Frankreichfahrt 2018

Montag, 28. Januar 2019, 15.04 Uhr

Wir schreiben den 19. September 2018. Es ist spät abends. Eine Gruppe von rund 25 Schülern des Domspatzengymnasiums sammelt sich an diesem Mittwoch um 23 Uhr zur Busabfahrt vor der Grundschule. Hier begann für uns die Reise nach Fontenay-le-Comte, einer kleinen an der Westküste Frankreichs gelegenen Stadt. Die Reise dauert mit dem Bus über 18 Stunden, weshalb viele ihr eigenes Kopfkissen dabei haben. Am Donnerstagnachmittag erreichen wir etwas früher als geplant gegen 17 Uhr unser Ziel, an dem wir daraufhin - alleine oder zu zweit - unseren Gastfamilien zugewiesen werden. Nach ausgiebigem Schlaf stehen am nächsten Morgen die Besichtigung der Schule sowie die Teilnahme am Unterricht der Franzosen auf dem Plan. Im Anschluss werden wir von Stephane Bouillaud durch den Ort von Fontenay geführt, was aufgrund der detaillierten Schilderungen zu Geschichte und Hintergründen zu keinem Zeitpunkt langweilig zu werden scheint. Nach Rückkehr von diesem Tagesausflug werden die Schüler wieder in ihren Gastfamilien aufgenommen, in denen sie das gesamte Wochenende verbringen werden, für das kein kollektives Programm geplant ist. Somit ist genug Zeit um die Austauschfamilie besser kennenzulernen und sowohl den sprachlichen, als auch den kulinarischen Horizont zu erweitern. Am Montag der nächsten Woche findet ein Ganztagesausflug statt. Es geht ans Meer! Wir sind mit dem Bus unterwegs an die Westküste Frankreichs. Nach ca. anderthalbstündiger Fahrt steigen wir aus dem Bus. Es weht eine frische Brise. Das Wetter ist besser als die Tage zuvor und die ersten entledigen sich ihrer Schuhe, um in dem von der Ebbe freigegebenen Bereich Fußball spielen zu können. Später an diesem Tag haben wir außerdem eine Führung durch eine Austernzucht und erhalten einen umfangreichen Einblick in die Arbeit der Züchter. Abschließend darf von den köstlichen Spezialitäten gekostet werden. Am vorletzten Tag vor Ort beginnt der Tag um 8:15 Uhr mit der Abfahrt nach Nantes, der sechstgrößten Stadt Frankreichs. Dort bleibt genug Zeit, um die Stadt in kleineren Gruppen zu besichtigen. Die Besichtigung der Chocolaterie am darauffolgenden Tag inklusive selbstständigem Gestalten einer Schokoladenfigur stellt für viele das Highlight des Dienstags dar. Am Abend findet die Verabschiedung der Domspatzen in der Mensa der Schule statt. Zum Abschluss der Feier führen die Sänger (nicht zum ersten Mal während dieser Reise) die extra dafür einstudierten Stücke auf. Nach dem „Es muß ein Sonntag g`wesen sein“ und dem „Nur frisch gesungen“ kommt auch das „Alle Tage ist kein Sonntag“ zur Aufführung. Abschließend erklingt das und „Hebe deine Augen auf“ im vierstimmigen Männerchorsatz. Eine Woche nach Ankunft im flächenmäßig größten Land der EU steht die Abreise an diesem Donnerstagmorgen kurz bevor. Pünktlich um 8:00 Uhr setzt sich der Bus in Bewegung und nimmt Kurs auf Regensburg. Damit ist die Reise aber noch nicht ganz zu Ende. Zwischen diesem Zeitpunkt und der Ankunft in der Heimat liegen immerhin noch fast 20 Stunden Busfahrt, die sich aber mit den richtigen Leuten ohne Probleme totschlagen lassen. Und so geht eine schöne, spannende und unvergessliche Reise zu Ende, an die sich die meisten noch lange erinnern werden.

Paul Schappert (10a)

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