebenbei.

Wir lernen voneinander und miteinander

Dadurch, dass die Grundschule der Regensburger Domspatzen Tür an Tür an das Domspatzen-Gymnasium angrenzt können Synergieeffekte zwischen den beiden Schularten optimal genutzt werden. Die Grundschüler besuchen die Gymnasiasten und umgekehrt und können voneinander lernen. Die großen Domspatzen lernen von den kleinen Domspatzen und umgekehrt. Auch Chorleiter, Erzieher/-innen, Präfekten und Lehrer/-innen besuchen sich gegenseitig und tauschen wertvolle Erfahrungen aus. 

Das Domspatzen-Konzept

Als staatlich anerkannte Schule erfüllt die Grundschule der Regensburger Domspatzen den amtlichen, bayerischen Lehrplan.

Erzieherinnen als Helfer im Unterricht zusammen mit der Lehrerin

Pro Klasse begleiten je eine Lehrerin und ab dem frühen Vormittag eine Erzieherin die Kinder im Unterricht. Ein zeitlich so umfangreich gestalteter Einsatz einer Zweitkraft im Unterricht ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Regensburger Grundschullandschaft. Kleingruppenarbeit, Individualisierung und Differenzierung sind somit hervorragend umsetzbar. Die Erzieherin versteht sich als Bezugsperson, Ansprechpartner, Lernbegleiter, Helfer und Partner der Kinder.

Fördern und Fordern

Da jedes Kind verschiedene Stärken besitzt, integrieren wir in unseren Tagesablauf Kleingruppenarbeit zum individuellen Fördern und Fordern. Aus dem Klassenunterricht kann eine Gruppe abgespalten werden und unter Betreuung einer Erzieherin arbeiten dann beispielsweise „die schlauen Mathe-Füchse“ in ihrem flinken Tempo und lösen zusätzliche „Knacknüsse“ oder die „Entdecker-Gruppe“ nimmt sich mehr Zeit für handelndes Lernen und Verstehen. Zwei separate Gruppenräume und ein Differenzierungsraum zwischen zwei Klassenzimmern bieten viel Entfaltungsmöglichkeit unter kontinuierlicher, professioneller Aufsicht.

Morgenkreis

Häufig arbeitet unsere Schule im Morgenkreis. Wir beginnen mit einem gemeinsamen Gebet. Der Morgenkreis wird abwechslungsreich gestaltet. Philosophische Gespräche wechseln sich ab mit der kreativen Ausgestaltung der Klassenmitte in einem Bodenbild.

Die Arbeit im Kreis wird im Laufe der Schulwoche immer wieder in den Unterricht integriert. Die Kinder erfahren, dass Sie eine Gemeinschaft sind mit Gott in Ihrer Mitte.

In Vorbereitung auf Weihnachten trifft sich die gesamte Schulfamilie der Grundschule an vier Montagen im Morgenkreis und hält eine Adventsbesinnung ab.

Projektorientiertes Arbeiten und vernetztes Lernen

An unserer Schule ist es durchaus möglich, dass die Kinder fragen: „Verbinden wir heute wieder die Fächer Kunst und Englisch?“, „Können wir heute bitte in der Turnhalle Musik und Bewegung vernetzen?“

Der starre 45-Minuten-Rhythmus wird häufig aufgelöst und die Klasse arbeitet längere Zeit an einem fächerübergreifenden Projekt. Durch projektorientiertes, offenes Arbeiten entwickeln die Kinder Sozial-, Selbst- und Sachkompetenz. Auch klassenübergreifende Projekte werden durchgeführt. Beispiele hierfür sind: Musikalische Projekte, Kunst-Projekte, Projekt „Zeitung in der Schule“, Projekt „Bionik“, „Englisch-Projekt“ in Zusammenarbeit mit dem Gymnasium der Regensburger Domspatzen. So lernen die Großen von den Kleinen, die Starken von den Schwachen.

Obwohl unser Schwerpunkt die Musik ist, öffnen wir uns auch den Naturwissenschaften gegenüber. In jedem Klassenzimmer wird im Laufe des Schuljahres eine naturwissenschaftliche Experimentierecke eingerichtet. Physikalische oder chemische Experimente faszinieren Jungen. Das „Experimentier-Fieber“ greift immer sehr schnell um sich. Bereits ab der 1. Klasse wird an unserer Schule zu Themen des Lehrplans experimentiert (Thema Luft, Wasser, Magnetismus,…). In der dritten Klasse beispielsweise laden wir die Scheubeck-Jansen-Stiftung ein, um mit den Kindern ein „Stromprüfgerät“ zu bauen. Auch die Lehrerinnen und Erzieherinnen bauen fleißig mit.

Gruppenarbeit, Partnerarbeit und Einzelarbeit wechselt sich bei uns ab mit freien Phasen des Unterrichts. Die Lehrerin kann die Klasse „öffnen“, auch andere Lernräume können von den Kindern erschlossen werden, wie beispielsweise „der Gang als Lernort“. Sozialformwechsel und Rhythmisierung des Unterrichts werden an unserer Schule groß geschrieben.

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