Deutsch-französischer Tag 2019 bei den Domspatzen:

Sonntag, 27. Januar 2019, 19.15 Uhr Gemeinsame Veranstaltung mit dem St. Marien Gymnasium und der Grundschule der Domspatzen

Deutsch - französischer Tag 2019 unter dem Motto: Einmal Freunde, immer Freunde – 56 Jahre Elysée-Vertrag und Tag der Unterzeichnung des deutsch-französischen Freundschaftsvertrags von Aachen


Die Woche um den deutsch-französischen Tag am 22. Januar bietet wie jedes Jahr eine gute Gelegenheit, das Fach Französisch an den Gymnasien zu präsentieren. Diese Chance ließ sich die Fachschaft Französisch am Gymnasium der Domspatzen auch dieses Jahr nicht entgehen. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Bundeskanzler Konrad Adenauer und der französische Staatspräsident Charles de Gaulle im Pariser Elysée - Palast den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag. In dem Vertrag verpflichten sich beide Regierungen zu Konsultationen in allen wesentlichen Fragen der Außen-, Sicherheits-, Jugend- und Kulturpolitik. Das Abkommen begründete die halbjährlichen Gipfeltreffen beider Länder und führte zur Gründung des Deutsch-Französischen Jugendwerks.
Am 56. Jahrestag des so genannten Elysée - Vertrages wurde dieser Tag erneut unter dem Motto „Franzosen und Deutsche: Einmal Freunde, immer Freunde!“ und in Frankreich unter dem Motto „Allemands et Français: partenaires un jour, partenaires toujours!“ an vielen Schulen angemessen begangen, so auch am Gymnasium der Regensburger Domspatzen. Das Besondere an diesem Tag in diesem Jahr war die Unterzeichnung des neuen deutsch-französischen Freundschaftsvertrages am 22. Januar 2019 in Aachen von Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem französischen Staatspräsidenten Emanuel Macron.
Hier hat die Fachschaft die Möglichkeit, aus dem Kreise der schon Französischlernenden heraus zutreten und der Schulgemeinschaft den hohen Bildungswert und die wichtige Zusatzqualifikation einer weiteren weltweit wichtigen modernen Fremdsprache aufzuzeigen.
Das Thema „deutsch-französische Beziehungen“ bietet in allen Jahrgangsstufen Anknüpfungspunkte und kann mit Präsentationen, Filmen, Chansons, Einbeziehung externer Repräsentanten des französischen Kultur- und Wirtschaftslebens oder Darstellung der schulischen Austauschmaßnahmen mit dem Nachbarland innerhalb des Kurses oder für die ganze Schulgemeinschaft thematisiert werden. Innerhalb dieser Thematik kann und sollte durchaus angesprochen werden, dass sich mit Französisch der sprachliche und kulturelle Zugang zu Deutschlands wichtigstem Wirtschaftspartner und damit auch zu einem der wichtigsten ausländischen Arbeitsmärkte sowie zu einem der bedeutendsten Investitions-, Forschungs- und Technologieräume in Europa erschließt. Französisch zu lernen - nach Deutsch die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa - zahlt sich als weitere wichtige Schlüsselqualifikation aus.
Zum wiederholten Mal fand auch in diesem Jahr wieder eine gemeinsame Veranstaltung mit Schülerinnen der 8. und 9. Klassen des St. Marien-Gymnasiums und allen Schülern der Grundschule der Domspatzen statt, so dass über 250 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Gäste diesen besonderen Tag begehen konnten. Zum zweiten Mal konnten wir die Präsidentin der deutsch-französischen Gesellschaft in Regensburg, Madame Catherine Hummel-Mitricé begrüßen. Nach dem gekonnten Orgelauftakt von Luka Juric und Simon Rager mit einer Improvisation zu Marseillaise und Deutschlandlied ließ es sich Schulleiter Wahl, selbst ein überzeugter Unterstützer der deutsch-französischen Beziehungen, nicht nehmen, die Feiernden zu begrüßen und der gesamten Veranstaltung beizuwohnen. Ein Bläserquartett mit Cornelius Fischer, 10b, stimmte mit Marc-Antoine Charpentiers Te Deum, der Eurovisionshymne, auf den weiteren Verlauf der Veranstaltung ein und spielte zum Ausklang Jean-Joseph Mourets Rondeau Sinfonie de Fanfares. Beide Stücke wurden mit Herrn Glöbl eingeübt. Seinen virtuosen Klavierbeitrag, Chopins Nocturne, stellte Kilian Brandscherdt, Q11, ganz in den Dienst der deutsch-französischen Freundschaft.
Der Französischkurs der Q11 beteiligte sich besonders engagiert und trug nicht unmaßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei mit hochkarätigen Musikeinlagen und einer Präsentation von Ole Meiforth und Jan Brinkmann über die Frankreichfahrt vom September des letzten Jahres. Chansons françaises wie Dans mon jardin und La mer, präsentiert von Francesco Dorner Q11, begleitet von Peter Ermer und Jan Brinkmann, beide Q11, stellten einen ersten Höhepunkt dar. Ein Ensemble aus Q11 und Q12 mit dem Wise Guys Hit Paris ließ gleich einen weiteren gelungen Höhepunkt folgen.
Finn Kihn und Philipp Schönharting stellten mit einem Vortrag über den Elysée Vertrag und dem neuen Vertrag von Aachen den Anlass der Feier anschaulich und gekonnt dar.
Als weiteren Höhepunkt muss man den eigens von Max Rädlinger geschriebenen Männerchorsatz von Rameaus O Nuit bezeichnen, den ein Ensemble aus Q11 und Q12 bravourös darbot. Die Conférenciers Ole Meiforth und Jan Brinkmann, Q11, führten gewandt durch die Veranstaltung.
Auch die Grundschüler zeigten ihr musikalisches Können mit den Liedern Au clair de la lune und Miaou, miaou, unter Leitung von Herrn Andreas Büchner und Thomas Gleissner.
Einen ganz besonderen Beitrag leistete Nikolaus Schönball von der Absolvia 2018, der eigens aus Bad Wurzach am Bodensee angereist war, um in seinem Kurzvortrag seinen Großvater Karl Schönball als Zeitzeugen der Anfänge des Deutsch-französischen Jugendwerks vorzustellen. Nikolaus Schönball hatte im Sommer 2018 ein Interview mit seinem Großvater (95) auf-gezeichnet, in dem er über seine Arbeit als Bereichsleiter in der deutschen Zentrale des deutsch-französischen Jugendwerks in Bad Honneff in den 60er Jahren berichtet. – Un grand merci!
Die Mädchen vom St. Marien Gymnasium, begleitet von ihren Lehrkräften Frau Czinczol und Herrn Jungwirth und ihrem Schulleiter Dr. Lindner, trugen gekonnt zwei Sketche und den Kanon Dans la forêt prochaine vor. Die beiden Tanzeinlagen mit hervorragender Choreographie zur Musik Indila : Dernière danse und Lartiste : Mafiosa fanden beonderen Gefallen unserer Schüler. Die verlangte Zugabe konnte aus Zeitgründen leider nicht mehr aufgeführt werden. Die Zeit für ein Ständchen des Domspatzenensembles für die beiden Lehrkräfte, die nach langjähriger Zusammenarbeit, in diesem Jahr in den Ruhestand treten, war allerdings noch drin.
Wie jedes Jahr durfte auch der kurze Vortrag mit dem Titel Französisch – deine Chance: Französisch als spät beg. Fremdsprache von Herrn Judenmann nicht fehlen, denn die 9. Klassen waren wieder zum deutsch-französischen Tag eingeladen worden, um nochmals auf die Wahlmöglichkeit der spät beginnenden Fremdsprache hingewiesen zu werden mit den zusätzlichen damit erworbenen Qualifikationen. Besonders herausgestellt wurde diesmal die besondere Stellung Frankreichs als wirtschaftlicher, politischer und kultureller Partner Deutschlands und die Möglichkeiten eines Schüleraustausches oder eines Studiums oder Praktikums in Frankreich.
Diese Feierstunde war auch in diesem Jahr dank der Beteiligung so vieler Mitwirkender wieder ein voller Erfolg. Nicht unerwähnt darf freilich bleiben, dass die Schulküche ein französisches Menü mit Zwiebelsuppe, Boeuf à la mode und mousse au chocolat im Speisesaal servierte. Eine Anmeldung der St. Marienschulen für das nächste Jahr liegt bereits vor.
Medientechnisch wurde dieser Event von Korbinian Eder, Peter Haberkorn, Q12 und Paul Schappert 10a und Jakov Wallbrecher 9a, betreut.
Merci und à bientôt

Wolfgang Judenmann

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