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Arbeitskreis Prävention

Eine unserer wichtigsten erzieherischen Aufgaben ist es unsere Schüler vor Gewalt und Missbrauch zu schützen und sie in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten und eigenverantwortlichen jungen Persönlichkeiten zu begleiten.
Dies muss eine gemeinsame Aufgabe von Eltern und den Mitarbeitern unserer Institution der Regensburger Domspatzen sein.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde der „Arbeitskreis Prävention“ gegründet in dem Eltern, Präfekten, Lehrer und Schüler zusammenarbeiten.
Wir sind dabei, gemeinsam  ein Präventionsprogramm zu entwickeln, das die verschiedenen Bereiche und Aspekte von Gewalt (z.B. Mobbing) und Missbrauch thematisiert und  unsere Schüler  sensibilisieren und befähigen soll aktiv dagegen vorzugehen.

Es wurden folgende Vertrauenspersonen ernannt, an die betroffene Schüler sich wenden können:

1. Frau Gudrun Reindlmeier (Schulpsychologin)
    Tel: 09 41 / 79 62 – 305
    eMail: gureindlmeier@hotmail.com
    
2. Frau Christine Eckert (Präfektin)
    Tel.: 09 41 / 79 62 – 288
    eMail: christine.a.eckert@googlemail.com

Darüber hinaus stehen als Ansprechpartner die Mitglieder des Elternbeirats, Präfekten und Lehrer zur Verfügung.

Weiterführende Informationen finden Sie unter der Hotline der Deutschen Bischofskonferenz auf www.hilfe-missbrauch.de.

Grundsätze der Sexualpädagogik bei den Regensburger Domspatzen

Die Sexualerziehung in Schule und Internat richtet sich nach den Grundsätzen des christlich - biblischen Menschenbildes. Sie betrachtet Sexualität als selbstverständlichen Teil der Persönlichkeitsentwicklung der Kinder und Jugendlichen. Den aus der besonderen Situation einer Jungenschule erwachsenden Problem- und Aufgabenstellungen wird mit Offenheit begegnet. Sexuelle Aufklärung findet in den verschiedenen Altersstufen in Zusammenarbeit zwischen Schule, Internat und Elternhaus statt. Die Sexualerziehung richtet sich auch präventiv gegen sexuellen Missbrauch.

Im Falle eines Missbrauchs stehen das Kind bzw. der Jugendliche im Vordergrund der Arbeit und des Interesses. Höchste Priorität hat der Schutz des Opfers. Für den Umgang mit dem Verdacht auf sexuellen Missbrauch stehen Leitlinien und ein Ablaufplan zur Verfügung.

Ablaufplan bei Verdacht auf sexuellen Missbrauch

I. Umgang mit einem Verdacht

Im Fall des Verdachts auf  sexuellen Missbrauch wird das weitere Vorgehen vom Krisenteam der Institution der Regensburger Domspatzen  organisiert.
Es besteht aus dem Stiftungsvorstand, der Beratungslehrkraft, der Schulpsychologin und evtl. weiteren vom Stiftungsvorstand zu benennenden Mitgliedern. Koordinator ist die Schulpsychologin/der Schulpsychologe. Das Team kann nach Bedarf  auch situativ erweitert werden.

1. Auftauchen eines Verdachts auf Grund konkreter Wahrnehmungen von Präfekten, Lehrern, Chorleitern, Eltern oder durch Schülermeldungen.

2. Der festgelegte Koordinator wird informiert.

3. Der Koordinator leitet die Information an  das Krisenteam weiter.  Er bestimmt die Vertrauensperson für das betroffene Kind, diese wird dem Krisenteam zugeordnet.

4.  Im Krisenteam werden Verdachtsmomente besprochen und Informationen aus dem Umfeld des Kindes intern weitergeleitet. 

5. Bei hinreichend vielen Verdachtsmomenten, die einen Missbrauch vermuten lassen, werden die Eltern des Kindes informiert.  Ebenso werden das Jugendamt und die Strafverfolgungsbehörden informiert.

6. Die Hausjuristen und der Träger (Stiftungsrat der Regensburger Domspatzen) werden informiert.

II. Entwicklung einer Handlungsstrategie nach der Konkretisierung eines Verdachts

1. Der Täter wird mit dem Verdacht konfrontiert. Es wird versucht, eine klare Schilderung der Vorgänge aus seiner Sicht zu erreichen. Diese wird dokumentiert.

2. Der oder die Täter werden sofort des Hauses verwiesen, bei minderjährigen Tätern erfolgt umgehend eine Information der Eltern.

3. Bei Weitergabe von Informationen an nicht beteiligte Kreise ist zu beachten, dass der Schutz der Integrität des Kindes oberste Priorität hat. Aus diesem Grund ist der Kreis der Beteiligten möglichst klein zu halten. Eine weiter gehende Informationspflicht des Helferteams außer an oben genannte Personen oder Strafverfolgungsbehörden besteht nicht.

Vorbeugen ist besser als Heilen - Prävention bei den Regensburger Domspatzen

Herr Dinauer mit dem Vortrag "Gefahren im Internet" bei den jungen Usern der 6a

An bayerischen Schulen gibt seit einiger Zeit immer weniger körperliche Gewalt. Trotz dieser erfreulichen Botschaft aus dem Schulalltag gibt es viele Gründe beim Thema Gewalt an Schulen am Ball zu bleiben. Es sind heute die „neuen“, subtilen Formen der Gewalt in den Chatrooms und sozialen Medien, die Lehrkräfte, Schulpsychologen und Schulleiter als große Herausforderung sehen.
Auch unser Haus setzt sich mit der Thematik auseinander und bemüht sich intensiv um Vorbeugung und gegebenenfalls um Hilfe, wenn ein Schüler von seinen Mitschülern oder Schülern anderer Klassen belästigt, bedrängt oder gar gemobbt wird. Die Schulpsychologin Frau Reindlmeier hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Schüler. Lehrkräfte werden durch Fortbildungen immer wieder sensibilisiert und geben ihre Erkenntnisse bei Pädagogischen Tagen (z.B. „Pack ma‘s“ in der achten Jahrgangsstufe und Tage der Orientierung in der 11. Jahrgangsstufe) weiter.
Zudem werden unter der Federführung von Frau Aigner in nahezu allen Jahrgangsstufen Präventionsveranstaltungen mit externen Partnern angeboten. So informiert Herr Dinauer von der Polizei Regensburg unsere Sechstklässler über „Gefahren im Internet“ wie das Cybermobbing sowie über die Themen Datenschutz und Urheberrecht. Herr Schmalzl (ebenfalls von der Polizei Regensburg) sensibilisiert die Schüler der siebten Klasse zu den Themen Gewalt und Mobbing an der Schule und im Alltag.
Ab dem Schuljahr 2017/18 wird die Palette der Präventionsveranstaltungen um „Trau dich“ erweitert, eine Prävention, die sich mit sexualisierter Gewalt auseinandersetzt. Wir sind uns sicher, dass wir mit diesen und zahlreichen anderen Maßnahmen einen Beitrag zu einem offenen und wertschätzenden Umgang an unserer Schule leisten.

Christian Kreikle

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